Von guten Eltern
Roman
Richard Russo ist der Autor von sieben Romanen, zwei Kurzgeschichtensammlungen und einer Autobiografie. Seine Werke erforschen oft das Leben gewöhnlicher Menschen und befassen sich mit Themen wie Gemeinschaft, Familie und Verlust. Russo fängt meisterhaft die Ironie und den Humor des Alltags ein und erschafft Charaktere, die tief menschlich und nachvollziehbar sind. Sein Schreiben wird für seine Empathie und seine scharfen Beobachtungsgaben geschätzt.







Roman
The Pulitzer Prize-winning author returns to the characters that captured the hearts and imaginations of millions of readers in his beloved bestsellers Nobody's Fool and Everybody's Fool.
Веселая и честная, сострадательная и остроумная история длиной в одну невозможную неделю, случившуюся в жизни Хэнка Деверо. С неохотой и против собственной природы Уильям Генри Деверо Младший, предпочитающий, чтобы его звали запросто Хэнк, руководит английской кафедрой в захудалом колледже где-то в ржавом поясе Пенсильвании. Сам Хэнк по натуре наблюдатель и анархист, но кафедра стремительно разваливается даже без его усилий. В течение недели Хэнку предстоит пройти через массу испытаний и даже катастроф. Рассвирепевшая коллега разобьет ему нос, аспирантка попытается его соблазнить, по местному ТВ его обвинят в казни гуся, родной отец прибудет с желанием примириться навсегда, а некоторые функции организма вдруг объявят забастовку. Печальный и смешной роман про академических неудачников, про свободу-несвободу и просто про хороших людей.
À l’heure où Donald Trump quitte la Maison Blanche et que les États-Unis entrent dans une nouvelle ère, America tire sa révérence avec un dernier numéro agrémenté pour l’occasion d’un poster inédit et d’une vingtaine de pages supplémentaires. Dans ce 16ème opus, retrouvez d’abord un grand entretien avec l’écrivain irlando-américain Colum McCann qui nous avait fait l’honneur de participer au premier numéro. Persuadé du rôle déterminant de la littérature, l’auteur livre ses inquiétudes nouvelles mais aussi ses espoirs face à l’inconnue de ces années post-Trump. Alors que Joe Biden vient d’être élu 46ème président, America s’interroge sur l’avenir de l’Amérique à travers des portraits de figures démocrates, un reportage sur le devenir du trumpisme ou encore un essai sur les GAFA, les autres maitres du pays. Autre temps forts de ce numéro, un conte fantastique inédit de la star de la BD Emil Ferris inspiré de la trouble période du confinement, une nouvelle de l’immense écrivain Ernest Hemingway, encore jamais publiée en France, ainsi que le parti pris de l’auteure Rachel Kushner qui imagine la conclusion minable de la relation entre le fils de Donald Trump et sa petite amie, métaphore du désamour du pays pour la défaite en hommage au film « Shame ».
David und Ellie, zwei gutsituierte, in der Großstadt lebende, pensionierte Akademiker sind zufrieden mit ihrem Leben. Bis zu dem Tag, an dem Donald Trump zum Präsidenten gewählt wird. Plötzlich wird ihnen alles fremd: ihr Land, ihr Leben, sie sich selbst. Ihre Tochter, die längst im liberalen Kalifornien lebt, kann ihnen nicht helfen. Und dann ist da noch dieser Freund, von dem sie glauben, dass er nur so tut, als hätte er Hillary gewählt … Spätestens als Ellie eines Tages Fäkalien im eigenen Pool entdeckt, findet die ›Sh*tshow‹ nicht mehr nur im metaphorischen Sinne statt. Aber dieser spektakulär niederträchtige Akt des Vandalismus ist nur das erste in ei-ner Kette politischer und privater Ereignisse, die sich verheerend auf die eigentlich so behagliche Existenz des Paares auswirken. Richard Russo hat eine eindringliche Parabel geschrieben, in der er von den tiefen, oft unmerklichen Rissen zwischen Freunden, Nachbarn, Familien und selbst Liebenden erzählt, die im Zuge gewichtiger gesellschaftlicher Veränderungen entstehen: Das Politische ist oft privater, als wir meinen.
