Julian Barnes Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Julian Barnes ist ein zeitgenössischer englischer Schriftsteller, dessen Werke oft dem postmodernen Diskurs zugeordnet werden. Sein Schreiben erforscht die Komplexität von Erinnerung, Geschichte und Identität durch sorgfältig konstruierte Erzählungen und einen unverwechselbaren, ironischen Stil. Barnes verwebt meisterhaft Themen wie Verlust, Liebe und die Suche nach Sinn in existenziell bedeutsame Geschichten. Seine literarische Tiefe und sein stilistisches Können machen ihn zu einer bedeutenden Figur der zeitgenössischen britischen Fiktion.







Changing My Mind
- 96 Seiten
- 4 Lesestunden
Exploring the complexities of changing one's mind, Julian Barnes delves into how our perceptions shift regarding politics, literature, and personal memories. He examines the belief that such transformations signify growth and maturity, challenging the notion that change always leads to improvement. Through engaging essays, Barnes invites readers to reflect on the nature of belief and the factors that influence our evolving perspectives on various aspects of life.
Элизабет Финч
- 320 Seiten
- 12 Lesestunden
Итак, познакомьтесь с Элизабет Финч. Прослушайте её курс «Культура и цивилизация». Она изменит ваш взгляд на мир. Для своих студентов-вечерников она служит источником вдохновения, нарушителем спокойствия, «советодательной молнией». И вот десятилетия спустя Нил (бывший актёр, неудавшийся ресторатор, «Король Заброшенных Проектов») разбирает её записные книжки, пытаясь найти ключ к неуловимому образу человека-загадки по имени Элизабет Финч — харизматичного, эксцентричного мыслителя, апологета методичности, точно знающего, в какой миг «история пошла не тем путём»: когда потерпел поражение Юлиан Отступник, последний языческий император Древнего Рима…
Der neue Roman Julian Barnes' über eine platonische Liebe und den Tod einer besonderen Frau, der zum Anlass für die tiefere Auseinandersetzung eines Mannes mit Liebe, Freundschaft und Biografie wird. Neil, gescheiterter Schauspieler, Vater und Ehemann, besucht an der Abenduni eine Vorlesung zur Kultur und Zivilisation und ist fasziniert von der stoischen und anspruchsvollen Professorin Elizabeth Finch. Er hat zwar Affären und Liebeleien, doch prägt das Ringen um ihre Anerkennung sein Leben. Auch nach Beendigung des Studiums bleiben die beiden in Kontakt. Als sie stirbt, erbt Neil ihre Bibliothek und Aufzeichnungen - und stürzt sich in ein Studium Julian Apostatas, der für Elizabeth Finch ein Schlüssel zur Bedeutung von Geschichte an sich war: Der römische Kaiser wollte im 4. Jahrhundert das Christentum rückgängig machen. Wer war Julian Apostata? Und was wäre passiert, wenn er nicht so jung gestorben wäre? Der Schlüssel zur Gegenwart liegt nicht selten in der Verhangenheit, das zeigt dieser kenntnisreiche Roman auf unnachahmliche Weise. Das Buch ist eine intelligente Hommage an die Philosophie, ein Ausflug in die Geschichte, eine Einladung, selbst zu denken.
Adámek s otcom pozorujú lastovičky, ktoré odlietajú na druhý koniec sveta. Mohol by som sa dostať taky tak ďaleko, až budem veľký? pýta sa Adámek. Určite, a možno aj ďalej, hovorí otec. Ale čo keď padne noc, čo keď sa zdvihne veľký vietor? Čo keď sa stratím alebo sa budem cítiť osamelý? Jedna za druhou poodhaľujú Adámková otázky obavy z neznámej cesty, ktoré my dospelí hovoríme život. Otecko Adamov strach netlmí. Vysvetľuje, svojimi slovami mu dodáva odvahu a sebadôveru, aby sa nebál objavovať svet, aby hľadal krásu všade a vo všetkom, aby svoju loďku riadil po svojom a práve takou rýchlosťou, aká mu bude vyhovovať. Tatínkovy odpovede upokojujú, oslobodzujú a predovšetkým uisťujú chlapčeka o otcovom ničím neohrozene láske. Rovnako ako u Mám ťa rada a Mám ťa rád sestrička, jednoduché ilustrácie perfektne sprevádzajú silný, dojemný a pozitívne vzkaz deťom i dospelým. V úvode knihy sú opäť pripravené prázdne riadky, do ktorých môžu oteckovia napísať svojmu dieťaťu venovanie.
