Durchstanzen dicker Platten mit symmetrisch reduzierten Experimenten
Dissertationsschrift
- 189 Seiten
- 7 Lesestunden
In der Arbeit wird ein Experimentalkonzept zur Untersuchung des Durchstanzverhaltens dicker Stahlbetonplatten entwickelt und anhand von Bauteilversuchen demonstriert. Um die Größenbeschränkungen konventioneller Prüfverfahren zu überwinden, wird die Methode der Symmetriereduktion genutzt, die einen bestehenden Lösungsansatz auf großmaßstäbliche Probekörper erweitert. Diese Methode ermöglicht eine Verringerung der Abmessungen, Eigengewichte und Prüflasten der Stahlbetonplatten entsprechend ihres Symmetriegrads, ohne die Maßstäblichkeit oder den Versagensmechanismus zu beeinflussen. Eine zentrale Herausforderung besteht in der technischen Umsetzung der Symmetrierandbedingungen, die auch für die steigenden Anforderungen von Großversuchen erfüllt werden müssen. Drei wesentliche Entwicklungen werden durchgeführt: Zunächst wird der Verbundbereich zwischen Versuchskörper und Anschlusskonstruktion optimiert, um ungewollte Versteifungseffekte zu reduzieren. Zweitens erfolgt die Hochskalierung der Anschlusskonstruktion, die als Schnittstelle zwischen Versuchskörper und -stand fungiert. Drittens wird ein massiver, hochpräziser Großversuchsstand entwickelt. Das Experimentalkonzept wird durch ein umfangreiches Versuchsprogramm verifiziert und anhand von drei Durchstanzprüfungen demonstriert, die die Funktionalität des Konzepts belegen und auf einen weniger ausgeprägten Maßstabseffekt hinweisen, als theoretisch vorhergesagt. Eine Analyse z