"One of the best blends of SF and mystery yet written." — Science Fiction Chronicle "Russo's San Francisco is very Bladerunner, though clearly written by somebody who knows that city well … The characters in this book are strong, the writing is solid." — SF Site In the San Francisco of the not-too-distant future, detective Frank Carlucci agrees to look into the disappearance of his daughter's friend. His investigations reveal layer upon layer of corruption and decay, culminating in the discovery of "Cancer Cell," a mysterious renegade medical group. Operating out of the city's anarchistic free-zone, these terrorists possess a bioengineered form of hemorrhagic fever — a modern-day plague with the potential to kill millions — that they're ready to turn loose on the world. Author Richard Paul Russo twice received the Philip K. Dick Award: in 1989, for his second novel, Subterranean Gallery, and in 2001 for Ship of Fools. This hard-boiled thriller is the third volume of the critically acclaimed Carlucci Trilogy, consisting of Destroying Angel, Carlucci's Edge, and Carlucci's Heart. All three works offer a gripping combination of classic noir mystery and futuristic cyberpunk fiction.
An einem Spätsommertag auf Martha’s Vineyard treffen sie sich wieder: Lincoln, Teddy und Mickey. Die drei Männer planen, das Wochenende in einem Ferienhaus auf der Insel zu verbringen – um der alten Zeiten willen. Seit dem Studium während der Vietnamkriegsjahre sind sie miteinander befreundet. Sie sind sehr unterschiedliche Wege gegangen, doch alle waren sie einst in dasselbe Mädchen verliebt, Jacy Calloway. Kurz nach ihrem Abschluss verschwand Jacy spurlos. Aber keiner von ihnen hat die Freundin vergessen – oder die Frage, wen von ihnen Jacy eigentlich geliebt hat. Schließlich beginnt Lincoln, sich erneut mit den Umständen ihres rätselhaften Verschwindens zu beschäftigen. Was ist damals wirklich passiert? Richard Russo erzählt von drei Menschen, die sich fremd geworden sind, und vom Umgang mit der Unsicherheit, ob die eigenen Lebensentscheidungen die richtigen waren. Wie nebenbei ergibt sich daraus das Porträt eines Landes, das sich selbst nicht mehr ganz versteht. Mit ›Jenseits der Erwartungen‹ zeigt Russo seine ganze Meisterschaft – als großer Erzähler und als Menschenkenner.
"It turns out that Russo the nonfiction writer is a lot like Russo the Pulitzer Prize-winning novelist. He is affably disagreeable, wry, idiosyncratic, vulnerably bighearted, a craftsman of lubricated sentences."--Jay Fielden, New York Times Book Review A master of the novel, short story, and memoir, the best-selling and Pulitzer Prize-winning author of Everybody's Fool now gives us his very first collection of personal essays, ranging throughout writing and reading and living. In these nine essays, Richard Russo provides insight into his life as a writer, teacher, friend, and reader. From a commencement speech he gave at Colby College, to the story of how an oddly placed toilet made him reevaluate the purpose of humor in art and life, to a comprehensive analysis of Mark Twain's value, to his harrowing journey accompanying a dear friend as she pursued gender-reassignment surgery, The Destiny Thief reflects the broad interests and experiences of one of America's most beloved authors. Warm, funny, wise, and poignant, the essays included here traverse Russo's writing life, expanding our understanding of who he is and how his singular, incredibly generous mind works. An utter joy to read, they give deep insight into the creative process from the prospective of one of our greatest writers.
