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Maurice Couturier

    Maurice Couturier war ein herausragender Literaturwissenschaftler und Übersetzer, dessen Werk sich vor allem auf die moderne englische und amerikanische Literatur konzentrierte. Er war bekannt für seine tiefgehende Auseinandersetzung mit dem Werk von Vladimir Nabokov, dem er seine wegweisende Doktorarbeit und zahlreiche Publikationen widmete. Couturiers Ansatz zeichnete sich durch eine interdisziplinäre Ausrichtung aus, verband Literaturtheorie mit kritischer Analyse und trug zur Rehabilitierung des Autors als zentrale Figur im literaturkritischen Diskurs bei. Neben seiner akademischen Laufbahn, die Universitäten in Frankreich und den Vereinigten Staaten umfasste, war er auch als Übersetzer tätig und spielte eine aktive Rolle bei der Veröffentlichung angesehener literarischer Editionen.

    Nouvelles du paradis
    Ins Freie
    Lolita
    Ortswechsel
    • Ortswechsel

      • 308 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Im Zuge eines Austauschsemesters wechseln der kauzige, steife und häusliche Philip Swallow aus Rummidge in der britischen Provinz und sein wissenschaftlicher Kollege von der amerikanischen Westküste, der erfolgreiche Selfmademan Morris Zapp, nicht nur die Standorte, sondern auch gleich die Ehefrauen und Beziehungen... Intelligent, ironisch, unterhaltsam - eine nostalgisch- witzige Reminiszenz an die sechziger Jahre.

      Ortswechsel
      4,1
    • Lolita

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Dieses ruhm- und skandalumwitterte Buch zählt zu den wenigen großen Liebesromanen der modernen Weltliteratur. Es ist die Geschichte einer unseligen Leidenschaft, geschrieben von einem magistralen Erzähler, der das Ungeheuerliche mit dem Zarten, das Kühne mit dem Diskreten zu verbinden weiß. Aus einem psychischen Zwang verfällt der vierzigjährige Humbert Humbert einem grazilen kindhaften Nymphchen, einem von Natur aus verderbten elbischen Wesen, das ihn zum Sklaven der Liebe, zum Mörder werden läßt und ihn schließlich zerstört. Humberts Leidenschaft für Lolita ist morbid und pervers, aber er gehört zu den großen, tragisch Liebenden, deren unstillbare Passion in den Tod führt, ja der Tod ist, weil sie auf Erden kein Genüge findet.

      Lolita
      4,0
    • Ins Freie

      • 365 Seiten
      • 13 Lesestunden

      In diesem stark autobiographischen Roman schildert David Lodge die Sommerferien eines Londoner Vorstadtjungen im Heidelberg der Nachkriegszeit. Aus dem Vorwort: "1951, als Sechzehnjähriger, reiste ich ohne Begleitung nach Heidelberg, um ein paar Ferienwochen bei meiner Tante Ella zu verbringen... Deutschland aber, das Land des Erbfeindes, nach wie vor durch die verzerrende Linse einer Kriegskindheit betrachtet, war kein verlockendes Ferienziel. Ich weiß noch, wie ich viele Stunden nach einem Paß und in der deutschen Botschaft lange nach einem Visum anstehen mußte... Die Reise nach Heidelberg wurde zu einer der prägenden Erfahrungen meines Lebens."

      Ins Freie
      3,8
    • Nouvelles du paradis

      • 470 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Il y a bien longtemps que Bernard Walsh, l'ancien prêtre, ne croit plus au paradis. Lorsqu'il quitte Rummidge (cet enfer industriel de célèbre mémoire depuis " Changement de décor ", " Un tout petit monde ", et " Jeu de société ") pour se rendre à Hawaï, il feuillette avec scepticisme les brochures touristiques vantant les charmes exquis d'un monde qui n'aurait jamais connu le mal. Les gags se multiplient dans l'avion entre Londres et Honolulu ainsi que pendant le séjour à Hawaï au cours duquel les membres du groupe se croisent, s'évitent comme s'il s'agissait d'un colloque d'un nouveau genre. L'expérience est certes un peu décevante pour beaucoup, mais pas pour Bernard qui découvre que le paradis existe, même à Hawaï.

      Nouvelles du paradis