Hotel du Lac
Roman mit einem Vorwort von Elke Heidenreich | Anita Brookners Meisterwerk - ausgezeichnet mit dem Booker-Prize! »Ein fabelhafter Schmöker!« ELKE HEIDENREICH
Into the rarefied atmosphere of the Hotel du Lac timidly walks Edith Hope, romantic novelist and holder of modest dreams. Edith has been exiled from home after embarrassing herself and her friends. She has refused to sacrifice her ideals and remains stubbornly single. But among the pampered women and minor nobility Edith finds Mr Neville, and her chance to escape from a life of humiliating spinsterhood is renewed… German: Die Schriftstellerin Edith Hope wurde von ihren Freunden in Zwangsferien an den Genfer See geschickt. Sie finden nämlich, dass Edith sich zu Hause in England unmöglich gemacht hat, als sie, nicht mehr ganz jung und nicht übermäßig attraktiv, am Tag ihrer Hochzeit den Bräutigam sitzenließ. Wider Erwarten ist sie jedoch auch im gepflegt langweiligen Hotel du Lac verschiedenen Anfechtungen ausgesetzt – und gerät in Versuchung, sich erneut zu verloben ... Hotel du Lac gilt als Brookners Meisterwerk, das DIE WELT als »intelligenten und raffinierten Versuch über Einsamkeit, Illusion, allgemein menschliche Sehnsucht« auszeichnete. »Anita Brookners faszinierendster Roman.« Anne Tyler
W kolejnej części bestsellerowej serii Miłość Archibald opowiada o swoim domu, który bardzo lubi, choć czasem go zostawia, żeby zobaczyć, jak mieszkają inni. Zawsze jednak z chęcią wraca - może jego dom nie jest największy ani najpiękniejszy, ale przecież nie o to chodzi
Keeping an Eye Open
- 384 Seiten
- 14 Lesestunden
The updated edition of Julian Barnes' best-loved writing on art, with seven new exquisite illustrated essays'Flaubert believed that it was impossible to explain one art form in terms of another, and that great paintings required no words of explanation.
Grandios erzählte Kunstgeschichten von Julian Barnes – in einer um sieben Essays erweiterten Taschenbuchausgabe. Ein Buch voller Kunstgeschichten: über Maler und ihre Exzentrik, über ihre Modelle, Musen, Bilder und Eskapaden. Ein Buch für Kenner und Laien gleichermaßen mit Texten über Delacroix, Courbet, Manet, Cézanne, Degas bis zu Lucian Freud. Mit der Malerei befasste sich Julian Barnes bereits in seinem berühmten Buch »Eine Geschichte der Welt in 10 ½ Kapiteln«, in dem er zum Beispiel Géricaults Bild »Das Floß der Medusa« und die grausame Geschichte des Schiffsbruchs beschrieb. Auch dieses Buch ist voller Geschichten. Über die Künstler und ihre Exzentrik, über die Modelle und deren oftmals kompliziertes Verhältnis zu ihren Malern, über Autoren, die sich mit den Malern beschäftigen. Durch Julian Barnes’ Kenntnisreichtum und durch sein Wissen um menschliche Schwächen und Laster entsteht eine Art erzählende Kunstgeschichte – lehrreich, unterhaltsam und überaus erhellend, und das nicht nur für Kunstkenner, sondern auch für Menschen, die nicht viel über Kunst wissen.
Die wahre Geschichte des französischen Arztes Samuel Pozzi und ein einzigartiger Einblick in das Paris der Belle Époque – eine Zeit des Wandels, der Wissenschaft und der Entdeckungen Dr. Samuel Pozzi (1846–1918) war Arzt, Pionier auf dem Gebiet der Gynäkologie und Freigeist, ein intellektueller Wissenschaftler, der seiner Zeit weit voraus war: So führte er Hygienevorschriften vor Operationen in Frankreich ein und übersetzte Darwin ins Französische. Ebenso reiste Dr. Pozzi, um Erkenntnisse zu gewinnen, und stand für einen engen Austausch zwischen England und dem Kontinent. Julian Barnes beleuchtet diese fruchtbaren Beziehungen und schreibt zugleich ein spannendes Plädoyer, an der Idee Europas festzuhalten. Kenntnisreich, elegant und akribisch recherchiert, beschreibt Julian Barnes das privat turbulente Leben Dr. Pozzis und erzählt die Kulturgeschichte des Fin de Siècle und seiner Protagonistinnen und Protagonisten: Maler, Politiker, Künstler, Schauspieler, Schriftsteller. Von Robert de Montesquiou und Émile Zola bis hin zu Sarah Bernhardt und Marcel Proust.
Лауреат Букеровской премии Джулиан Барнс — один из самых ярких и оригинальных прозаиков современной Британии, автор таких международных бестселлеров, как «Шум времени», «Предчувствие конца», «Артур и Джордж», «История мира в 10½ главах», «Попугай Флобера» и многих других. Своим первым опытом в жанре эссе об искусстве Джулиан Барнс называет главу нашумевшего романа-антиутопии «История мира в 10½ главах» (1989), посвященную картине Теодора Жерико «Гибель плота Медузы». Именно поэтому, уже как самостоятельное произведение, в сборнике «Открой глаза» она оказывается первой из семнадцати увлекательных коротких историй о художниках и их работах, приглашающих читателя проследить путь изобразительного искусства от начала XIX века до современности. В этих эссе есть все, что традиционно присуще прозе Барнса: великолепное чувство стиля, виртуозное равновесие едкой иронии и утонченного лиризма, сарказма на грани цинизма и веселого озорства. Но еще, это собрание тонких, остроумных и, порой, неожиданных наблюдений, дарящих не только литературное удовольствие, но и богатую пищу для ума.
