In "Der Teppich des Lebens" nimmt der Dichter eine übergeordnete Perspektive ein und betrachtet das Leben und die Seele aus einem umfassenden Blickwinkel. Anstelle persönlicher Gefühle und Erlebnisse liegt der Fokus auf der Deutung des Lebens selbst. Die Gedichte zeichnen sich durch vielfältige Stimmungen aus und heben sich durch einen klaren Ausdruck von Hoffnung von Georges anderen Werken ab.
Stefan George Bücher
Stefan George war eine prägende Figur der deutschen Literatur, bekannt für seinen tiefgreifenden Einfluss als Dichter, Herausgeber und Übersetzer. Er förderte einen einflussreichen literarischen und akademischen Kreis und prägte durch gemeinsame kulturelle, mystische und politische Interessen die Empfindsamkeit vieler herausragender junger Schriftsteller seiner Zeit. Seine ausgeprägte poetische Stimme und ästhetische Vision fanden weite Resonanz und etablierten ihn als zentrale Kraft in der literarischen Landschaft. Trotz komplexer politischer Verbindungen bewahrte George eine unerschrockene künstlerische Unabhängigkeit und weigerte sich insbesondere, sich mit dem nationalsozialistischen Regime zu arrangieren.







Ich hasse dich o meer das laut sich blähet: Ich finde mich in dir! des lachers wut. Des unterjochten der mit schluchzen schmähet - Sein ungeheures lachen tönt die flut! Die melancholischen, oft kurzen Gedichte erzählen als zusammenhängendes Ganzes vom Weltschmerz und Dasein des Großstadtmenschen, der zwischen Trübsinn und Vergeistigung pendelt. Les Fleurs du Mal, das französische Original von Charles Baudelaires, ist vom deutschen Lyriker Stefan George (1868-1933) umgedichtet worden.
"George, den Gottfried Benn "das großartigste Ausstrahlungsphänomen" nannte, "das die deutsche Geistesgeschichte je gesehen hat", erfährt in den letzten Jahren ein grösser werdendes Interesse. Symposien und eine beträchtliche Zahl neuer Einzeluntersuchungen zum Werk und zum George-Kreis belegen dies. Nicht zuletzt aber ist es der Fortgang der "Sämtlichen Werke in 18 Bänden", herausgegeben von der George-Stiftung, der diese Wirkung zeitigt."--Publisher description.
Es gibt im Gedächtnis der Menschen und Kulturen Geschichten, die eine besonders mythische Kraft besitzen. Sie überdauern die Zeiten und bilden den Urstoff des Erzählens. Das Gilgamesch- Epos, die Odyssee, der Sagenkreis um König Artus und das Nibelungenlied gehören ebenso dazu wie Tausendundeine Nacht oder die Geschichte von Don Quijote, dem Ritter von der traurigen Gestalt. C. H. Beck versammelt in einer Auswahl diese Großen Geschichten der Menschheit. Es werden textgetreu berühmte Episoden ausgewählt, um auch einer breiteren Leserschaft diese „klassischen“ Werke nahezubringen. Renommierte Fachleute führen in das Werk, seine Entstehung und seinen literarischen Kontext ein. Die Großen Geschichten der Menschheit sind eine klassische Bibliothek für jedermann - und ein Lesevergnügen von erlesenem Rang. Ausgezeichnet im Wettbewerb „Die schönsten deutschen Bücher 2007“ der Stiftung Buchkunst.
Slovo = Das Wort
- 112 Seiten
- 4 Lesestunden
První český knižní výbor z poezie básníka Stefana Georga (1868–1933) přináší verše tohoto klasika německé moderní literatury v dvojjazyčném provedení. Básně, které bývají pro svou formální dokonalost pokládané za téměř nepřeložitelné, vybral a přeložil Radek Malý a zahrnují všechna období Georgovy tvorby. Exkluzivní výtvarný doprovod knize metafyzickými kresbami zajistil Vít Ondráček.
