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Tatjana Wirt

    Die Wertrelevanz von Fair Values der drei Hierarchiestufen und der Einfluss länderspezifischer Faktoren
    • Die Wertrelevanz von Fair Values der drei Hierarchiestufen und der Einfluss länderspezifischer Faktoren

      Eine empirische Analyse des europäischen Bankensektors

      • 238 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Die primäre Zielsetzung der IFRS-Abschlüsse besteht in der Bereitstellung entscheidungsnützlicher Informationen zur Funktionsfähigkeit der Kapitalmärkte. Die Fair Value Bewertung gewinnt zunehmend an Bedeutung, da Investoren zeitnahe und zukunftsgerichtete Informationen benötigen. Der IFRS 13 "Fair Value Measurement" bietet den Rechnungslegungsnormenkontext und unterteilt Fair Values anhand der Objektivität der Inputfaktoren in drei Hierarchiestufen (Fair Value Hierarchie). Diese Arbeit zeigt, dass sowohl objektive Fair Values in Form von Marktpreisen (Hierarchiestufe 1) als auch modellbasierte Fair-Value-Schätzungen (Hierarchiestufen 2 und 3) nützliche Informationen für Investoren darstellen. Allerdings führt ein Abfall der Objektivität entlang der Hierarchiestufen, bedingt durch Bewertungsspielräume, zu einer Abnahme der Entscheidungsnützlichkeit von Fair-Value-Informationen. Zudem zeigt die empirische Untersuchung, dass länderspezifische Faktoren wie systembedingte, ökonomische und kulturelle Aspekte die Entscheidungsnützlichkeit von Fair Values beeinflussen. Die Autorin hat an der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre der Universität Duisburg-Essen promoviert. Das Werk umfasst eine Einführung, die Operationalisierung der Entscheidungsnützlichkeit, Regelungen des IFRS 13, einen theoretischen Bezugsrahmen, eine empirische Untersuchung, eine Schlussbetrachtung sowie einen Anhang und ein Literaturverzeichnis.

      Die Wertrelevanz von Fair Values der drei Hierarchiestufen und der Einfluss länderspezifischer Faktoren2021