Puppies
- 128 Seiten
- 5 Lesestunden
Discusses choosing and caring for pet puppies, including information about their physical characteristics, behaviors, and health requirements
Death
- 128 Seiten
- 5 Lesestunden
When it comes to death, is there ever a best case scenario? In this disarmingly witty book, Julian Barnes confronts our unending obsession with the end. He reflects on what it means to miss God, whether death can be good for our careers and why we eventually turn into our parents. Barnes is the perfect guide to the weirdness of the only thing that binds us all.Selected from the book Nothing to be Frightened Ofby Julian BarnesVINTAGE MINIS- GREAT MINDS. BIG IDEAS. LITTLE BOOKS.A series of short books by the world's greatest writers on the experiences that make us humanAlso in the Vintage Minis series-Calmby Tim ParksDrinkingby John CheeverBabiesby Anne EnrightPsychedelics by Aldous Huxley
Julian Barnes’ Lieblingsbücher In seinem neuen Buch beschäftigt sich Julian Barnes mit dem Schreiben. Diesmal jedoch nicht in erster Linie mit dem eigenen, sondern mit dem anderer: In siebzehn Essays und einer Short Story erzählt er uns von Lieblingsbüchern und Autoren, die es zu entdecken gilt – und macht unbändige Lust darauf, sofort mit einer langen Wunschliste die nächste Buchhandlung aufzusuchen. Julian Barnes schreibt über U-Bahnfahrten mit Penelope Fitzgerald und über Rudyard Kiplings Leidenschaft für Autofahrten durch Frankreich, er feiert Houellebecqs Kompromisslosigkeit und bricht eine Lanze für seine unterschätzten Kollegen (Sie haben Ford Madox Fords »Das Ende der Paraden« nicht gelesen? Dann aber los!). Barnes hat keine Angst vor Ikonenkritik (George Orwell) und noch weniger vor hymnischem Lob (Lorrie Moore, John Updike). All das ist scharfsinnig beobachtet, mit feinem Humor und manchmal mildem Spott, mit Sinn fürs argumentative Fairplay und mit viel Herzblut. Nebenbei schenkt er uns in einer Short Story überraschende Einsichten über Hemingway und über das Verhältnis von Mythos und Werk dieses Superstars der amerikanischen Literaturgeschichte. Klug, differenziert, humorvoll und sehr, sehr kurzweilig – dieser Essayband ist ein großes Lesevergnügen und macht Lust, sich umgehend durch sämtliche besprochenen Bücher zu lesen.
Der Lärm der Zeit
Roman
Im Mai 1937 wartet ein Mann jede Nacht neben dem Fahrstuhl seiner Leningrader Wohnung darauf, dass Stalins Schergen kommen und ihn abholen. Der Mann ist der Komponist Schostakowitsch, und er wartet am Lift, um seiner Familie den Anblick seiner Verhaftung zu ersparen. Die Gunst der Mächtigen zu erlangen, hat zwei Seiten: Stalin, der sich plötzlich für Schostakowitsch' Musik zu interessieren scheint, verlässt noch in der Pause die Aufführung seiner Oper »Lady Macbeth von Mzensk«. Fortan ist der Komponist ein zum Abschuss freigegebener Mann. Durch Glück entgeht er der Säuberung, doch was bedeutet es für einen Künstler, keine Entscheidung frei treffen zu können? In welchem Verhältnis stehen Kunst und Unterdrückung, Diktatur und Kreativität zueinander. Und ist es verwerflich, wenn man sich der Macht beugt, um künstlerisch arbeiten zu können?
Julian Barnes heeft kunst en literatuur zelf moeten ontdekken, en dat gebeurde pas op latere leeftijd. Op een dag bezocht hij het Musée Gustave Moreau, zonder precies te weten wie de schilder was, en werd getroffen door zijn ongewone, weelderige werk. De mystiek van de schilderijen in combinatie met het feit dat hij een `eigen ontdekking¿ had gedaan, zette hem in vuur en vlam. Julian Barnes weet hoe kunst je hart kan veroveren en hoe dat op de lezer over te brengen. Hij neemt de lezer mee op ontdekkingsreis langs de romantiek, het realisme naar zijn favoriete stroming, het modernisme. Gepassioneerd en uitnodigend leert hij ons het werk kennen van grote schilders als Delacroix, Courbet, Manet, Cézanne, Degas, Redon, Bonnard, Magritte, Howard Hodgkin en Lucian Freud.
