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Tanja Dückers

    25. September 1968

    Tanja Dückers schafft Erzählungen, die sich mit komplexen menschlichen Erfahrungen und gesellschaftlichen Spiegelungen auseinandersetzen. Ihre unverwechselbare Stimme zeichnet sich durch scharfe Einblicke und poetische Präzision aus, die den Leser in den Kern ihrer Erkundungen zieht. Dückers hebt sich als bedeutende zeitgenössische Stimme hervor und bietet eine scharfe Perspektive auf das moderne Deutschland. Ihre Arbeit fordert und fesselt beständig und bietet einzigartige Blickwinkel auf die Komplexität des zeitgenössischen Lebens.

    Tanja Dückers
    Mein altes West-Berlin
    Café Brazil : Erzählungen
    Stadt Land Krieg
    Hausers Zimmer
    Morgen nach Utopia
    Krachkultur 21/2020
    • Krachkultur 21/2020

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Die KRACHKULTUR bringt bahnbrechende Literatur aus der ganzen Welt. Große Autoren und neue Stimmen. Leise und laute. Zu heiklen Themen wie Heimat und Sexismus, und zu den schönen Momenten im Leben, die im Alltag untergehen. Die spannende Literaturzeitschrift für heute. Jedes Heft sorgt für Debatten, von FAZ bis Neues Deutschland. Die Süddeutsche sagt, die KRACHKULTUR tanzt „niemandes Pfeife nach“. FAZ Woche nennt sie „ein kleines Mirakel“. Der Bayerische Rundfunk mahnt: „Nicht versäumen!“ Für das Hamburger Abendblatt ist die Krachkultur gar „Pflichtlektüre für Literaturkenner“. Und Welt kompakt urteilt: „Es gibt in KRACHKULTUR kaum einen Beitrag, sei es Gedicht, Story oder Essay, der sich nicht der Lektüre lohnte.“ Die KRACHKULTUR wird mit Texten die Welt nicht aus den Angeln heben – aber sie rüttelt sie manchmal gehörig durch. Im aktuellen Heft steht ein Interview mit Colson Whitehead, der für Underground Railroad und Die Nickel Boys gleich zweimal den Pulitzer-Preis erhielt. Außerdem geht es um das Frauenbild im Deutschrap, ein Violine spielendes Wunderkind in der DDR, Beethovens Sterbezimmer und einen mehr oder weniger echten Tag im Leben von Bob Dylan. Mit dabei sind Skandalautor Tom Kummer, Pop-Literat Eckhart Nickel, der große englische Lyriker Philip Larkin und Bestseller-Biologe Josef H. Reichholf.

      Krachkultur 21/2020
      5,0
    • Morgen nach Utopia

      • 229 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Mit Verve und der Lust am Disput beteiligt sich Tanja Dückers an aktuellen Debatten. Ihre Beiträge zur NS-Zeit und ihren Folgen, zu Problemen der osteuropäischen Nachbarn oder den USA widerlegen das Klischee der unpolitischen Generation. In ihren Reportagen beweist sich der besondere Blick für ungewöhnliche Schicksale, Orte und Perspektiven.

      Morgen nach Utopia
      4,0
    • Hausers Zimmer

      • 491 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Berlin 1982: Das Ende des Kalten Kriegs und die Wiedervereinigung schier undenkbar, die geteilte Stadt im Niemandsland immer noch mit Einschusslöchern und Ruinen, Insel und Frontstadt, eingeschlossen und kalt, ihre Bewohner verkrochen in die Höhlen ihrer Hinterhofwinkel und Altbauwohnungen. Alltag in einer gegensätzlichen Weltordnung mit Poppern und Punks, Bürgerlichkeit und Anarchie. In Mietshaus, Schulhof und Straße prallen Lebenswelten aufeinander und werden ebenso wie die Ideale und Widersprüche der Achtundsechziger aus heutiger Sicht mit doppelbödigem Humor geschildert. Die Erzählerin Julika Zürn träumt sich hinaus in die weite Welt, nach Patagonien - und mindestens ebenso sehnsüchtig in das Zimmer des Motorradrockers Peter Hauser von gegenüber. Tagsüber bahnt sich die Tochter eines Sammlers ihren Weg durch wuchernde Kunstwerke, markiert ihre Lieblingsorte und macht sich ihren Reim auf die Welt. Während ihrer schlaflosen Nächte zieht Hausers orange leuchtendes Fenster sie in Bann.