Den berüchtigten Eintritt in die »besten Lebensjahre« – die meisten Protagonisten dieser Erzählungen haben ihn schon hinter sich. Die Menschen, die uns hier begegnen, haben in der Regel einen akademischen Hintergrund und sind durchaus gut situiert. Doch sie alle fragen sich, ob sie tatsächlich das Leben führen, das sie führen wollten. Da ist die aufstrebende Dozentin, die sich mit einem Plagiatsfall konfrontiert sieht und ins Nachdenken über sich und ihre eigene Karriere gerät. Oder der gescheiterte Englischprofessor, der sich in Venedig und seinen Zweifeln verliert. Ein Makler, der an Krebs erkrankt ist, und ein gealterter Drehbuchautor komplettieren das Quartett. Auf hintergründige, intelligente und humorvolle Weise weist Richard Russo uns auf die Schmerzpunkte ihrer Existenzen hin. So entstehen Geschichten, bei denen wir Leser erst laut auflachen und dann trocken schlucken müssen, Geschichten, die von einer leisen Melancholie getragen sind – und doch etwas ungemein Lebensbejahendes haben.
Roman
Eigentlich sollte das Memorial-Day-Wochenende für alle Bewohner von North Bath eine Zeit der Ruhe und Besinnung sein. Aber in diesem Jahr ist es, als hätte jemand ungebeten die Büchse der Pandora geöffnet. Chief Raymer, der Leiter der Polizeidirektion, kollabiert auf einer Beerdigung, fällt ins offene Grab und verliert dabei das einzige Beweisstück dafür, dass seine Frau ihn betrogen hat. Die Wand eines Gebäudes, das der impotente Bauunternehmer Carl errichtet hat, stürzt ein. Und zu allem Übel ist auch noch eine illegal gehaltene Giftschlange entwischt und irgendwo unterwegs in den Straßen der Kleinstadt an der Ostküste. Chief Raymer schreitet zur Tat, um wieder Ordnung in das verheerende Chaos zu bringen. Und um dem Mann auf die Schliche zu kommen, der ihn gehörnt hat. Aber auch die anderen Bewohner der Stadt müssen an diesem Wochenende Farbe bekennen ... ›Ein Mann der Tat‹ zieht uns hinein in die Leben der Menschen von North Bath. Dieser bis ins letzte Detail liebevoll ausgestaltete, kluge und unterhaltende Roman unterstreicht ein weiteres Mal, dass Richard Russo zu den großen amerikanischen Erzählern der Gegenwart gehört.
Iedereen die bekend is met Russo s werk zal Gloversville, ooit beroemd om zijn productie van handschoenen en andere lederwaren, herkennen. Hier groeide de auteur op, de enige zoon van een eerzuchtige moeder en een charmante, onhandige vader die allebei zijn geboren in deze hechte gemeenschap. In zijn kindertijd moest voorspoed onverbiddelijk plaatsmaken voor armoede en ziekte de looierijen verdwenen en had men moeite de eindjes aan elkaar te knopen. Russo heeft een hartverscheurend verhaal geschreven over zijn moeder, wat hij pas heeft kunnen doen nadat ze was overleden. Dit memoir zal veel bij lezers losmaken, omdat we nu eenmaal allemaal een moeder hebben of hebben gehad zij het lang niet allemaal een met een obsessieve-compulsieve stoornis.
This updated edition, published for the first time in trade paperback, includes all-new essays to celebrate eight additional stores. My Bookstore is the enthusiastic, heartfelt, sometimes humorous tribute by 92 known authors to their favorite independent bookstores.
Roman
Jack Griffin wollte niemals werden wie seine Eltern. Seit dreißig Jahren ist er verheiratet, hat eine wohlgeratene Tochter und wurde nach seiner Karriere als Hollywood-Drehbuchautor Professor an einem kleinen College im Nordosten. Doch nun ist er Mitte fünfzig und erkennt, dass ihn die Lebensmuster seiner wunderbar scheußlichen Eltern längst eingeholt haben. Der Pulitzer-Preisträger Richard Russo, der in den USA schon seit Langem zu den bedeutenden Schriftstellern zählt, zeigt in seinem facettenreichen Roman, dass wir den Rollenbildern, denen wir zu entfliehen suchen, niemals ganz entkommen: Wir wiederholen sie – oder verkehren sie in ihr Gegenteil. ›Diese alte Sehnsucht‹ führt ebenso unterhaltsam wie kunstvoll vor, dass Familie dort ist, wo uns das Schlimmste, aber auch das Beste geschieht. »Eine romantische Komödie aus der Lebensmitte, voller Humor und Zuversicht.« The Guardian
Two boys grow up in Thomaston, upstate New York. Louis Charles Lynch, aka Lucy, marries his childhood sweetheart and settles down to run a small empire of convenience stores. He's a good man, but he isn't always as reliable as he seems, and secretly longs for what he can't have... His best friend Bobby escapes to Italy and becomes an artist, trading in past and family for a life far removed from Thomaston. Now, at sixty years old, Lucy and his wife Sarah are about to relinquish their usual quiet routine and travel to Venice to find Bobby, though they have not heard from him for many years. The truth about why he left, and about the ties that bind these three friends, is intricate and heartbreaking.