Lebensstufen
- 144 Seiten
- 6 Lesestunden
Julian Barnes’ neues Buch handelt von Ballonfahrt, Fotografie, Liebe und Trauer. Davon, dass man zwei Menschen oder zwei Dinge verbindet und sie wieder auseinanderreißt. Einer der Juroren für den Man Booker Preis nannte Julian Barnes einen »beispiellosen Zauberer des Herzens«. Das vorliegende Buch bestätigt dies. Julian Barnes schreibt über die menschliche Existenz – auf der Erde und in der Luft. Wir lernen Nadar kennen, Pionier der Ballonfahrt und einer der ersten Fotografen, die Luftaufnahmen machten, sowie Colonel Fred Burnaby, der zum eigenwilligen Bewunderer der extravaganten Schauspielerin Sarah Bernhardt wird. Und wir lesen über Julian Barnes’ eigene Trauer über den Tod seiner Frau – schonungslos offen, präzise und tief berührend.
In these seventeen essays (and one short story) the 2011 Man Booker Prize winner examines British, French and American writers who have meant most to him, as well as the cross-currents and overlappings of their different cultures. From the deceptiveness of Penelope Fitzgerald to the directness of Hemingway, from Kipling's view of France to the French view of Kipling, from the many translations of Madame Bovary to the fabulations of Ford Madox Ford, from the National Treasure Status of George Orwell to the despair of Michel Houellebecq, Julian Barnes considers what fiction is, and what it can do. As he writes in his preface, 'Novels tell us the most truth about life: what it is, how we live it, what it might be for, how we enjoy and value it, and how we lose it.' When his Letters from London came out in 1995, the Financial Times called him 'our best essayist'. This wise and deft collection confirms that judgment.
Through the window
- 243 Seiten
- 9 Lesestunden
From the bestselling, Booker Prize-winning author of The Sense of an Ending and one of Britain’s greatest writers: a brilliant collection of essays on the books and authors that have meant the most to him throughout his illustrious career. • "[A] blissfully intelligent gathering of literary essays." —Financial Times In these seventeen essays (plus a short story and a special preface, “A Life with Books”), Julian Barnes examines the British, French and American writers who have shaped his writing, as well as the cross-currents and overlappings of their different cultures. From the deceptiveness of Penelope Fitzgerald to the directness of Hemingway, from Kipling’s view of France to the French view of Kipling, from the many translations of Madame Bovary to the fabulations of Ford Madox Ford, from the National Treasure status of George Orwell to the despair of Michel Houellebecq, Julian Barnes considers what fiction is, and what it can do. As he writes, “Novels tell us the most truth about life: what it is, how we live it, what it might be for, how we enjoy and value it, and how we lose it.”
Nach »Vom Ende einer Geschichte« das neue Buch von Julian Barnes Verlangen und Verlust, Freundschaft und Liebe, miteinander reden und aneinander vorbei – das sind die Themen, denen Julian Barnes mit gewohnt scharfer Beobachtungsgabe und unverwechselbarem Witz auf den Grund geht. Ob der frisch geschiedene Immobilienmakler Vernon nicht akzeptieren kann, dass seine Freundin ein Geheimnis hat, das sie nicht preisgeben möchte, ob Phil und Joanna über Sex, Krebs, die Wirtschaft oder Orangenmarmelade diskutieren, ob die Schriftstellerinnen Jane und Alice vor allem Eifersucht füreinander empfinden oder ein Garten Auslöser für eine Ehekrise wird – Julian Barnes legt die menschlichen Stärken und Schwächen, den Rhythmus, den das Leben hat, mit feinem Humor und einem klaren Blick für die alltäglichen Niederlagen und Siege bloß. Nach dem riesigen Erfolg von »Vom Ende einer Geschichte« beweist der Booker-Preisträger Julian Barnes einmal mehr, warum er einer der wichtigsten zeitgenössischen Autoren ist und von Kritik wie Leserschaft gleichermaßen verehrt wird. »›Unbefugtes Betreten‹ vereint beißenden Humor, Scharfsinn und eine erfrischende Erzählweise« The Independent
The Lemon Table. Der Zitronentisch, englische Ausgabe
- 224 Seiten
- 8 Lesestunden
Winner of the Man Booker Prize for Fiction 2011 From the hairdessing salon where an old man measures out his life in haircuts, to the concert hall where a music lover carries out an obsessive campaign against those who cough in concerts; from the woman who reads elaborate recipes to her sick husband as a substitute for sex, to the woman 'incarcerated' in an old people's home beginning a correspondence with an author that enriches both their lives - all Barnes' characters, in their different ways, square up to death and rage against the dying light.
Ausgezeichnet mit dem Booker-Preis Als Finn Adrian in die Klasse von Tony Webster kommt, schließen die beiden Jungen schnell Freundschaft. Sex und Bücher sind die Hauptthemen, mit denen sie sich befassen, und Tony hat das Gefühl, dass Adrian in allem etwas klüger ist als er. Auch später, nach der Schulzeit, bleiben die beiden in Kontakt. Bis die Freundschaft ein jähes Ende findet. Vierzig Jahre später, Tony hat eine Ehe, eine gütliche Trennung und eine Berufskarriere hinter sich, ist er mit sich im Reinen. Doch der Brief eines Anwalts, verbunden mit einer Erbschaft, erweckt plötzlich Zweifel an den vermeintlich sicheren Tatsachen der eigenen Biographie. Je mehr Tony erfährt, desto unsicherer scheint das Erlebte und desto unabsehbarer die Konsequenzen für seine Zukunft.