      Hausers Zimmer
      4,0
    • Stadt Land Krieg

      • 244 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Die Enkel wollen's wissen§§Junge Autoren nehmen sich überraschend leicht eines schwierigen Themas an. Als sie geboren wurden, gab es längst keine Ruinen mehr, statt Hunger kennen sie Eßstörungen. Für die heute dreißig- bis vierzigjährigen Autoren liegen Faschismus und Krieg mehr als sechzig Jahre zurück - fast ein Menschenalter.§§Und doch beginnen sie sich jetzt vehement damit zu beschäftigen, auf eine andere Weise als die Generation ihrer Eltern, wie die Geschichten von Tanja Dückers, Annett Gröschner, Tanja Langer, Maike Wetzel u.v.a. beweisen.§

      Stadt Land Krieg
      3,5
    • Café Brazil : Erzählungen

      • 203 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Nach ihrem vielbeachteten rasanten Patchwork-Roman "Spielzone" legt Tanja Dückers einen ebenso tempo- wie abwechlungsreich erzählten Geschichtenband vor: Psychologisch verschlungen, eigensinnig beobachtet und oft von hintersinniger Komik, stecken diese Erzählungen um ganz normale Nervtöter, leichtsinnige Kinder oder verwirrte Großmütter voll zärtlicher Bosheiten und akribischer Perfidien. Nathalie hat mit fünfzehn angefangen, eine Liste über ihre Liebhaber zu führen. Nun sind es - sie hat vor zwei Tagen nachgezählt - neunundneunzig. Plötzlich bereut sie, diese Liste angelegt zu haben, eine ungute Ehrfurcht erfüllt sie und ein Problem: Wer wird die goldene Nummer hundert? Schwankend zwischen Zwanghaftigkeit undSelbstvergessenheit, wählt sie einenseltsamen Kompromiß. Lukas kommt mit einem Nachschlüssel in die Wohnung seiner früheren Freundin, die jetzt mit Uwe, dem absoluten "Anti-Lukas", zusammenlebt. Wenn die beiden nicht zu Hause sind, schleicht sich Lukas ein und hinterläßt Spuren, um ein Moment von Irritation in die Pärchenharmonie einzufädeln. Lauri steht eines Tages mit Seesack und Brokatstirnband auf dem Hof eines besetzten Hauses und fragt nach einem Zimmer. Von da an tönt morgens ein lautes "Ooohm" durchs Haus, werden Horoskope inder Gemeinschaftsküche vorgelesen und Verletzungen mit Tigerfett behandelt. Doch es gibt noch "Ungläubige" ...

      Café Brazil : Erzählungen
      3,0
    • Mein altes West-Berlin

      • 142 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Inspiriert von Walter Benjamins Buch »Berliner Kindheit um 1900« reflektiert Tanja Dückers ihre eigene Kindheit und Jugend im West-Berlin der 1970er- und 1980er-Jahre. In pointierten Alltags-Betrachtungen lässt sie das Leben und das Lebensgefühl im Westen der geteilten Stadt wieder lebendig werden. Auf der Straße und in Hinterhöfen, hinter Brandmauern und in alten Friseursalons trifft die Autorin auf Kurioses und Trauriges, auf Lustiges und Düsteres, und auch auf Tiere – von Ratten über Füchse bis hin zu Nilpferden.

      Mein altes West-Berlin
      3,8
    • Spielzone

      • 2073 Seiten
      • 73 Lesestunden

      Berlin in the late 1990s is a city caught between provinciality and vibrant scene life. In Neukölln and Prenzlauer Berg, particularly on Thomas and Sonnenburger Streets, these two worlds collide. Elida and Jason, two flamboyant characters in Neukölln, embody this clash, donning colorful 1970s attire and engaging in odd jobs, while mostly indulging in music, lounging in the bathtub, and their romantic escapades. Their whimsical lifestyle attracts the curious gaze of neighbors, including a conservative clerk who observes them from a cemetery mausoleum. The couple represents the unfulfilled desires of those around them, while the Thomas Cemetery becomes a hub for unconventional activities, from parties to clandestine spying. Despite this, Neukölln feels dull and almost derelict to the youth, lacking the excitement found in Prenzlauer Berg, which draws in student Katharina. There, she encounters scene enthusiasts in their twenties and thirties, perpetually hunting for trendy spots and flaunting their liberated sex lives. Yet, even in this vibrant setting, monotony and ennui creep in, leading them back to the timeless quest for love. This fast-paced patchwork novel explores Berlin's scene life, mixing event hunting, hipness, and the longing for something as traditional as love, filled with quirky tales and eccentric characters.

