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Michael Krüger

    9. Dezember 1943

    Michael J. Kruger ist ein anerkannter Gelehrter auf dem Gebiet des frühen Christentums. Mit tiefgreifendem Verständnis für frühchristliche Schriften widmet sich seine Arbeit der Untersuchung zentraler Themen und literarischer Stile dieser Epoche. Seine Analysen bieten Lesern neue Perspektiven auf die Entstehung frühchristlicher Theologie und Praxis.

    Im Wald, im Holzhaus
    Schritte, Schatten, Tage, Grenzen. Gedichte
    Wer Das Mondlicht Fängt
    Michael Krüger über Gemälde von Giovanni Segantini
    Meteorologie des Herzens
    Unter freiem Himmel
    • Unter freiem Himmel

      Gedichte

      • 117 Seiten
      • 5 Lesestunden

      »Wer so dichtet, sitzt nicht mit den Wörterbüchern auf dem Schoß am Schreibtisch«, bemerkte Iris Radisch zur Lyrik Michael Krügers einmal in der Zeit. Für ihn findet die Welt auch unter freiem Himmel statt:Die Verse in Krügers neuem Gedichtband begeben sich ins Offene genauso wie unter die Menschen; auf Reisen, in Gesprächen scheint die Essenz des Erfahrenen auf, und den heiteren Szenen, schlaflosen Momenten, ruhigen Beobachtungen, melancholischen Einsichten, die die Gedichte spiegeln, fehlt eines nie: die Weltzugewandtheit. Krügers Lyrik läßt die Dinge sprechen, ohne dem Leser Einsichten aufzudrängen.

      Unter freiem Himmel
      4,7
    • Meteorologie des Herzens

      Über meinen Großvater, Zbigniew Herbert, Petrarca und mich

      • 141 Seiten
      • 5 Lesestunden

      "Michael Krüger is ein Freund und Orchestrator naturbelassener Einsamkeit. Zugleich hat er stets die geistige Weite und das Sprachgewirr der internationalen Literatur unserer Zeit gesucht. Hier - in einem Gedicht, einem Gespräch und in zwei Erinnerungen - lässt sich nachlesen, wie Behutsamkeit und Zurückhaltung, Anspruch und Selbstbewusstsein ein Leben für die Literatur geprägt haben"--Page 4 of cover.

      Meteorologie des Herzens
      5,0
    • Der berühmteste Hochgebirgsmaler des späten 19. Jahrhunderts, Giovanni Segantini (1858-1899), hatte einen schwierigen Start ins Leben. Geboren in Arco am Gardasee, verlor er mit sieben Jahren seine Mutter und seine Staatsangehörigkeit, da eine Halbschwester ihm diese aberkannte. Nach verschiedenen Gelegenheitsarbeiten kam er 1875 nach Mailand, wo er an der Kunstakademie Brera studierte. Sein erstes bedeutendes Gemälde, ein Kircheninterieur, erregte Aufsehen durch den ungewöhnlichen Lichteinfall. Licht wurde zu einem zentralen Thema in Segantinis Werk, während er in den Bergen und im Ruhm aufstieg. Um die ungebrochene Helligkeit der Hochgebirgen darzustellen, entwickelte er eine eigene Maltechnik, den Divisionismus, und zog von der Lombardei nach Graubünden und schließlich ins Oberengadin. In einer Hütte oberhalb von Pontresina, wo er an seinem Alpen-Triptychon arbeitete, starb Segantini im Alter von 41 Jahren. Zu seinen Lebzeiten bewundert, wurde er später fälschlicherweise der Heimatkunst zugerechnet und erst Jahre nach seinem Tod wiederentdeckt. Seine letzten Worte, „Voglio vedere le mie montagne“ (Ich will meine Berge sehen), inspirierten Joseph Beuys zu einer gleichnamigen Rauminstallation. Michael Krüger, Schriftsteller und ehemaliger Verlagsleiter, schätzt die Schönheit und das unsentimentale Naturverständnis in Segantinis Bildern und nähert sich ihnen literarisch.

      Michael Krüger über Gemälde von Giovanni Segantini
      5,0
    • Michael Krüger und Quint Buchholz lassen „den Himmel dichten“: Der Schriftsteller folgt dem Mond in seinen Texten wie einem alten Bekannten, der die wachen Stunden der Nacht besser kennt als jeder andere. Der Illustrator taucht seine Bilder dazu in ein Mondlicht, das von den schönsten und tiefsten Geheimnissen der Natur und der Menschen erzählt. Eindringliche Texte und großartige Bilder verbinden sich so zu einem „himmlischen“ Ganzen.

      Wer Das Mondlicht Fängt
      4,4
    • Michael Krüger nutzt Gedichte als Kompass, um die Gegenwart zu erkunden und den Schatten der Endlichkeit zu begegnen. Seine Verse reflektieren sein Leben und das seiner Generation, während sie vertraute literarische Figuren und die Natur als vielfältigen Raum einbeziehen, in dem Tiere und Erinnerungen verweilen.