Die erste Liebe hat lebenslange Konsequenzen, aber davon hat Paul im Alter von neunzehn keine Ahnung. Mit neunzehn ist er stolz, dass seine Liebe zur verheirateten, fast dreißig Jahre älteren Susan den gesellschaftlichen Konventionen ins Gesicht spuckt. Er ist ganz sicher, in Susan die Frau fürs Leben gefunden zu haben, alles andere ist nebensächlich. Erst mit zunehmendem Alter wird Paul klar, dass die Anforderungen, die diese Liebe an ihn stellt, größer sind, als er es jemals für möglich gehalten hätte.»Die einzige Geschichte« ist ein tief bewegender Roman über die Liebe. Nach »Der Lärm der Zeit« und »Vom Ende einer Geschichte« beweist Bestseller-Autor und Man Booker- Preisträger Julian Barnes aufs Neue, dass er ein Meister im Ausloten menschlicher Abgründe ist.
Nothing To Be Frightened Of. Nichts, was man fürchten müsste, englische Ausgabe
- 256 Seiten
- 9 Lesestunden
A brilliant, discursive, very funny book about death and the fear of death, god, nature, nurture and the author s childhood. The closest thing to a memoir Barnes will ever write.
Nichts, was man fürchten müsste
- 332 Seiten
- 12 Lesestunden
»Was soll eigentlich dieses ganze Tamtam um den Tod?«, fragt nüchtern Julian Barnes’ Mutter. Aber ihr Sohn kann deshalb oft nicht schlafen: »Ich erklärte ihr, mir widerstrebe eben der Gedanke daran.« Und so erzählt er die anekdotenreiche Geschichte vom Leben und Sterben der sehr britisch zugeknöpften Familie Barnes. Seine wahren Angehörigen sind für den Autor jedoch Schriftsteller und Komponisten wie Stendhal, Flaubert und Strawinsky. Brillant, geistreich und witzig wie immer, setzt sich Julina Barnes mit einem Thema auseinander, das jeden ein Leben lang betrifft.
Arthur Conan Doyle, Erfinder der berühmtesten Detektivfigur der Literaturgeschichte, klärt einen Justizirrtum aufArthur Conan Doyle und George Edalji könnten unterschiedlicher nicht sein. Der eine, aus niederem schottischen Adel stammend, wird Augenarzt, dann ein erfolgreicher Schriftsteller und einer der berühmtesten Männer seiner Zeit. Der andere, Sohn eines anglikanischen Dorfpfarrers indischer Herkunft, führt ein bescheidenes Leben als Provinzanwalt. Die Wege der beiden Männer kreuzen sich, als Arthur in die Rolle des Sherlock Holmes schlüpft, um George zu helfen, der Opfer eines rassistisch motivierten Justizirrtums wird.
Ein vielfältiger und geistreicher Blick auf das Alter. „Der Zitronentisch“ vereint elf hellsichtige, ironische Geschichten über das Älterwerden: Da wird über die verpasste Liebe eines skandinavischen Holzhändlers erzählt, über abnorme sexuelle Vorlieben eines in die Jahre gekommenen Herrn oder über ein altes Ehepaar, das sich aus reiner Gewohnheit das Leben zur Hölle macht. Melancholische, heitere und bissige Lebensgeschichten, die eines gemeinsam haben: Die Menschen nähern sich dem Ende ihres Lebens, das sich in oft irrwitzigen Situationen ankündigt.
Fein gehackt und grob gewürfelt
- 157 Seiten
- 6 Lesestunden
Wer selber kocht, weiß, dass zwischen Rezept und fertigem Gericht Welten liegen können. Julian Barnes, selbst ein Pedant in der Küche, erzählt von seinen Experimenten und Abenteuern, seinen Triumphen und Niederlagen zwischen Kochtopf und Schneidebrett, zwischen Küche und Esstisch. Dieses amüsante Buch, das gespickt ist mit britischem Humor, ist ein Muss für jeden, der gern kocht, ein Muss für jeden, der gern isst.
Im Land der Schmerzen
Eingeleitet und kommentiert von Julian Barnes
»Daudet hatte den kalten Blick – aber auch ein mitfühlendes, leidendes Herz.« Julian Barnes Zwischen 1887 und 1895 protokollierte der Romancier Alphonse Daudet frei von jedem Selbstmitleid die Etappen seiner Syphiliserkrankung. Zwischen den Zeilen schimmert eine fast ungebrochene Schaffenskraft eines Wortkünstlers auf, der mit Hilfe von Morphium und Chloral täglich nur noch wenige Stunden schreiben konnte. Daudets Notizen, ergänzt durch die medizinisch-biografisch-historischen Anmerkungen des Herausgebers Julian Barnes, sind ein kleines Meisterwerk. Die Originalausgabe von La Doulou erschien erst 1930 in Paris; die deutsche Erstausgabe 2003 im Bremer manholt verlag. »Der Faszination, die von diesem schmalen Band ausgeht, kann man sich schlecht entziehen. Ein seltsam heller, eisklarer Ton durchdringt hier alles. Schmerz lässt den einen schreien, den anderen verstummen, Daudet aber versucht, sich im Moment der Pein zum Sprechen zu zwingen. Die Reise ins Land der Schmerzen wird eine Suche nach einer Wahrheit jenseits der Sprache. Kreisend, bohrend, wie der Schmerz selbst, so sucht Daudet nach Bildern, wenigstens sein Erscheinen zu erfassen.« Benedikt Erenz, DIE ZEIT
Tour de France
- 319 Seiten
- 12 Lesestunden
Ob Charme oder Chanson, Kunst oder Küche, französische Lebensart oder Literatur - Julian Barnes weiß fast alles über Frankreich. Er schreibt darüber mit Esprit und großer Kenntnis und lädt den Leser ein zu einer vielseitigen Reise durch sein Lieblingsland.
