Die Amerikaner stammen von Eroberern und Eroberten, von Menschen die als Sklaven gehalten wurden, und von Menschen die Sklaven hielten, von der Union und von der Konföderation, von Protestanten und von den Juden, von Muslimen und von Katholiken, von Einwanderern und von Menschen, die dafür gekämpft haben, die Einwanderung zu beenden. In der amerikanischen Geschichte ist manchmal - wie in fast allen Nationalgeschichten - der Schurke des einen der Held des anderen. Aber dieses Argument bezieht sich auf die Fragen der Ideologie: Die Vereinigten Staaten sind auf Basis eines Grundbestands von Ideen und Vorstellungen gegründet worden, aber die Amerikaner sind inzwischen so gespalten, dass sie sich nicht mehr darin einig sind, wenn sie es denn jemals waren, welche Ideen und Vorstellungen das sind und waren."
Jill Lepore Bücher
Jill Lepore ist eine renommierte Professorin für amerikanische Geschichte und eine Autorin für The New Yorker, die für ihre tiefgreifenden Erkundungen der amerikanischen Vergangenheit bekannt ist. Ihre Arbeit befasst sich mit komplexen gesellschaftlichen Fragestellungen und verwebt geschickt historische Erzählungen mit einer einzigartigen Perspektive, die die Gegenwart beleuchtet. Lepore untersucht in ihren Schriften, wie die Vergangenheit unsere gegenwärtige Realität prägt und wie historische Darstellungen fortwährend umgestaltet werden. Sie wird für ihren Stil gefeiert, der wissenschaftliche Genauigkeit mit literarischer Eleganz verbindet und ihre Beiträge einem breiten Publikum zugänglich und fesselnd macht.






Während die liberalen Demokratien weltweit unter Druck geraten und in den USA Präsident Trump eine zweite Amtszeit anstrebt, legt die gefeierte Historikerin Jill Lepore ein Manifest vor, das dem Rechtspopulismus eine seiner Lieblingsvokabeln streitig macht - die Nation. Die liberalen Eliten, so Lepore, haben die Nation viel zu lange den Rechten überlassen und zahlen dafür nun einen hohen Preis: Der neue Nationalismus von rechts verschlingt den Liberalismus. Es wird Zeit, die Nation zurückzugewinnen. Im Zeitalter der Globalisierung und der kosmopolitischen Eliten schien die Nation ein obsoleter Begriff geworden zu sein: Eine Vokabel, deren Gehalt sich auf dem Weg zur Weltgesellschaft historisch überlebt hatte, eine Parole der Reaktion. Doch in einer Welt, die nach wie vor aus Nationalstaaten besteht, bleibt die Nation der verlässlichste Garant für Recht und Gesetz und das wirkungsvollste Instrument, um die Macht der Vorurteile, Intoleranz und Ungerechtigkeit zu bekämpfen. Das war historisch so, wie die Harvard-Historikerin Jill Lepore am Beispiel der USA zeigt, und das gilt für die Gegenwart. Wer den Liberalismus gegen die autoritäre Welle unserer Zeit verteidigen will, der muss die Nation neu denken - und besser als die falschen Herolde des Nationalismus.
JILL LEPORE ÜBER DIE ERSTE SUPERHELDIN DER POPKULTUR Jill Lepores berühmtes, nun endlich auch auf Deutsch vorliegendes Buch ist ein Kabinettstück. Es erzählt die Geschichte von Wonder Woman und dechiffriert zugleich in einer brillanten Spurensuche die darin versteckte Geschichte des Feminismus. So witzig und geistreich hat noch selten jemand Popkultur und Frauenbewegung miteinander verknüpft. Für «Die geheime Geschichte von Wonder Woman» hat Jill Lepore Archive durchforstet, Interviews geführt, Tagebücher gelesen und sich durch Gerichtsprotokolle gearbeitet. Das Ergebnis ist eine rasante Kulturgeschichte, in der ein exzentrischer Psychologe, Erfinder (dem wir auch den Lügendetektor verdanken) und Bigamist, eine aufregende Amazone und die Vorkämpferinnen des amerikanischen Feminismus die Bühne bevölkern. Ebenso unterhaltsam wie scharfsinnig zeigt die renommierte Historikerin, wie die Kämpfe, Hoffnungen und Rückschläge der Frauenrechtsbewegung hineingewoben sind in die Abenteuer einer Superheldin, die nicht nur bösen Fieslingen, sondern auch dem Patriarchat tapfer die Stirn bietet. Jill Lepore über die Geschichte des Feminismus in Amerika im Spiegel der Wonder Woman Comics Wie jeder Superheld hat Wonder Woman eine geheime Identität. Aber anders als alle anderen Superhelden hat sie auch eine geheime Geschichte Von der Autorin des SPIEGEL-Bestsellers "Diese Wahrheiten"
Die Regierung der Maschinen
- 368 Seiten
- 13 Lesestunden
In 2020, a remarkable collection of nearly a thousand photographs taken by Paul McCartney during the pivotal months of late 1963 and early 1964 was rediscovered. These images capture the explosive rise of Beatlemania in the UK and the band's first visit to the USA, marking their ascent to global fame. McCartney's personal record from this time, which he describes as being in the "Eyes of the Storm," features 275 photographs from six cities: Liverpool, London, Paris, New York, Washington, D.C., and Miami, including many never-before-seen portraits of John, George, and Ringo. In his Foreword and city portfolio introductions, McCartney reflects on the chaos of the era, describing it as "pandemonium" and sharing his impressions of Britain and America in 1964, a time when cultural shifts began to define the Sixties. The collection also includes a Coda on the latter months of 1964, alongside insightful contributions such as an Introduction by historian Jill Lepore and a Preface by Nicholas Cullinan, Director of the National Portrait Gallery. Additionally, Senior Curator Rosie Broadley offers an essay titled "Another Lens," enriching the narrative of this iconic period in music history.
The American Beast
- 304 Seiten
- 11 Lesestunden
A panoptical vision of modern America, from the brilliant mind of Jill Lepore.
If Then
- 432 Seiten
- 16 Lesestunden
A brilliant, revelatory account of the Cold War origins of the data-mad, algorithmic twenty-first century, from the acclaimed and internationally bestselling author.
Samozřejmé pravdy. Dějiny Spojených států amerických
- 1016 Seiten
- 36 Lesestunden
Samozřejmé pravdy historičky Jill Leporeové jsou čtivě napsané dějiny Spojených států amerických a k nim přiřazených protikladů, jež tuto zemi provázely od samého vzniku. Události i historické osobnosti jsou poměřovány ústavou USA, z níž si Leporeová vypůjčila i název („Pokládámeza samozřejmé pravdy, že všichni lidé jsou stvořeni sobě rovni...“). První psaná demokratická ústava světa vznikla v zemi, kde otroky vlastnili samotní její tvůrci. Vedoucí představitelé země vedli při formování Unie debaty o tom, zda při sčítání lidu otroky zahrnout mezi lidi, nebo je počítat jako majetek. Autorka nabízí nepřikrášlený pohled na (politické) dějiny USA od Kolumba po Trumpa a vyhýbá se přitom generalizování, anachronickým výkladům i tendenčnosti.