Contains recipes from one hundred American chefs, each accompanied by the story of why the recipe is a personal favorite.
This brilliant space opera combines pulse-pounding excitement with a widescreen sense of wonder.
Empire Falls, eine Kleinstadt in Maine: Seit über zwanzig Jahren arbeitet Miles Roby im örtlichen Diner. Hier versammelt sich die ganze Stadt, vom Fitnessstudiobesitzer bis zum Schuldirektor. Miles selbst hat das College abgebrochen, ist geschieden und lebt in einer winzigen Wohnung über dem Restaurant. Und während er sein Bestes gibt, seiner Tochter dabei zu helfen, die Highschool zu überstehen, seinen trinkfreudigen Vater zu bändigen und dem Job im Diner gerecht zu werden, bleibt nicht viel Raum für das, was er sich vom Leben erhofft hat. Seine Verpflichtungen fesseln ihn an die Stadt, und erst als die äußeren Umstände ihn dazu zwingen, gelingt es ihm, Empire Falls zu verlassen. Er flieht mit seiner Tochter an den gemeinsamen Sehnsuchtsort Martha’s Vineyard. Seit Jahren spielt er mit dem Gedanken, sich hier niederzulassen. In ›Diese gottverdammten Träume‹ erzählt Richard Russo mit viel Wärme und Humor die Geschichte eines Mannes, der nicht der geworden ist, der er sein wollte, und zeigt das Leben in der Kleinstadt mit all seinen Absonderlichkeiten: ein Roman mit viel Gefühl für die Tragik, die im Alltäglichen liegt.
Roman
Russo erzählt in seinem Roman von William Henry Devereaux Jr., der ein eigentlich recht unspektakuläres Leben an einer kleinen Universität in Pennsylvania führt. Er steht dem Fachbereich für Englisch vor, der nun von Kürzungen bedroht ist. Neben den Spannungen zwischen den Kolleg*innen im Fachbereich läuft auch im privaten Umfeld nicht mehr alles rund. Seine Beziehung zu den Mitgliedern seiner Familie sind nicht mehr das, was sie einmal waren. Es stehen beruflich und privat einige Bewährungsproben für den mittelalten Mann an ... - Wie Richard Russo dabei aus dem eigentlich recht durchschnittlichen Leben seines Helden großes Romankino entstehen lässt, das ist fabelhaft. Ein von feinem Humor durchzogenes Porträt eines Mannes am Wendepunkt. Gehobene Literatur von großer Klasse
Auf dem Planeten Nightshade kann jeder das tödliche Medikament Flex kaufen oder verkaufen, aber das ist nicht der Grund, warum Benedict und seine Begleiter gekommen sind. Benedict sucht im Dschungel nach etwas, das er sein ganzes Leben lang gesucht hat, aber er kann sich nicht sicher sein, wann ihn ein weiterer Anfall lähmen wird. Sein Schicksal könnte in den Händen von Silky liegen, einer 14-jährigen Flex-Süchtigen, die weiß, dass sie stirbt.