Flaubert's Parrot, Julian Barnes's breakthrough book—shortlisted for the Booker Prize in 1984—is the story of Geoffrey Braithwaite, a retired doctor who is obsessed with the French author and with tracking down a stuffed parrot that once inspired him. Barnes playfully combines a literary detective story with a character study of its detective, embedded in a brilliant riff on literary genius. A History of the World in 10 1/2 Chapters is a mix of fictional and historical narratives of voyage and discovery—ranging from a woodworm's perspective on Noah's ark to a survivor from the sinking of the Titanic—that question our ideas of history.
Schieber City
- 213 Seiten
- 8 Lesestunden
Das Wörterbuch der Gemeinplätze
- 157 Seiten
- 6 Lesestunden
Im Wörterbuch erreicht Flaubert das Maximum an Unsichtbarkeit. Seine Abwesenheit als Autor ist so total, daß man fast sagen könnte, das Wörterbuch sei die Arbeit von Anderen. Er hat bloß den Stimmen der rechtdenkenden Leute gelauscht und aufgeschrieben, was sie sagen, er hat ihre Äußerungen weder geändert noch übertrieben, sondern sie bloß mit der Pinzette (keine Fingerabdrücke!) aufgesammelt und für uns in einem großen Sammelalbum alphabetisch geordnet. Sie möchten wissen, was Flaubert gedacht hat? Das ist nirgendwo sichtbar und allgegenwärtig.- Julian Barnes
Martha Cochran, Ende dreißig, intelligent, zupackend, immer auf der Suche nach sich selbst und der Wahrheit hinter den Dingen, schafft es, eine Stelle im Beraterstab von Sir Jack Pitman zu ergattern. Der krönt gerade seine bemerkenswerte Karriere als gerissener Unternehmer mit einem gigantischen Coup: Er kauft die Isle of White, um dort das alte England als Vergnügungspark neu zu errichten. „England, England“: kleiner, touristengeeigneter, zweckmäßiger – das Kaufhaus Harrods im Tower, Lady Di’s Grab nur einen Spaziergang von Stonehenge entfernt und die Royals im kleinen Buckingham Palace um die Ecke. Das Ganze wird ein Riesenerfolg, das wahre England gerät allmählich in Vergessenheit und sinkt in argrarischen Schlaf. Doch so ganz kann Sir Jack seinen Ruhm nicht genießen, da Marta ihm die Leitung von „England, England“ streitig macht. Schließlich beginnen die Dinge sich zu verselbständigen und der falsche Robin Hood droht ein echter zu werden. Witzig, entlarvend grotesk ist dieser Roman, der in der nahen Zukunft angesiedelt ist, eine spannende Lektüre und ein Feuerwek der Ideen.
Einaudi tascabili - 439: Una storia del mondo in 10 capitoli e ½
- 368 Seiten
- 13 Lesestunden
Quando le cronache ufficiali descrissero l’impresa di Noè, sorvolarono su una serie di episodi poco edificanti che, se fossero stati rivelati, avrebbero potuto ridimensionare il valore mitico dell’epopea. Nessuno, però, sapeva che un animaletto, salito a bordo da clandestino, era stato testimone di quei retroscena non proprio eroici, e aveva deciso di raccontarli. Come si conclusero i processi ecclesiastici celebrati nella Francia medievale contro quei tarli accusati di avere rosicchiato gli arredi sacri? Che cosa capitò a Spike Tiggler, l’astronauta che, dopo aver portato un pallone sulla luna, svelò il mistero del Monte Ararat? E quale fine fece l’unicorno che godeva di cosí tante attenzioni da parte della moglie di Noè? Rimbalzando di continuo tra epoche e situazioni diverse, Julian Barnes ripercorre le grandezze e le follie dell’umanità, lanciando una sfida ambiziosa alla fantasia del lettore: immaginare un mondo completamente nuovo.
Die Duffy- Krimis
- 712 Seiten
- 25 Lesestunden
Dover - Calais
- 206 Seiten
- 8 Lesestunden
In einer Zeitreise durch fünf Jahrhunderte testet Julian Barnes in seinen Erzählungen den Nationalcharakter und die Vorurteile seiner oft skurrilen britischen Landsleute und der Franzosen mit viel Witz, Sarkasmus und Ironie.
