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Gregor Prijatelj

    Die Grenzen der Notwehr in Deutschland und ausgewählten slawischen Ländern.
    • Die Grenzen der Notwehr in Deutschland und ausgewählten slawischen Ländern.

      Ein Rechtsvergleich unter besonderer Berücksichtigung der Einstellungen der Bevölkerung zur Notwehr in Deutschland und Slowenien.

      • 312 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Die Arbeit untersucht die Grenzen der Notwehr und vergleicht das deutsche Notwehrrecht mit Regelungen in ausgewählten slawischen Ländern. Zudem werden die Einstellungen der slowenischen Bevölkerung zur Notwehr empirisch erforscht und mit den Ergebnissen der Dresdner Notwehrstudie der Deutschen verglichen. Die Analyse bestätigt, dass das deutsche Notwehrrecht, insbesondere hinsichtlich der Sachnotwehr, im internationalen Vergleich strenger ist. Die empirische Untersuchung zeigt, dass die Einstellungen zur Notwehr in kulturell nahen europäischen Bevölkerungen ähnlich sind, trotz unterschiedlicher rechtlicher Rahmenbedingungen. Der Autor schlägt eine zukünftige Regelung für Deutschland vor, die auch für das europäische Strafmodellgesetzbuch geeignet wäre. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Abschnitte: Zunächst wird die Entwicklung des Notwehrrechts in Deutschland und dessen Grenzen behandelt, gefolgt von einer Analyse in ausgewählten slawischen Ländern wie Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Polen und Russland. Es folgt eine empirische Untersuchung der slowenischen Bevölkerung, gefolgt von einer rechtsvergleichenden Betrachtung. Abschließend werden die empirisch gewonnenen Erkenntnisse zur Notwehr in Deutschland und Slowenien zusammengefasst und Schlussfolgerungen für die Harmonisierung des europäischen Strafrechts gezogen. Ein Anhang mit Fragebögen und Literaturverzeichnis rundet die Arbeit ab.

      Die Grenzen der Notwehr in Deutschland und ausgewählten slawischen Ländern.