      Spielzone
      3,9
    • Cafe Brazil

      • 203 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Nach ihrem vielbeachteten rasanten Patchwork-Roman "Spielzone" legt Tanja Dückers einen ebenso tempo- wie abwechlungsreich erzählten Geschichtenband vor: Psychologisch verschlungen, eigensinnig beobachtet und oft von hintersinniger Komik, stecken diese Erzählungen um ganz normale Nervtöter, leichtsinnige Kinder oder verwirrte Großmütter voll zärtlicher Bosheiten und akribischer Perfidien. Nathalie hat mit fünfzehn angefangen, eine Liste über ihre Liebhaber zu führen. Nun sind es - sie hat vor zwei Tagen nachgezählt - neunundneunzig. Plötzlich bereut sie, diese Liste angelegt zu haben, eine ungute Ehrfurcht erfüllt sie und ein Problem: Wer wird die goldene Nummer hundert? Schwankend zwischen Zwanghaftigkeit undSelbstvergessenheit, wählt sie einenseltsamen Kompromiß. Lukas kommt mit einem Nachschlüssel in die Wohnung seiner früheren Freundin, die jetzt mit Uwe, dem absoluten "Anti-Lukas", zusammenlebt. Wenn die beiden nicht zu Hause sind, schleicht sich Lukas ein und hinterläßt Spuren, um ein Moment von Irritation in die Pärchenharmonie einzufädeln. Lauri steht eines Tages mit Seesack und Brokatstirnband auf dem Hof eines besetzten Hauses und fragt nach einem Zimmer. Von da an tönt morgens ein lautes "Ooohm" durchs Haus, werden Horoskope inder Gemeinschaftsküche vorgelesen und Verletzungen mit Tigerfett behandelt. Doch es gibt noch "Ungläubige" ...

      Cafe Brazil
      3,3
    • Der längste Tag des Jahres

      • 213 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Am 21. Juni, dem längsten Tag des Jahres, reißtdas Läuten des Telefons vier Geschwister aus ihrem Alltag: Gerade ist der Vater, das"Zentralgestirn"der Familie, gestorben. Unter dem Eindruck der Todesnachricht erkennen die längst erwachsenen Kinder auch den eigenen Lebensweg in unerbittlicher Schärfe. Nur der jüngste Bruder ist nicht zu erreichen. Niemand aus der Familie ahnt, daß er die ungelebten Träume seines Vaters auf eigenwillige Art wahrmacht.§Aus den Reaktionen der fünf Geschwister kristallisiert sich ein raffiniert erzählter Roman über Erinnerungen, nachgetragene Liebe und die Familie, die auch dann noch unser Leben bestimmt, wenn wir meinen, sie längst hinter uns gelassen zu haben. Selten ist dieser einschneidende Moment eindrucksvoller eingefangen worden als in diesem Roman.

      Der längste Tag des Jahres
      3,3
    • Himmelskörper

      • 319 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Freia, die junge Meteorologin aus Berlin, ahnt mehr und mehr, daß es in ihrer ach so normalen Familie nicht nur ein Geheimnis gibt, weswegen vertuscht, gelogen, verdrängt wird. Was immer Freia erfragt oder vermutet, alles scheint 1945 begonnen zu haben - an jenem bitterkalten Morgen im Krieg, als die Großmutter mit Freias Mutter, damals ein Mädchen von fünf Jahren, auf einem der letzten Schiffe aus Westpreußen über die Ostsee fliehen wollte. Freia, die jetzt selbst ein Kind erwartet, muß dieser Geschichte auf den Grund gehen, um sich von der Vergangenheit zu befreien.

      Himmelskörper
      3,3