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Doris Leitner

    Ein optionales Aufrechnungsinstrument für den europäischen Binnenmarkt
    • Ein optionales Aufrechnungsinstrument für den europäischen Binnenmarkt

      Eine rechtsvergleichende Untersuchung zur Ausgestaltung einer europäischen Aufrechnungskonzeption. Dissertationsschrift

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Im Jahr 2009 wurde ein Entwurf eines Gemeinsamen Referenzrahmens für europäisches Vermögensrecht vorgestellt, der Regelungen zur Aufrechnung enthält. Die Frage, ob die im Entwurf erarbeiteten Regeln eine praxistaugliche Basis für zukünftige europäische Regelwerke, insbesondere ein optional anwendbares Vertragsrecht, bieten, ist von großem Interesse. Diese umfassende Analyse untersucht die Notwendigkeit und Ausgestaltung einer europäischen Aufrechnungskonzeption als Teil eines solchen Vertragsrechts. Nach der Darstellung der Relevanz der Aufrechnung im grenzüberschreitenden Rechtsverkehr wird das europäische Kollisionsrecht der Aufrechnung erörtert und kritisch mit der Aufrechnungskonzeption des Entwurfs auseinandergesetzt. Dabei werden neben der Grundkonzeption auch Sonderfälle wie die Aufrechnung in Abtretungs- und Stellvertretungskonstellationen, die Aufrechnung wertverschiedener Forderungen, die Aufrechnung mit verjährten Forderungen sowie Aufrechnungen bei Forderungs- und/oder Personenmehrheiten analysiert. Das Werk schließt mit einem Vorschlag für ein europäisches Aufrechnungsregime, dessen primäres Ziel die Akzeptanz bei den Marktakteuren ist, um die Anwendung im grenzüberschreitenden Rechtsverkehr zu einer echten Option zu machen.

      Ein optionales Aufrechnungsinstrument für den europäischen Binnenmarkt