      Schritte, Schatten, Tage, Grenzen. Gedichte
      4,0
    • Im Wald, im Holzhaus

      Gedichte

      • 116 Seiten
      • 5 Lesestunden

      "Als vor einem Jahren die Viren-Katastrophe über uns kam, begann Michael Krüger, mit einer schweren Gürtelrose geschlagen, gerade eine Therapie gegen seine Leukämie. Und weil seine Immunabwehr auf null stand und ihn ein ferner Husten umgeworfen hätte, musste er sich von Menschen fernhalten. Er lebt seither in einem Holzhaus in der Nähe des Starnberger Sees. Von dort hat er seine poetischen Botschaften geschickt, Meditationen aus der Quarantäne, die viele Monate lang im Magazin der Süddeutschen Zeitung abgedruckt wurden und eine große Resonanz fanden. Fünfzig Blicke auf die Natur und die „Natur“, auf die unmittelbare Umgebung eines eingeschränkten Lebens und über den Horizont hinaus, aber auch Blicke nach innen, auf Vergänglichkeit, Krankheit und Tod. Und weitere Gedichte aus dieser Zeit enthält der Band, dessen letztes einen Rat bereithält: „Man muss Umwege nehmen, viele, nicht alle, / um das Ziel nicht zu schnell zu erreichen. / Das Ziel? / (…) Jetzt bloß keine Angst kriegen und stehen bleiben, / denn dann war der ganze Umweg für die Katz“"--Page 2 of cover.

      Im Wald, im Holzhaus
      4,0
    • Dieser literarische Schatz versammelt Geschichten, Gedichte und Bilder – ideal zum Schmökern und Vorlesen. Die Beiträge stammen von Autoren, Illustratoren und Übersetzern, die das Hanser Kinderbuch seit 1993 maßgeblich geprägt haben. Aber auch neue Stimmen kommen zu Wort und neue Sichtweisen ins Bild, wie es bei einem lebendigen Verlag nicht anders sein kann. Ein Alphabet der guten Namen, von Friedrich Ani über Hans Magnus Enzensberger, Amelie Fried, Elke Heidenreich, Ole Könnecke, Timo Parvela, Jutta Richter und Rafik Schami bis zu Elisabeth Zöller.

      Folge deinem Traum
      4,0
    • Der Taumel: Roman

      • 191 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Bis zum Ende arbeitete Libuse Moníková an dem Roman Der Taumel, der nun aus dem Nachlaß veröffentlicht wird. Noch einmal führt sie uns zurück in das Prag der siebziger Jahre, in die Zeit der Unterdrückung und Angst. Jakub Brandl, Professor der Kunstakademie, schwankt zwischen Resignation und Auflehnung, bedrängt von der Staatssicherheit und zugleich von der eigenen Krankheit. Ein Roman, der zu einer großen Metapher für den Zustand einer Gesellschaft wird, die versucht ihre schwankenden Mauern mit aller Gewalt zu verteidigen.

      Der Taumel: Roman
      4,0
    • Wozu wurde die Umarmung erfunden? „Ich hab dich lieb, keiner auf der ganzen Welt ist so wie du!“, sagte Bens Mutter auf einem Spaziergang durch die Felder. Ben wird nachdenklich: Wenn keiner auf der ganzen Welt so ist wie er, dann ist er ja ganz allein. Er muss einsehen, dass es keinen anderen Menschen wie ihn gibt, weil jeder Mensch einzigartig und besonders ist. Aber zum Glück haben die Menschen etwas, was gegen die Einsamkeit hilft: Die Umarmung. In zarten Bildern und treffenden Worten erzählen David Grossman und Michael Rovner aus Israel die Geschichte, warum die Umarmung erfunden wurde. Ihr Bilderbuch ist ein Geschenk für Menschen in jedem Alter.

      Die Umarmung
      4,2
    • Verabredung mit Dichtern

      Erinnerungen und Begegnungen | Die Memoiren des legendären Hanser-Verlegers

      • 445 Seiten
      • 16 Lesestunden

      2013 endet in München eine Ära. Michael Krüger, der langjährige Leiter des Hanser Verlags, zieht sich aus dem aktiven Verlagsgeschäft zurück. Er hat nicht nur den Verlag geleitet und die Zeitschrift Akzente herausgegeben. Als Dichter und Schriftsteller, als Kritiker, Herausgeber und Übersetzer bleibt er weiterhin aktiv. Im deutschen Kulturleben ist er omnipräsent und unverzichtbar. Zu seinem 80. Geburtstag legt der leidenschaftlich Lesende, Schreibende, Verlegende nun eine Rückschau auf sein reiches Leben vor. Er berichtet von seiner Kindheit in Sachsen-Anhalt, seiner Jugend in Berlin, der Arbeit in München, den literarischen Reisen und von der Fülle seiner Begegnungen und Erlebnisse mit deutschsprachigen und internationalen Dichtern; mit den meisten war er befreundet. Der Enthusiasmus seiner leichthändig unterhaltenden und geistvoll anregenden Schilderungen nimmt vom ersten bis zum letzten Satz gefangen. Im Anhang ein Gespräch mit Knud Cordsen

      Verabredung mit Dichtern
      4,0