»Eine literarische Reise aus dem Paradies in die Wirklichkeit.« ORF 2 Adam beginnt sein Leben als zufriedener Mensch – ein wenig gelangweilt vielleicht. Doch dann kommt Eva, bringt Fragen in die Welt, Neugier und die fatale Sehnsucht nach mehr. Und plötzlich ist alles anders … Wie fühlt es sich an, den Schmerz und die Schönheit der Welt völlig neu zu entdecken – und auch das Begehren zwischen Mann und Frau? Kühn, poetisch und modern erzählt Gioconda Belli, die literarische Stimme Lateinamerikas, vom Drama des ersten Paares und schlägt neue Funken aus dem uralten Mythos der Menschheitsgeschichte.
Dick Bloemraad Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)




Ein Zukunftsroman, erfüllt vom prallen Erzähltalent der großen lateinamerikanischen Autorin. Ein fiktives südamerikanisches Land in der Mitte des nächsten Jahrhunderts. Melisandra lebt in Faguas auf der Hacienda ihres Großvaters, einem bedeutenden Philosophen des Landes. Einmal im Jahr bekommen sie Besuch: Händler und Schmuggler aus aller Welt bringen mit den Waffen und dem Müll auch Neuigkeiten. In diesem Jahr ist unter den Schmugglern ein junger Journalist, der Amerikaner Raphael, dessen geheimer Auftrag eine Reportage über die Herstellung der Droge Philin ist. Offiziell behauptet er, auf der Suche nach Waslala zu sein - einem Ort, von dem jeder weiß, daß es eine Art Utopia sein soll, den aber nur wenige Menschen je gesehen haben. Melisandra verliebt sich in Raphael, und gemeinsam machen sie sich auf eine gefährliche Reise an den Ort, an dem Melisandra auch ihre verschollenen Eltern vermutet.
Sofia fühlt sich in ihrer Ehe mit ihrem patriarchalischen René buchstäblich eingesperrt. Er schneidet sie von jeglichem Kontakt mit der Außenwelt ab. Aber seine rebellische Frau weiß sich zu wehren. Ihr Wunschkind wird sie eines Tages bekommen, aber bestimmt nicht von diesem Mann!
Bewohnte Frau
- 374 Seiten
- 14 Lesestunden
KurzbeschreibungDie junge, attraktive Architektin Lavinia steht am Beginn ihrer Karriere. Sie hat in Europa studiert und führt nun in der Hauptstadt ihrer lateinamerikanischen Heimat das unbeschwerte und sorgenfreie Leben einer unabhängigen Frau aus der Oberschicht. Ihre Rebellion gegen die bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse beschränkt sich auf gelegentliche Proteste gegen ihre allzu konservative Familie. Das ändert sich über Nacht, als sie sich in Felipe, einen Kollegen, verliebt, der mit der Untergrundbewegung des Landes zusammenarbeitet. Während sie anfangs nur zögerlich »Beihilfe« leistet, findet sie bald zu einer eigenständigen, auch von Felipes Vorstellungen emanzipierten Rolle im Kampf gegen Terror und Unterdrückung.