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Donatien-Alphonse François Marquis de Sade

    Der Marquis de Sade war ein französischer Aristokrat und Philosoph, dessen Schriften das Konzept extremer, von Moral, Religion oder Gesetz ungebundener Freiheit erforschten. Oftmals während seiner Haftzeit verfasst, verbinden seine Werke philosophische Diskurse mit expliziten Darstellungen, die Themen wie Gewalt, Kriminalität und Blasphemie hervorheben. Sade ist bekannt für seine radikalen Perspektiven auf Sexualität und Lebensstil, die die Grenzen gesellschaftlicher Normen sprengten. Seine einzigartige Stimme regt weiterhin zum Nachdenken an und fordert die Wahrnehmung der Leser von menschlicher Begierde und gesellschaftlichen Zwängen heraus.

    Gesammelte Werke in zwei Bändenn
    Justine
    Die hundertzwanzig Tage von Sodom 1.
    Philosophie im Boudoir
    Gesammelte Werke I
    Die Geschichte der Justine oder die Nachteile der Tugend
    • 1999

      Erstmalig die vollständige Übersetzung als E-Book - überarbeitet und kommentiert, präsentiert dieses Werk des umstrittensten Schriftstellers seiner Zeit, Donatien-Alphonse-François, Marquis de Sade. In Dialogen werden philosophische Überlegungen zur Erziehung einer jungen Schülerin zur willfährigen Sklavin, sowohl körperlich als auch geistig, thematisiert. De Sade nutzt die Lust als Antrieb für eine intellektuelle Auseinandersetzung mit der Welt, Religionen und Moral. Er plädiert für sexuelle und geistige Emanzipation und vertritt die Ansichten eines Libertins. Ein längerer Exkurs im fünften Dialog behandelt die Kirche, Religionen, Moral und Herrschaftsformen. De Sade fordert die ultimative Freiheit des Individuums und stellt die Sinnhaftigkeit eines Gesellschaftsvertrages in Frage, der die Rechte der Individuen an einen schützenden Staat abtritt. Stattdessen beharrt er auf der Herrschaft des Stärkeren. Er fordert dazu auf, große Wahrheiten zu entfalten und den Irrtum sowie die Fesseln der Könige zu überwinden. Die provokanten Fragen, die er aufwirft, sind herausfordernd und laden zur Reflexion ein. 1. Auflage Umfang: 228 Normseiten bzw. 243 Buchseiten.

      Die Philosophie im Boudoir
    • 1979
    • 1977

      «Justine oder das Missgeschick der Tugend» (franz. Originaltitel: Justine ou les Malheurs de la vertu) ist ein Roman des Schriftstellers Marquis de Sade, den er 1787 während seiner Inhaftierung in der Bastille verfasste. De Sade fertigte seinen Roman in drei Fassungen (1. Fassung 1787, 2. Fassung 1791 und 3. Fassung 1797). Bei diesem Buch handelt es sich um die dritte und ausführlichste Fassung des Werks. Die Urfassung wurde von de Sade innerhalb von zwei Wochen erstellt und erst 1909 von Guillaume Apollinaire wiederentdeckt. Die späteren Varianten enthalten neue Episoden und Erweiterungen der alten Episoden. Besonders in der dritten Fassung wurden zahlreiche ins Detail gehende sadomasochistische Obszönitäten hinzugefügt. Zusätzlich wurden eine Reihe von philosophischen Betrachtungen in die Handlung eingeflochten. Justine und Juliette sind die Töchter eines bankrotten Kaufmanns. Nach dem Tod der nahezu mittellosen Mutter beschließt Juliette, als Prostituierte ins Bordell zu gehen, verübt eine Reihe von Verbrechen, erwirbt Reichtum und wird glücklich. Justine hingegen wählt den Weg der Tugend, erlebt hierbei eine Reihe von Abenteuern und Missgeschicken und wird fortwährend Verfolgungen und Erniedrigungen ausgesetzt, bis sie – wegen Mordes und Brandstiftung unter Anklage stehend – wieder ihre Schwester trifft, der sie ihr Lebensschicksal erzählt, bevor sie in einem Gewitter vom Blitz er-schlagen wird.

      Die Geschichte der Justine oder die Nachteile der Tugend
    • 1970