Von Pulitzer-Preisträger Richard Russo Donald Sullivan, von allen nur Sully genannt, führt ein bequemes Leben in der verschlafenen Kleinstadt North Bath. Obwohl er geschieden ist, sein kaputtes Knie ihm immer wieder Ärger macht und er seit Langem eine Affäre mit einer verheirateten Frau hat, ist er mit seinem Leben zufrieden. Schon immer hat er sich gründlich vor jeder Verantwortung gedrückt – ob als Ehemann, als Vater oder als Untermieter seiner ehemaligen Highschool-Lehrerin. Jetzt holt ihn der Ernst des Lebens ein: Denn nicht nur sein Enkel, der aus einer zerstrittenen Familie flieht, braucht auf einmal seine Hilfe. Mit leiser Ironie und viel Verständnis für die Verrücktheiten seiner kauzigen Figuren erzählt Richard Russo vom Amerika der kleinen Leute. ›Ein grundzufriedener Mann‹ ist die Neuausgabe eines Klassikers: Mit diesem Buch, das unter dem Originaltitel ›Nobody‘s Fool‹ mit Paul Newman verfilmt worden ist, etablierte sich Richard Russo in der ersten Riege amerikanischer Romanciers. Jetzt liegt das Werk erstmals in vollständiger deutscher Übersetzung vor. »Ein faszinierender Roman voll schräger Typen.« JOHN IRVING
In "Im Schatten des Vaters" von Richard Russo wird Ned zum Spielball eines Familienkriegs, während er mit den typischen Problemen eines Jugendlichen kämpft. Der bewegende Roman, der demnächst mit Tom Hanks verfilmt wird, vereint Humor, Wehmut und Leidenschaft und erinnert an John Irving.
Die Stadt Mohawk verdankte ihren Aufstieg einst der Lederindustrie und hat teuer dafür bezahlt: Die Krebsrate ist hier um ein Vielfaches höher als im Rest Amerikas, das Leder nicht mehr gefragt, die Stadt vergessen. Es sind die späten Sechziger, doch die wenigsten Menschen haben teil an den großen Veränderungen dieser Zeit. Wer hier lebt, hat keine extravaganten Träume, sondern will einfach nur das Beste für die Familie und eine anständige Arbeit. Anne Grouse geht es ähnlich. Und auch wenn sie mal andere Pläne hatte – mittlerweile sieht sie sich an die Stadt gefesselt. Nicht nur befindet sie sich in einem aussichtslosen Kampf mit ihrer Mutter um die Pflege ihres kranken Vaters, sie muss sich auch um ihren Sohn Randall kümmern, der Schwierigkeiten in der Schule hat. Zu allem Überfluss droht außerdem die Fehde zwischen ihrer Familie und den mächtigen Gaffneys wieder aufzuleben. Von ihrem Ex-Mann, einem leidenschaftlichen Zocker, kann sie keine besondere Unterstützung erwarten. Heimlich träumt sie vom Mann ihrer Cousine, aber Träume kann man sich in Mohawk kaum leisten. Richard Russo hat mit ›Mohawk‹ eine kluge Gesellschaftsanalyse vorgelegt, voller Empathie und Humor.
Im 21. Jahrhundert terrorisiert ein außer Kontrolle geratener Cyborg San Francisco, indem er seine Opfer mit Engelsflügeln tätowiert. Diese bizarren Verbrechen bringen einen ausgemusterten Ex-Cop zurück in seinen gefährlichen Job.
Die USA sind im sozialen Niedergang, die Jugend verblutet in einem endlosen Krieg in den Dschungeln Mittel- und Südamerikas, und eine neue McCarthy-Ära zeichnet sich ab, Spießer mit anti-intellektuellen Ressentiments und religiöse Eiferer von vorgestern regieren das Land. Schlechte Zeiten für einen Künstler wie Lou Rheinhardt. Die Atmosphäre ist lähmend, die Bespitzelung und Unterdrückung allgegenwärtig, alles künstlerische Schaffen erstirbt. Was an progressiven Kunstwerken entsteht, wird vom »gesunden Volksempfinden« verhöhnt, zerstört und verbrannt. Da tun sich ein paar Künstler zusammen und gehen in den Untergrund - buchstäblich. In versteckten unterirdischen Ateliers gehen sie ihrer Arbeit nach. Sie wissen, daß die Polizei irgendwann ihre unterirdische Galerie finden und ausheben wird. Sie nehmen alles in Kauf, um das Licht der Kreativität in einer dunklen Zeit des Stumpfsinns und der geistigen Barbarei nicht erlöschen zu lassen.