Nach dem Erfolg des Buches „Alltag in Berlin. Das 20. Jahrhundert“ tauchen Hans-Ulrich Thamer und Barbara Schäche nun in das 19. Jahrhundert in Berlin ein. Mit der umfangreichsten je publizierten Bildersammlung zur Zeit von 1800 bis 1914 zeigen sie, wie sich die Weltstadt Berlin herausbildete.
Die Buchreihe umfasst vier Bände zur deutschen Geschichte: 1. Stürmer behandelt die Zeit von 1866-1918 und die Machtpolitik Bismarcks. 2. Schulze analysiert die Weimarer Republik von 1917-1933 und deren Scheitern. 3. Thamer beleuchtet den Nationalsozialismus von 1933-1945. 4. Kielmansegg vergleicht die beiden deutschen Staaten von 1945-1990.
Der Themenband untersucht, warum Hitler und das NS-Regime bis zum Ende breite Zustimmung in Deutschland fanden. Führende Forscher analysieren Hitlers Aufstieg, Ideologie und Macht sowie die gesellschaftlichen Bedingungen seiner Zeit. Auch die Auswirkungen der NS-Vergangenheit auf die Gegenwart werden thematisiert.
Der renommierte Historiker Hans-Ulrich Thamer zeichnet in seiner Gesamtschau des Ersten Weltkrieges ein authentisches Bild der Kämpfe und blickt auch auf die Situation jenseits der Schlachtfelder. Er erzählt Geschichten von Begeisterung und Ernüchterung, von Hunger, Elend und Revolution, aber auch von der Emanzipation der Frauen. Zahlreiche selten gezeigte Farbaufnahmen und umfangreiches Kartenmaterial geben ein lebendiges Zeugnis der Ereignisse auf allen Seiten der Fronten.
Bis heute geht von Hitler und seiner charismatischen Herrschaft eine widrige Faszination aus. Werke über zentrale Fragen seiner Herrschaft füllen ganze Bibliotheken. In dieser neuen, schlanken politischen Biographie fasst Hans- Ulrich Thamer unseren aktuellen Wissensstand prägnant zusammen und arbeitet insbesondere den Zusammenhang von Inszenierung und Macht sowie von Konsens und Gewalt heraus. Der renommierte NS-Fachmann zeigt klar und verständlich, wie der Führerkult und eine politisch geschickte Reaktion auf soziale Erwartungen der Gesellschaft zur Basis von Hitlers Politik werden. Beides zusammen erlaubt ihm, die Maske des Volkskanzlers zu tragen, eine einzigartige Machtfülle zu erlangen und einen singulären Vernichtungsfeldzug gegen innere und äußere, ideologisch definierte Feinde zu führen – eine zeitlos aktuelle Gefahr.
Hans-Ulrich Thamer bietet eine vergleichende Übersicht über die Fortsetzung der Karrieren von Juristen, Wissenschaftlern und anderen, die bis 1945 dem NS-Regime treu waren. Er analysiert die Strategien und Netzwerke, die es der NS-Elite ermöglichten, in der Nachkriegszeit in der Bundesrepublik und der DDR Fuß zu fassen.
An der Völkerschlacht bei Leipzig, die vom 16. bis zum 19. Oktober 1813 tobte, waren mehr als eine halbe Million Soldaten beteiligt. Es war die bis dahin größte Schlacht, die jemals in der Geschichte geschlagen wurde. In Deutschland markiert sie den politisch-militärischen Wendepunkt im Kampf gegen den Eroberer Napoleon. Welche Nationen an der Schlacht beteiligt waren, wie sie verlief, mit welchem Grauen sie einherging, welche Konsequenzen sie nach sich zog und wie sie schon bald zum Mythos und schließlich zum Bestandteil der Erinnerungspolitik wurde, wird in diesem Buch erzählt.
Dieses Buch handelt von Aufstieg und Herrschaft des Nationalsozialismus, mithin von Krisen, Ängsten und Hoffnungen, von politischer Gewalt und Massenmobilisierung, von Führerideologie und Hitler-Mythos, von erwzungener Gefolgschaft und freiwilligem Konsens, von Entrechtung und Verfolgung und Krieg
Hans-Ulrich Thamer zählt zu den weltweit führenden Fachleuten auf dem Gebiet der Nationalsozialismus-Forschung und war u. a. als Mitglied der Kommision zur Bewertung der „Wehrmachtsaustellung“ tätig. In seinem neuen Band zeichnet er die Geschichte der Bewegung nach -die weit vor 1933 beginnt und mit dem Zweiten Weltkrieg endet, den Thamer als eigentliche Zielsetzung und „Bestimmung“ des Nationalsozialismus darstellt.
Als epochales Ereignis hat die Französische Revolution weit über den nationalen Rahmen hinaus tiefe Spuren in der politischen und sozialen Entwicklung anderer Länder hinterlassen. Sie wurde zum Motor des Verfassungswandels und der Entstehung liberaler politischer Kulturen.Hans-Ulrich Thamer lässt in diesem Band noch einmal Ursachen, Verlauf und Folgen Revue passieren, stellt die Hauptakteure und ihre Motive vor und erklärt wichtige Strukturmerkmale der Französischen Revolution wie beispielweise die besondere Rolle der Metropole Paris, das Ringen der Revolutionäre um eine Verfassung sowie die blutige Terrorherrschaft.