Den Terror bezwingen
- 191 Seiten
- 7 Lesestunden
Vladimiro Dorfman ist ein Autor, dessen Werke sich mit den komplexen Themen Menschenrechte und politische Unterdrückung auseinandersetzen. Sein Schreiben zeichnet sich durch scharfe psychologische Tiefe und fesselnde Erzählweise aus. Dorfman verknüpft meisterhaft persönliche Geschichten mit breiteren gesellschaftlichen und historischen Ereignissen. Leser schätzen seine Fähigkeit, Licht in die dunkleren Ecken der menschlichen Erfahrung zu bringen.






›Der Tod und das Mädchen‹ spielt in einem nicht näher bekannten Land, das nach einer langen Zeit der Diktatur wieder demokratisch regiert wird. In einem Haus am Meer treffen drei Personen aufeinander: Der Rechtsanwalt Gerardo ist gerade von der Regierung zum Vorsitzenden eines Ausschusses ernannt worden, der Folterungen während der Diktatur untersuchen soll. Paulina, seine Frau, ist ein Opfer dieser Folterungen gewesen. Rein zufällig bekommen sie Besuch von einem Dritten: dem Arzt Roberto, an dessen Stimme Paulina ihren Folterknecht zu erkennen meint. Gegen den Willen ihres Mannes überwältigt sie den Gast. fesselt und bedroht ihn mit einer Waffe, um dadurch ein vollständiges Geständnis von dem Mann, der sie damals quälte und vergewaltigte, zu erzwingen.
Die Wölfe haben im Land der Hasen die Macht an sich gerissen. Doch während der Wolfskönig durch Unterdrückung seine Diktatur zu sichern sucht, sorgen die Hasen aus dem Untergrund dafür, nicht in Vergessenheit zu geraten.
Exploring themes of confinement and liberation, this short novel delves into the struggles of writers and creativity during the late 16th century. Against a backdrop of conflict between Islam and Christianity, it highlights the evolving roles of women and the harsh societal responses to dissent and crime. Through its meditation on the constraints of both mind and body, the narrative reveals the complexities of creativity in a tumultuous era.
"One by one, men's bodies are washing up on the shore of the river that passes through town, where they are claimed by the local women as their missing husbands and fathers, even though the faces of the dead men are unrecognizable. A tug-of-war ensues between the local police, who insist that the women couldn't possibly recognize their loved ones, and the women demanding the right to bury their beloveds." Set in a Greek village in 1942, here is Ariel Dorfman's haunting and universal parable of individual courage in the face of political oppression. Widows is a testament to the countless people who are taken away for questioning and never return, and a tribute to those whose fierce defiance ensures that the dead are not forgotten.
Censored and condemned, this is a highly controversial Marxist critique of how our favourite cartoons are vehicles for capitalist ideology.