Der neue Roman von Pulitzer-Preisträgerin Louise Erdrich Während sich in Minneapolis wütender Protest gegen rassistische Polizeigewalt formiert, wird eine kleine Buchhandlung zum Schauplatz wundersamer Ereignisse: Flora, eine treue Kundin, stirbt an Allerseelen und treibt fortan als Geist ihr Unwesen im Laden. Besonders Tookie, die dort nach einer Gefängnisstrafe arbeitet, erhält rätselhafte Zeichen. Denn die beiden Frauen verbindet mehr als ihre Liebe zur Literatur. Tookie muss sich den Geistern der Vergangenheit und ihrer indigenen Herkunft stellen. Und sich wie alle in der Stadt fragen, was sie den Lebenden und den Toten schuldet. Louise Erdrich zeigt eindrucksvoll, wie erhellend Literatur in düsteren Zeiten sein kann – und verfasst zugleich eine Liebeserklärung an Lesende, Bücher und jene, die sie verkaufen. »Bezaubernd, hinreißend und witzig.« The New York Times »Ein Wunder … Ein absolut origineller, erheiternder Roman.« Boston Globe
Andreas Ritter von Buzzi Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)




Louise Erdrich gilt als eine der wichtigsten US-amerikanischen Autorinnen der Gegenwart und als bedeutende Stimme der indigenen Bevölkerung Nordamerikas. Hier erzählt sie vom Alltag und politischen Kampf der Turtle Mountain Chippewa in den frühen 1950er-Jahren, als der Kongress ein neues "Terminationsgesetz" beschloss, mit dem die "First Nations" allen Bürgen gleichgestellt wurden - und damit ihre zugesicherten Rechte und Sicherheiten verloren. Im Mittelpunkt stehen der Nachtwächter Thomas, Anführer des Stammesrates der Chippewa, und die junge Patrice, die hart für ein besseres Leben arbeitet und beinahe unter die Räder kommt ... - Erdrich recherchierte sorgfältig in Archiven und eigenen Unterlagen: Der Nachtwächter ist ihr Großvater. Und sie bringt ihr Wissen über die Kultur ihrer Vorfahren ein und nimmt die Leser mit in eine besondere, manchmal lebensfrohe, manchmal unglaublich traurige Welt. Der Roman wurde mit dem Pulitzerpreis 2021 ausgezeichnet und gehört zu den relevanten Werken zeitgenössischer US-Literatur
»Ein Meisterwerk des amerikanischen Realismus.« Ulrich Baron, ›Süddeutsche Zeitung‹ An einem Märztag 1946 schippert Beverly mit Ehemann Till und dessen Bruder vorder wilden Südküste Kaliforniens. Sie wollen in der Nähe der Inseln vor dem Santa-Barbara-Kanal angeln. Doch dann bricht ein Unwetter aus, und nur Beverly kommt knapp mit dem Leben davon. Etwa fünfzig Jahre später kämpft ihre Enkelin Alma, eine Umweltschützerin, für die Wiederherstellung des ökologischen Gleichgewichts dieser Inseln. Sie sind von Ratten verseucht, von Wildschweinen überlaufen, von fremden Adlern heimgesucht. Im gegnerischen Lager engagiert sich Dave LaJoy, um das Leben der Tiere zu retten. Wer hat recht? Soll man die Rettung eines Ökosystems verfolgen oder Töten um jeden Preis verhindern?
Glück
- 446 Seiten
- 16 Lesestunden
Warum sind plötzlich eine Menge Leute hinter dem kleinen Verlagslektor Edwin de Valu her? Nur weil er ein Lebenshilfebuch von einem gewissen Tupak Soiree veröffentlicht hat? Ja, denn dieses Buch ist der GAU für alle Alkohol- und Zigarettenkonzerne, für alle Dealer und Gurus: Es funktioniert tatsächlich! Jeder, der es gelesen hat, wird reich, schön und zufrieden, kurz: Glücklich.