Im ersten Teil des Doppelbandes „Rügen unterm Hakenkreuz“ wurde anhand originaler Pressemitteilungen geschildert, wie sich das Alltagsleben der Einwohner Rügens – stellvertretend für viele Menschen im Deutschen Reich – zwischen 1933 und 1941 unter der nationalsozialistischen Herrschaft veränderte. Berichtet wurde von Lebensmittelzuteilungen, Kochrezepten, Filmproduktionen sowie Sammelaktionen für Knochen, Metall und Kleidung zugunsten der Kriegswirtschaft. Gleichzeitig prägten Verknappungen, Einschränkungen, Verdunklungen, staatliche Willkür, Verbrechen, Gerichtsprozesse, Lüge und Größenwahn zunehmend das tägliche Leben. Mit dem Überfall Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion im Juni 1941 verschärften sich die Lebensbedingungen jedoch noch einmal dramatisch. Hier setzt der zweite Teil an: Verfolgen Sie anhand zahlreicher Zeitungszitate aus der NS-Tagespresse die Geschichte einfacher Menschen zwischen Entbehrung, Angst und Durchhalteparolen – bis zum Kriegsende in Europa im Mai 1945. … und natürlich auch vom Krieg.
Heinz-Georg Gerlich Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)


Wie sah das Alltagsleben in der Zeit des Nationalsozialismus aus? Das vorliegende Buch gibt eine spannende Antwort. Anhand historischer Presseartikel aus regionalen Tageszeitungen ab 1933 wird das damalige Leben auf der Ostseeinsel wieder lebendig. Die unveränderten, chronologisch geordneten Pressenotizen berichten von Lebensmittelzuteilungen, Kochrezepten, Filmproduktionen, Geld-, Knochen,- Metall- und Kleidersammelaktionen für die Kriegswirtschaft, von Verknappungen und Einschränkungen in allen Lebensbereichen, vom Leben mit täglichen Verdunklungen, von Verbrechen, Unfällen und Gerichtsprozessen, von staatlicher Willkür, Lüge und Größenwahn. … und natürlich auch vom Krieg.