Der entfesselte Kapitalismus zeigt, wie das globale Wirtschaftssystem beschädigt oder sogar ruiniert werden kann. Doch gibt es Alternativen zu diesem System? John Maynard Keynes, der einflussreichste Wirtschaftstheoretiker, hat bereits vor einem halben Jahrhundert darüber nachgedacht. Sein berühmter Ausspruch: „Auf lange Sicht sind wir alle tot“ kritisiert realitätsferne ökonomische Modelle, die unser Denken prägen und zu schädlichem Handeln führen. Keynes’ Wirtschaftstheorie war nie ganz tot; selbst in Zeiten blinder Marktgläubigkeit blieben seine Ideen präsent. Seine „Allgemeine Theorie“ fokussiert auf die zentrale Wahrheit des Wirtschaftens: „Niemand kennt die Zukunft.“ Keynes betont die „fundamentale Unsicherheit“ der globalen Finanzmärkte, die sich nicht durch mathematische Modelle bändigen lässt. Wirtschaftskrisen sind keine Ausnahmen, sondern integraler Bestandteil der Marktwirtschaft. Wenn der Markt sich selbst überlassen wird, können Krisen lange andauern, weshalb staatliches Eingreifen notwendig ist. Wirtschaft sollte nicht Selbstzweck sein, sondern dem Menschen und einem guten Leben dienen. Robert Skidelsky, ein Experte für Keynes, hat dessen Theorien neu interpretiert und bietet eine brillante Analyse, die für das Verständnis unserer turbulenten Zeiten unerlässlich ist.
Robert Skidelsky Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)




The second volume of Skidelsky's acclaimed biography of Keynes takes up the story of this century's most important economist after the controversial publication of The Economic Consequences of the Peace, and traces his life, his work, and their relationship to world events through the reception of The General Theory in 1937.
The End of the Keynesian Era
Essays on the Disintegration of the Keynesian Political Economy
- 114 Seiten
- 4 Lesestunden