Als "Auslandskorrespondent im eigenen Land" läßt Julian Barnes im Auftrag des "New Yorkers" seinen geschärften Blick über die britische Heimat schweifen. In fünfzehn Briefen aus London erzählt er von Margaret Thatcher, John Major und Tony Blair, berichtet von der Symbolträchtigkeit englischer Irrgärten, wirft vielsagende Blicke hinter die Kulissen von Lloyd's of London und über die Mauern des Buckingham-Palasts und verrät (fast) alles über "Nonnas Schlüpferskandal" und Britannias neue BH-Größe.
Since 1990 Julian Barnes has written a regular ‘Letter from London’ for the New Yorker magazine. These already celebrated pieces cover subjects as diverse as the Lloyd’s insurance disaster, the rise and fall of Margaret Thatcher, the troubles of the Royal Family and the hapless Nigel Short in his battle with Gary Kasparov in the 1993 World Chess Finals. With an incisive assessment of Salman Rushdie’s plight and an analysis of the implications of being linked to the Continent via the Channel Tunnel, Letters from London provides a vivid and telling portrait of Britain in the Nineties.
Schieber-City
- 213 Seiten
- 8 Lesestunden
Schnüffler Duffy hat längst Kultcharakter: Dan Kavanaghs Krimis über den windigen Privatdetektiv sind voll von skurrilem Humor und knallharter Action.
Das Stachelschwein
- 173 Seiten
- 7 Lesestunden
Stefan Howald, geboren 1953, Studium der Germanistik und Geschichte in Zürich und Berlin, Dissertation 1983 zum Romanwerk Robert Musils. Arbeitete längere Zeit als Redaktor beim Zürcher Tages-Anzeiger und bei der WOZ – die Wochenzeitung, dazwischen als freier Journalist und Publizist, unter anderem in London. Übersetzte mehrere Krimis, Sachbücher sowie die Romane des schottischen Schriftstellers Stuart Hood aus dem Englischen; zudem übersetzte er und edierte (zusammen mit Bernhard Wiebel) erstmals alle originalen Münchhausen-Erzählungen von Rudolf Erich Raspe aus dem Englischen (Stroemfeld 2015). Publikationen: Peter Weiss zur Einführung (Junius 1994), George Orwell (Rowohlt 1997), Karl Viktor von Bonstetten. Leben und Werk (Stroemfeld 1997), Eric Ambler. Biografie (Diogenes 2002), Insular Denken. Grossbritannien und die Schweiz (NZZ Verlag 2004), Für die Freiheit des Wortes. 100 Jahre religiöser Sozialismus in der Schweiz (Mitautor, TVZ 2009), Walter Jonas. Künstler. Denker. Urbanist (Scheidegger & Spiess 2011), Volkes Wille. Warum wir mehr Demokratie brauchen (Rotpunktverlag 2014), Links und bündig. WOZ – eine alternative Mediengeschichte (Rotpunktverlag 2018).
Lire en V. O. Anglais - 9: Ghost Stories
Nouvelles annotées - Présentation de W. S. Beamstein
- 151 Seiten
- 6 Lesestunden
Een geschiedenis van de wereld in 10½ hoofdstuk
- 312 Seiten
- 11 Lesestunden
Beginning with an unlikely stowaway's account of life on board Noah's Ark, A History of the World in 10½ Chapters presents a surprising, subversive, fictional history of earth told from several kaleidoscopic perspectives. Noah disembarks from his ark but he and his Voyage are not forgotten: they are revisited in on other centuries and other climes - by a Victorian spinster mourning her father, by an American astronaut on an obsessive personal mission. We journey to the Titanic, to the Amazon, to the raft of the Medusa , and to an ecclesiastical court in medieval France where a bizarre case is about to begin... This is no ordinary history, but something stranger, a challenge and a delight for the reader's imagination. Ambitious yet accessible, witty and playfully serious, this is the work of a brilliant novelist.
»Die Ketten der Ehe sind so schwer, dass man sie bisweilen nur zu dritt tragen kann.« In dieser Dreiecksgeschichte geht es um Oliver, Stuart und Gillian. Während Gillian mit Oliver verheiratet ist, war sie zuvor mit Stuart verheiratet. Nach zehn Jahren kehrt Stuart als erfolgreicher Geschäftsmann aus Amerika zurück, während Oliver und Gillian mit den Herausforderungen ihrer Ehe kämpfen. Gillian hält die Familie über Wasser, während Oliver sein Scheitern hinter Worten versteckt. Stuart sieht die Möglichkeit, einzugreifen, und zwischen ihm und Gillian flammt eine alte Anziehung auf. Julian Barnes entfaltet mit erzählerischer Raffinesse ein komplexes Szenario von Liebe und Beziehungen. Die Charaktere sprechen abwechselnd, aber nicht miteinander. Gillian schildert lapidar ihre Situation, während Stuart sich überlegen gibt und Oliver in seinen Redetiraden versinkt. Auch andere Figuren, wie die Kinder und die Schwiegermutter, äußern sich direkt an den Leser und teilen ihre Geheimnisse. Diese unterschiedlichen Perspektiven ziehen den Leser in eine aufregende Beziehungsgeschichte, die sowohl amüsiert als auch schockiert, wütend und gerührt.
