Möglichkeiten und Nutzen einer Vereinheitlichung des Arbeitnehmererfinderrechts in der Europäischen
Dissertationsschrift
- 226 Seiten
- 8 Lesestunden
Im EU-weiten Vergleich nimmt das deutsche Arbeitnehmererfinderrecht eine Sonderstellung ein. Das Buch beleuchtet die Notwendigkeit einer Harmonisierung der gesetzlichen Regelungen in diesem Bereich, ergänzt durch bewährte Kommentarwerke und praxisnahe Ratgeber. Es werden zentrale Themen des Rechtsübergangs und der Vergütung in Deutschland dargestellt, gefolgt von einer Überprüfung der gesetzlichen Regelungen innerhalb der EU auf signifikante Abweichungen. Zudem werden die Regelungen in den USA und Japan sowie firmeninterne Incentive-Regelungen betrachtet, um die Vor- und Nachteile verschiedener Vergütungssysteme zu verdeutlichen. Die Notwendigkeit einer Harmonisierung wird durch die Herausarbeitung von Regelungspunkten für einen einheitlichen, EU-weit tragbaren Mindeststandard untermauert, aus denen Vorschläge für erste Maßnahmen auf nationaler Ebene abgeleitet werden. Eine zentrale Schlussfolgerung ist der Reformbedarf des deutschen Gesetzes, insbesondere die Abkehr vom im deutschen Recht verankerten Monopolprinzip. Das Buch versteht sich nicht als rechtsvergleichende Darstellung, sondern als Plädoyer für eine Harmonisierung, die durch eine Reform des deutschen Arbeitnehmererfinderrechts angestoßen werden könnte.
