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Isabel L. Braun

    Die Medienkonzentrationskontrolle im digitalen Zeitalter.
    • Die Medienkonzentrationskontrolle des Medienstaatsvertrages hat die wichtige Aufgabe, die Meinungsmacht einzelner Unternehmen zu verhindern. Veränderungen in der Medienlandschaft haben jedoch zu einem inkonsistenten Prüfungsregime geführt, das nicht alle relevanten Medienakteure erfasst. Diese Arbeit untersucht die Thematik im Rahmen der medien- und wettbewerbsrechtlichen Bedingungen und bietet einen normativen Vorschlag zur Verbesserung des Prüfungsregimes. In einer demokratischen Gesellschaft ist es entscheidend, vielfältige Inhalte und Meinungen über verschiedene Medien zu verbreiten, um die Meinungsvielfalt zu fördern. Die digitalen Veränderungen haben die Medienlandschaft so beeinflusst, dass die bestehenden Regelungen nicht mehr ausreichen. Die Untersuchung beleuchtet nationale und internationale Rahmenbedingungen und entwickelt auf dieser Basis einen Vorschlag, der den aktuellen Anforderungen gerecht wird. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Kapitel, die von der Einführung über kommunikationswissenschaftliche und ökonomische Grundlagen bis hin zu spezifischen Aspekten der Konzentrationskontrolle und der Sicherung von Meinungsvielfalt auf europäischer Ebene reichen. Abschließend werden Herausforderungen und Perspektiven für eine wirksame Pluralismussicherung in Europa erörtert.

      Die Medienkonzentrationskontrolle im digitalen Zeitalter.