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Edward Gorey

    22. Februar 1925 – 15. April 2000

    Edward Gorey war ein Künstler und Illustrator, der für seinen unverwechselbaren und düster humorvollen Stil gefeiert wurde. Seine Werke befassen sich oft mit der Absurdität der Existenz und dem Reiz des Unglücks, mit makabrem Witz und scharfer Ironie. Goreys Illustrationen, die sich durch filigrane Federstriche und eine düstere Ästhetik auszeichnen, verliehen seinen Erzählungen eine unverkennbare Atmosphäre. Seine Schöpfungen stellen konventionelle Erwartungen in Frage und bieten den Lesern eine zum Nachdenken anregende und unvergessliche Perspektive auf die Welt.

    Edward Gorey
    Die Wasserblüte
    Eine Harfe ohne Saiten oder wie man Romane schreibt
    Das epiplektische Fahrrad
    Schloss Spinnweb
    Der andere Zoo
    Er war da und saß im Garten
    • Der andere Zoo

      Ein Alphabet

      • 56 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Von Ampu und Boggerslosch bis Yaffel und Zot listet dieses zoologische Alphabet außergewöhnlichen Getiers sämtliche Geschöpfe auf, die aus dem einen oder anderen Grund nur selten in normalen Tierschauen und -heimen zu finden sind. Damit bietet der berühmte Zeichner Edward Gorey den jungen und alten Freunden unserer irdischen Fauna einen einzigartigen Blick in eine Welt der besonderen, der gänzlich anderen Art. Ins Deutsche hinübergedichtet hat dieses ABC der Schriftsteller und große Gorey-Kenner Clemens J. Setz.

      Der andere Zoo
      5,0
    • Schloss Spinnweb

      • 37 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Having read and dreamed too many fairy tales, the grocer sets off to live one, but finds the world not at all conducive to his fantasies.

      Schloss Spinnweb
      4,0
    • Das epiplektische Fahrrad

      • 68 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Embley und Yewbert sind zwei sehr aufgeweckte Kinder (früher wären sie als "Rabauken" bezeichnet worden). Als ihnen ein geheimnisvolles Fahrrad in die Hände fällt, beginnt eine Reise, die höchst merkwürdig verläuft und endet. Die Warnungen eines Vogels, das Verschwinden gelber Schuhe, der Kampf mit einem Alligator und viele weitere Ereignisse werfen Fragen auf, deren Antworten Embley und ­Yewbert nicht kennen (so wie wir auch nicht). Ihre Geschichte ist ein weiteres Kunststück von Edward Gorey in neuer Übersetzung. Für alle Kinder von 6 bis 180.

      Das epiplektische Fahrrad
      4,0
    • R(onald) F(rederic) Melf ist einer der bedeutendsten Romanciers seiner Zeit. Im späten Herbst – genauer gesagt: am achtzehnten November jedes zweiten Jahres – beginnt Melf mit einem neuen Roman. Edward Gorey beschreibt und zeichnet in ›Eine Harfe ohne Saiten‹ die Mühsal des schöpferischen Prozesses und die Qualen, die ein Autor erleiden muss, bis aus einem Titel, für den noch kein Stoff existiert, ein Manuskript wird und sogar ein fertiges Buch; er erzählt von den Schwierigkeiten im Umgang mit solch weltlichen Institutionen wie Verlag und Buchhandel, von den postnatalen Depressionen ganz zu schweigen. ›Eine Harfe ohne Saiten‹ ist eine Art frühe Graphic Novel über einen Novellisten.

      Eine Harfe ohne Saiten oder wie man Romane schreibt
      4,2
    • Die Wasserblüte

      • 64 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Auch mit diesem Werk zeigt Edward Gorey sich wieder als Meister der absurd-bösen Bildergeschichte in seiner ganz eigenen viktorianisch schlichten Manier: Weil der Schnee so dicht fällt, daß nicht eingekauft werden kann, muß Jane auf das zurückgreifen, was sich noch in der Küche finden läßt. Eine helle Soße soll zur Verfeinerung des wenigen beitragen, allerdings ist diese dann nicht so leicht zu jedermanns Zufriedenheit in der richtigen Konsistenz herzustellen. Und natürlich rechnet bei so etwas niemand mit einem tödlichen Ausgang. Schon gar nicht zu Weihnachten.

      Die Wasserblüte
      4,0
    • Eines der wohl bekanntesten Märchen der Brüder Grimm in unwiderstehlichen und zeitgemäßen Bildern für kleine und große Märchenfans!

      Rumpelstilzchen
      4,2
    • Das kleine ABC vom Unglück

      • 60 Seiten
      • 3 Lesestunden

      War Edward Goreys Erscheinung schon spektakulär, ist es sein Werk erst recht. Düster-ironische, zutiefst morbide und dabei komische Bildergeschichten, deren unfreiwillige Helden meist Kinder sind. Im vorliegenden Band erwischt es die Kleinen von Morksrohlingen einen nach dem anderen: »A ist für Alma, zum Sturze ward ihr Lauf. B steht für Bruno, den fraßen Bären auf. C steht für Claire, die an Schwindsucht verblich«, so beginnt das tödliche Büchlein. Nichts für zartbesaitete Gemüter, für alle anderen ein Kunstwerk.

      Das kleine ABC vom Unglück
      4,1