William Boyd, Meister der Täuschung und des doppelten Spiels, ist prädestiniert wie kein zweiter, den neuen James Bond zu schreiben. Seit 'Ruhelos' gilt er als Großer der Spionageliteratur und führt nun erstmals 007 selbst auf Abwege – großartiger Nervenkitzel für alle Boyd-Leser und Bond-Fans. Von Ian Fleming Publications auserkoren, der berühmtesten Agentenfigurder Welt neues Leben einzuhauchen, hat William Boyd ein raffiniert-verwickeltes Bond-Abenteuer geschrieben. Klassisch, voll unerwarteter Wendungen, mit zwei enigmatischenBondgirls und endlich wieder einem 007, der Wodka Martini trinkt, geschüttelt, nicht gerührt. Der Countdown läuft:
Christiane Besse Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Ruhelos
- 367 Seiten
- 13 Lesestunden
"Eines Tages kommt jemand und bringt mich um", hat Sally Gilmartin ihrer Tochter schon vor Jahrzehnten gesagt. Nun, da sie alt ist, macht Ruth sich ernsthaft Sorgen und fragt sich, ob ihre Mutter unter Wahnvorstellungen leidet. Schließlich offenbart Sally ihrer Tochter, dass sie in Wahrheit nicht Sally Gilmartin heißt, sondern Eva Delektorskaja, und dass sie als russische Emigrantin 1939 in Paris vom britischen Geheimdienst angeworben wurde. Während alles, was Ruth je meinte, über ihre Mutter gewusst zu haben, langsam in sich zusammenfällt, spürt sie schon bald, dass ihre Mutter all das nicht ohne Hintergedanken erzählt. Die ehemalige Spionin hat noch einen letzten Auftrag, den sie nicht allein erledigen kann.
Ein großes Melodram um Liebe und Leidenschaft zwischen zwei Kontinenten. Die amerikanische Meeresbiologin Piya kommt nach Indien, um vom Aussterben bedrohte Delfinarten zu erforschen. Fokir, ein einheimischer Fischer, begleitet sie durch den Mangrovenwald. Piya verliebt sich in den aufregenden, warmherzigen Mann, dessen Sprache sie nicht spricht. Doch dann taucht Kanai, ein Dolmetscher aus Neu-Delhis Oberschicht auf, und wirbt um Piya. Hin und her gerissen zwischen dem jungen Wilden und dem wohlhabenden, gebildeten Gentleman, ist sie unfähig, eine Entscheidung zu treffen. Bis eine Naturkatastrophe über ihr Schicksal entscheidet …
Die junge Verhaltensforscherin Hope Clearwater lebt am Brazzaville Beach. Nach ihrer gescheiterten Ehe mit einem Mathematiker hat sie sich nach Afrika abgesetzt und erzählt von ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit in einem Forschungscamp mitten im Urwald, wo sie das Zusammenleben wilder Schimpansen untersucht. Das Land leidet unter einem erbitterten Bürgerkrieg, doch auch im Mikrokosmos des Camps herrscht Unfrieden, denn die Erkenntnisse, die Hope aus ihren Feldstudien gewinnt, stimmen mit den Aussagen des renommierten Schimpansenforschers Eugene Mallabar nicht überein. Raffiniert verwebt William Boyd eine hochspannende Romanhandlung vor dem Hintergrund des dunklen Kontinents Afrika mit Betrachtungen über Wissenschaft und Philosophie.
La Croix et la Bannière
- 344 Seiten
- 13 Lesestunden
Timide, gauche et irrémédiablement anglais, Henderson Dores, quarante ans, expert en tableaux, adore l’Amérique où il songe à refaire une vie jusque-là plutôt médiocre. Oui, mais l’Amérique justifiera-t-elle ces espoirs et lui rendra t-elle cette affection ? La question risque de rester en suspens si l’on en juge par la série rocambolesque d’aventures que va connaître Henderson, lors d’une mission d’expertise que lui confient les patrons de la maison de vente aux enchères dont il est l’employé. Le Sud profond des États-Unis se révèle un terrain miné- le lieu géométrique de toutes les complications possibles - où Henderson risque de manquer de ressources pour faire face à un milliardaire bizarre, à ses tableaux douteux, à sa progéniture redoutable - sans compter une exaspérante Lolita, fille de son ex et future épouse... Publié en 1984 après l’immense succès de Comme neige au soleil et celui de Nouvelles Confessions, - alors que William Boyd découvrait l’Amérique -, La Croix et la bannière n’est pas seulement une étourdissante pochade, c’est un merveilleux divertissement autour des moeurs et coutumes d’un pays que l’auteur, à travers le regard affolé de son emblématique anti-héros, contemple d’un oeil tendre mais lucide.
Der Brite Morgan Leafy ist Botschaftssekretär Ihrer Majestät im westafrikanischen Kinjanja. Er soll die kulturelle Souveränität der ehemaligen Kolonialherren repräsentieren, ist allerdings nicht gerade ein diplomatisches Naturtalent. Seine Schwäche für schöne Frauen, übermäßiger Alkoholkonsum und die Abneigung dem Land gegenüber erschweren ihm den Job. Hoffnungslos verfängt er sich in den Fallstricken der korrupten Lokalpolitik, und die zarte Romanze mit Priscilla, der Tochter seines Chefs, endet, bevor sie angefangen hat. Als dann noch eine Leiche auftaucht, die er partout nicht mehr loswird, muss Morgan endgültig einsehen, dass in Afrika nichts nach Plan läuft …