Tom McCarthy Reihenfolge der Bücher
Tom McCarthy gilt als „neuer Literaturnobelpreisträger der Enttäuschung der englischen Fiktion“. Sein Werk, oft als tiefgründig und provokativ beschrieben, erforscht die dunklen Seiten der modernen Existenz und des menschlichen Bewusstseins. McCarthys Stil zeichnet sich durch intellektuelle Tiefe, rohe Ironie und einen unerschrockenen Blick auf die Gesellschaft aus. Seine literarischen Experimente und unkonventionellen Erzählansätze machen ihn zu einer einzigartigen Stimme in der zeitgenössischen Literatur, die die Leser dazu anregt, über die Natur der Realität und den Sinn unserer Existenz nachzudenken.







- 2023
- 2022
The Breakthrough Code: A Story About Living A Life Without Limits
- 298 Seiten
- 11 Lesestunden
- 2021
Der Dreh von Inkarnation
Roman | Eine Reise durch unsere flirrende Gegenwart und über geopolitische Verwerfungslinien
- 445 Seiten
- 16 Lesestunden
Tief in den Archiven der Zeit- und Bewegungspionierin Lillian Gilbreth liegt ein Geheimnis. Berühmt für die Herstellung solider Lichtspuren, die die Bewegungsmuster von Arbeitern aufzeichnen, hatte Gilbreth, zur Begeisterung von NASA und KGB, die Möglichkeiten von Massenüberwachung und Big Data revolutioniert. Aber hatte sie, wie sie in einem ihrer Briefe andeutet, gegen Ende ihres Lebens tatsächlich auch ein »perfektes« Uhrwerk entdeckt, das » alles verändern« würde? Eine weltumspannende Jagd beginnt, nach dieser einen Box, die in ihrem Nachlass fehlt, und wir folgen einem jungen Bewegungserfassungsforscher namens Mark Phocan durch unsere flirrende Gegenwart, über geopolitische Verwerfungslinien und durch Experimentierzonen und mitten hinein in die Dreharbeiten zum Blockbuster-Film Inkarnation , einer epischen Weltraumtragödie, die endgültig die Geheimnisse menschlicher Erfahrung lüften soll... Der Dreh von Inkarnation ist eine hellsichtige Breitwand-Odyssee durch medizinische Labore, Computergrafikstudios und militärische Forschungseinrichtungen, dunkle Orte, an denen die Grenzen unserer Möglichkeiten – zu unterhalten, zu verstehen, zu heilen, zu töten – ständig getestet und weiter verfeinert werden.
- 2017
Typewriters, Bombs, Jellyfish
- 276 Seiten
- 10 Lesestunden
Essays on literature, pop culture, and more from the cult novelist and critic Tom McCarthy present a map of his sensibility and critical intelligence. Fifteen brilliant essays span a range of subjects, including the weather as media, Gerhard Richter's paintings, David Lynch's films, and Patty Hearst as a revolutionary figure. The collection also delves into the enduring implications of literary masterpieces like Ulysses and Tristram Shandy, alongside Alexander Trocchi's Cain's Book. The essay "Recessional" explores the relationship between time and writing, suggesting that writing creates its own temporal space, distinct from institutional time. In "Nothing Will Have Taken Place," McCarthy connects figures like Mallarme and Don DeLillo with Zidane's athletic prowess, illustrating how art disrupts established meanings and behaviors, returning them to a state of play. Recurring references, such as Ed Ruscha's Royal Road Test and the proliferation of jellyfish in oceans, raise the question of how art can challenge the conventions of realism—both aesthetic and political—to actively reinvent the world.
- 2016
The Greatest Sniper Stories Ever Told
- 224 Seiten
- 8 Lesestunden
Highlighting the fascinating world of snipers, this collection features gripping narratives from various media, showcasing their impact throughout history. From the Revolutionary War to modern conflicts in Afghanistan and Iraq, the anthology includes contributions from renowned figures like Chris Kyle and others. Each story captures the essence of the sniper's experience, combining personal accounts with broader historical contexts, making it a compelling read for those interested in military history and the art of marksmanship.
- 2015
„Ein glanzvolles Stück Literatur, das steht fest!“ (The Sunday Times) U., der sich selbst »Firmenanthropologe« nennt, erhält den Auftrag, den Großen Bericht zu schreiben, ein universales ethnografisches Dokument, das unser gesamtes Zeitalter zusammenfasst. Doch schnell fühlt er sich überwältigt von der schieren Datenmenge und der augenscheinlichen Unmöglichkeit, das Vorgefundene in eine irgendwie geartete, sinnstiftende Erzählung zu übersetzen. Als er sich zu fragen beginnt, ob sein Vorhaben überhaupt gelingen kann, verändert ein Traum von einer apokalyptischen Stadtlandschaft, in deren Mitte eine gigantische Müllverbrennungsanlage thront, seine Wahrnehmung. Auf eine Art, wie nur er es kann, fängt Tom McCarthy ein, wie wir unsere Welt erleben, wie wir versuchen, ihr einen Sinn zuzusprechen und die Erzählung, die wir für unser Leben halten, zu erkennen. Ein beunruhigender Roman, der verspricht, das erste und letzte Wort über die Zeit zu formulieren, in der wir uns bewegen – sei sie modern, postmodern oder welches Label auch immer wir ihr geben wollen.
