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Tim Henrik Lorenz

    Kapitalmarktrechtliche Abschlussprüferhaftung.
    • Kapitalmarktrechtliche Abschlussprüferhaftung.

      Kapitalmarktinformationshaftung, Kollektiver Rechtsschutz und Abschlussprüferregress am Sekundärmarkt.

      • 384 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Die Arbeit untersucht die Haftung von Abschlussprüfern im Kontext des Wirecard-Bilanzskandals und die Möglichkeit, eine kapitalmarktrechtliche Haftung zu entwickeln. Sie betrachtet interdisziplinär das materielle Haftungsrecht, Prozessrecht und Insolvenzrecht sowie die Neuerungen durch das Finanzmarktstabilisierungsgesetz (FISG). Der Skandal hat die Frage nach der Verantwortung von Abschlussprüfern gegenüber Anlegern neu aufgeworfen. In den letzten Jahrzehnten beschränkte sich die Diskussion weitgehend auf die Forderung nach einer gesetzlichen Regelung zur Haftung. Trotz der Entwicklungen durch das FISG bleibt die Frage, wie Abschlussprüfer nach geltendem Recht für Prüfungsfehler haftbar gemacht werden können, relevant. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Teile: Zunächst werden Grundlagen der kapitalmarktrechtlichen Abschlussprüferhaftung und deren Bedeutung für die Qualitätssicherung der Abschlussprüfung erörtert. Anschließend wird der kollektive Rechtsschutz für geschädigte Anleger und die Möglichkeiten der Rechtsdurchsetzung untersucht. Schließlich wird das Innenhaftungsmodell als Alternative zur Drittaußenhaftung diskutiert, einschließlich der Funktionsfähigkeit des Abschlussprüferregresses und der Anpassungsbedarfe im geltenden Recht. Die Arbeit wurde mit dem Peter-Schlechtriem-Preis 2023 ausgezeichnet.

      Kapitalmarktrechtliche Abschlussprüferhaftung.