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Neil Heims

    Othello
    König Lear
    • »Othello« war bereits bei seiner Uraufführung 1604 ein großer Erfolg und zählt bis heute zu den beliebtesten Stücken Shakespeares, das beim Publikum spontane Reaktionen hervorruft. Jagos Auftritte wurden oft mit Protesten und Warnrufen begleitet, während die Zuschauer heute die schauspielerische Leistung des Jago-Darstellers am Ende honorieren. Diese veränderte Einstellung spiegelt sich in neuen Inszenierungen und literaturkritischen Bewertungen wider. Das Stück thematisiert nicht nur private Aspekte wie Vertrauen und Misstrauen, sondern auch das Spannungsfeld zwischen Individualität und gesellschaftlichen Normen sowie die prägende Kraft von Rollenbildern. Die Schlegel-Tieck-Übersetzung, die im 19. Jahrhundert entstand, hat sich zu einem eigenständigen deutschen Klassiker entwickelt. Die Übersetzer bedienten sich der Literatursprache der deutschen Klassik und schufen ein poetisches Werk von großer sprachlicher Geschlossenheit. Im Zentrum steht der venezianische Feldherr Othello, der Opfer der Intrigen seines Fähnrichs Jago wird, der sich wegen einer Versetzung rächen will. Jago stachelt den Senator Brabantio gegen Othello auf, da dessen Tochter Desdemona und Othello ein Liebespaar sind. Nach einem gescheiterten Anklageversuch verwickelt Jago Cassio in einen Streit, was zu dessen Degradierung führt. Er weckt Othellos Eifersucht, was in der Tragödie endet: Othello tötet Desdemona, Jago Emilia und schließlich bringt sich Othel

      Othello2008
      4,0
    • König Lear

      Shakespeare, William – Literaturklassiker; deutsche Übersetzung – 13

      »König Lear« zählt zu den bekanntesten und grausigsten Tragödien Shakespeares und spiegelt Generationenkonflikte, familiäre Machtkämpfe sowie die extremen Emotionen von Liebe, Hass, Angst und Wahnsinn wider. Die Schlegel-Tieck-Übersetzung, an der August Wilhelm Schlegel, Ludwig Tieck, Dorothea Tieck und Wolf Heinrich Graf Baudissin mitwirkten, wurde im 19. Jahrhundert zu einem eigenständigen deutschen Klassiker. Die Übersetzer nutzten die Literatursprache der deutschen Klassik, inspiriert von Goethe und Schiller, und schufen ein poetisches Werk von großer sprachlicher Geschlossenheit. Im Zentrum der Handlung steht König Lear, der sein Reich unter seinen drei Töchtern aufteilen möchte, basierend auf deren Liebesbekundungen. Regan und Goneril übertreffen sich in ihren Liebesbekundungen, während die jüngste Tochter Cordelia nur schlicht ihre Liebe erklärt und daraufhin enterbt wird. Die älteren Schwestern, die das Reich erben, verstoßen Lear. Cordelia kehrt als Frau des Königs von Frankreich mit einer Armee zurück, um ihren Vater zu unterstützen, wird jedoch besiegt und stirbt schließlich. Lear, von Kummer überwältigt, stirbt ebenfalls. »König Lear« wird oft als Shakespeares größtes Werk bezeichnet, in dem seine Fähigkeiten am eindrucksvollsten zur Geltung kommen. Viele, die Shakespeare schätzen, würden sich wahrscheinlich dafür aussprechen, dieses Werk als einziges zu bewahren.

      König Lear2008
      4,1