Vor meiner Zeit
- 247 Seiten
- 9 Lesestunden
Der Historiker Graham Hendrick war fünfzehn Jahre einigermaßen glücklich verheiratet. Doch dann lernt er auf einer Party Ann kennen, gescheiterte Schauspielerin und nun erfolgreiche Einkäuferin. Ann wird die Frau seines Lebens, das mit ihr an Tempo gewinnt. Doch eines Tages wird er zum Opfer quälender Eifersucht auf Anns Lebens vor seiner Zeit.
Eine Geschichte der Welt in 10 1/2 Kapiteln
- 436 Seiten
- 16 Lesestunden
In seiner „Geschichte der Welt in 10 ½ Kapiteln“ jongliert Julian Barnes auf höchst gekonnte Weise mit dem Arche-Noah-Mythos. In zehn Kapiteln schreibt Barnes über Gott und die Welt, kühn kalkuliert und sprachlich brillant. Das schönste Kapitel ist jedoch jenes halbe über die Liebe.
A History of the World in 10½ Chapters
- 309 Seiten
- 11 Lesestunden
Beginning with an unlikely stowaway's account of life on board Noah's Ark, A History of the World in 10½ Chapters presents a surprising, subversive, fictional history of earth told from several kaleidoscopic perspectives. Noah disembarks from his ark but he and his Voyage are not forgotten: they are revisited in on other centuries and other climes - by a Victorian spinster mourning her father, by an American astronaut on an obsessive personal mission. We journey to the Titanic, to the Amazon, to the raft of the Medusa , and to an ecclesiastical court in medieval France where a bizarre case is about to begin... This is no ordinary history, but something stranger, a challenge and a delight for the reader's imagination. Ambitious yet accessible, witty and playfully serious, this is the work of a brilliant novelist.
Metroland
- 231 Seiten
- 9 Lesestunden
Als sie mich noch nicht kannte
- 247 Seiten
- 9 Lesestunden
Nachw. Barnes, Julian. 125 S.
Grobes Foul - Deutsche Erstausgabe
- 156 Seiten
- 6 Lesestunden
Vor die Hunde gehen. Kriminalroman.
- 268 Seiten
- 10 Lesestunden
Abblocken.
- 233 Seiten
- 9 Lesestunden
In die Sonne sehen
- 269 Seiten
- 10 Lesestunden
Die Liebes- und Emanzipationsgeschichte einer Engländerin - von der Vorkriegszeit bis zu ihrem 100. Lebensjahr im Jahre 2020
Flauberts Papagei
Roman
Das Buch, das Julian Barnes’ Weltruhm begründete Geoffrey Braithwaite, englischer Arzt im Ruhestand, hat eine große Leidenschaft: Gustave Flaubert. Im Laufe seiner Untersuchungen über Leben und Werk des großen französischen Schriftstellers und darüber, welcher ausgestopfte Papagei denn nun tatsächlich auf Flauberts Schreibtisch gestanden hat, enthüllt Dr. Braithwaite widerwillig auch immer mehr von seiner eigenen Geschichte. Eine geistreiche literarische Tour de Force, die Julian Barnes’ Weltruhm begründete. »Literaturgeschichte, Anekdotensammlung, Reisebericht, philosophisches Vexierspiel und spaßige Geschichte in einem, vermischt mit einem Krimi der Eifersucht – mehr kann man nicht verlangen.« Hellmuth Karasek
Früher war Duffy mal bei der Sitte in West Central London und ziemlich erfolgreich, bis sie ihm irgendwann einen Stricher untergejubelt haben, aber darauf sollte man ihn nicht ansprechen. Jetzt ist er selbsternannter Sicherheitsexperte und verkauft Alarmanlagen, dabei wurde bei ihm selbst zweimal eingebrochen. Wenn er Geld braucht, arbeitet Duffy als Privatdetektiv. Und Geld braucht er eigentlich immer. Das verbindet ihn mit seinen berühmten Kollegen Sam Spade und Philip Marlowe, so wie seine Ehrlichkeit und seine no-nonsense-Haltung. Sonst teilt er wenig mit den Typen von der Westküste. Duffy ist bisexuell, reagiert phobisch auf tickende Uhren – »ein Wecker funktionierte immer bei ihm, weil er erst gar nicht einschlief« – und begeistert sich für Tupperware. Sein Handwerk versteht er immer noch besser als die meisten Bullen. Und das zeigt sich auch bei seinem aktuellen Auftrag, der ihn in die mean streets von Soho führt, sein altes Revier. Dort trifft er auf Gangsterboss Big Eddy, der Duffys Vergangenheit sehr gut kennt. Viel zu gut ...













