- 2014
Mapping it out : an alternative atlas of contemporary cartographies
- 240 Seiten
- 9 Lesestunden
- 2010
K
Roman | Kommunikation, Krieg, Kokain, Krypta | Ein Buch wie ein schillernder Traum
Serge Karrefax erblickt im ländlichen England kurz vor der Jahrhundertwende das Licht der Welt – und mit seinem Schicksal verwoben gleichsam das Zeitalter der Technologie und Kommunikation. Als Funker im Ersten Weltkrieg fliegt er über Frankreich, hofft im Londoner Untergrund der Swinging Twenties mithilfe technologischen Fortschritts die Toten anzufunken, und hilft schließlich im gerade unabhängig gewordenen Ägypten ein Funknetz zu errichten – bis sein Leben in einer altägyptischen Grabkammer eine unerwartete Wendung nimmt. Kommunikation, Krieg, Kokain, Krypta: K untersucht gnadenlos, unser Verlangen uns mitzuteilen, während Serge K. die Botschaft hinter allen Botschaften, das Signal hinter allen Signalen sucht. Dieses singulär originelle Buch selbst aber widersteht allen Versuchen, seinen Code zu knacken.
- 2007
Ein Mann steht zur falschen Zeit am falschen Ort und hat auf einmal zwei Probleme: Was macht man mit einer Abfindung von 8 ½ Millionen und vor allem: Wie lässt sich ein Leben wieder ins Lot bringen, dem abgeht, was zuvor selbstverständlich war – die Selbstverständlichkeit? Eine Lösung scheint sich aufzutun, als ihn beim Anblick eines Risses in einer fremden Badezimmerwand plötzlich ein immenses Glücksgefühl überkommt: Da war einmal ein identischer Riss und um ihn herum hatte es einen Alltag gegeben, eine Wohnung, einen Ausblick, Gerüche, Klänge. Vor allem aber das Gefühl, lebendig zu sein. Fortan verwendet der namenlose Ich-Erzähler alles darauf, sich diesen Alltag zurückzuholen: als Realität zum An- und Ausschalten, Vor- und Zurückspulen, in Endlosschleife: und all dies nur um jenes kurzen Kribbelns der Authentizität willen. Doch es ist nie genug, der Stoff macht süchtig, der Realisierungszwang gerät außer Kontrolle… Bei Tom McCarthy werden Millionen verflüssigt und Ideen verfestigt, doch die Realität sträubt sich gegen Spekulation in jeder Hinsicht. Sein Debüt verteidigt auf so ironische wie unterhaltsame Weise den Ruf der guten alten Materie: matter matters . Die Literatur konnte noch nie ohne ihren Stoff. Hier meldet sich ein Autor zu Wort, der diese Erkenntnis neu reklamiert: voller Sprach- und Aberwitz, beste britische Tradition.
- 2006
Tom McCarthy begibt sich auf eine abenteuerliche Reise in das Universum von „Tim und Struppi“. Spielerisch verknüpft er biografische, politische und literaturtheoretische Ansätze und zeigt, dass die Comics den großen Werken der Weltliteratur in nichts nachstehen. „Tom McCarthy hat den bedeutendsten Comic Europas analysiert - und Erstaunliches über TIM UND STRUPPI herausgefunden,“ bemerkt das SZ Magazin. Das Buch enthüllt die Geheimnisse, die der Zeichner verbarg, und die Leichtigkeit der Sprache verrät nichts vom vertrackten theoretischen Hintergrund. McCarthy wechselt entspannt zwischen den Disziplinen und schafft bildende Kunst, die Geschichten erzählt. „ZEIT Online“ beschreibt das Werk als unverzichtbar, da es die Grundlagen von McCarthys Schaffen klärt. Die Verbindung von Mystery, Psychoanalyse und postmoderner Theorie macht „das Geheimnis der Literatur“ aus und lässt den Leser erfrischt zu den Comics zurückkehren. „Alle gute Literatur verdient es, mit einem solchen Einfallsreichtum erkundet zu werden,“ so das SUNDAY HERALD. McCarthy fordert Widerspruch heraus, doch sein überzeugender Stil und gut begründete Argumente machen das Buch zu einem brillanten Werk.