Als Die Blumen des Bösen 1857 in einer Auflage von 1.100 Exemplaren erscheinen, wirkt das Buch wie ein Faustschlag ns kollektive Gesicht des Bildungsbürgertums, das sich die Poesie poetisch wünscht: feierlich, erhaben und gelegentlich galant, etwas für Mußestunden, die den Alltag erhöhen. Und hier besingt einer in bisher unerhörter Formvollendung ausdrücklich den Alltag, den Dreck, das Kranke, die Unterwelt, den Abschaum und die Ausgestoßenen, die Revolte gegen menschliche wie göttliche Ordnung. Denn der Schöpfer hat mit Erschaffung der Welt seine Unschuld verloren; er ist als Seinsgrund auch Urheber des Bösen. Die Schöpfung als Sündenfall Gottes. – Nie zuvor ist derart Unerhörtes Wort geworden. Baudelaire ist der Kirchenvater und sein einziger Gedichtband ist die Offenbarung der Modernen Poesie. Seine Blumen des Bösen haben durch den Dichter Stefan George die bis heute würdigste deutsche Entsprechung gefunden.
Die Geschichte dreht sich um Melchior Lechter, einen komplexen Charakter, der in einem spannenden und vielschichtigen Umfeld agiert. Der Protagonist wird mit moralischen Dilemmata und persönlichen Herausforderungen konfrontiert, die ihn zwingen, seine Überzeugungen zu hinterfragen. Themen wie Identität, Schuld und die Suche nach Wahrheit ziehen sich durch die Handlung und bieten tiefgehende Einblicke in die menschliche Psyche. Die Erzählung kombiniert Elemente von Spannung und psychologischer Analyse und schafft so eine fesselnde Lektüre.
Die poetischen Zeilen entführen den Leser in eine traumhafte Welt, in der ein nackter Engel als Bote des Lebens erscheint. Er bringt reiche Blumen und symbolisiert Schönheit und Freude, während er eine tiefere Verbindung zwischen den Gefühlen und der Natur herstellt. Die kraftvolle Bildsprache beschreibt die Begegnung mit dem Engel und den emotionalen Höhepunkt, als der Protagonist in die frischen Rosen eintaucht. Diese Szene spiegelt den Konflikt zwischen Eifersucht und dem Streben nach Glück wider und thematisiert die Suche nach innerer Erfüllung.
Hymnen, Pilgerfahrten, Algabal
- 56 Seiten
- 2 Lesestunden
Stefan George: Hymnen, Pilgerfahrten, Algabal Edition Holzinger. Taschenbuch Berliner Ausgabe, 2014, 3. Auflage Vollstandiger, durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger Erstdruck unter dem Titel Hymnen, Pilgerfahrten, Algabal: Berlin (Georg Bondi), November 1898. 3. Auflage 1905, 4. Auflage 1915, 5. Auflage 1918, 6. Auflage 1920, 7. Auflage 1922. Als Band II der Gesamt-Ausgabe der Werke, Berlin (Georg Bondi), Juni 1928. 2. Auflage 1934. Textgrundlage ist die Ausgabe: Stefan George: Hymnen, Pilgerfahrten, Algabal. Gesamt-Ausgabe der Werke, Endgultige Fassung, Band 2, Berlin: Georg Bondi, 1928. Herausgeber der Reihe: Michael Holzinger Reihengestaltung: Viktor Harvion Umschlaggestaltung unter Verwendung des Bildes: Stefan George, Gemalde von Sabine Lepsius, 1898 Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.
Die umfangreiche Auswahl aus dem Werk Stefan Georges präsentiert dessen Schaffen in allen Phasen und Facetten und gibt darüber hinaus auch einen Einblick in das große Übersetzerwerk. Der umfassende Kommentar lenkt das Augenmerk dabei vor allem auf die Machart der Gedichte: ihren Formenreichtum, ihre Ausdrucksvielfalt, ihre sprachliche Finesse.

