»Isabel Allende zu lesen heißt den Duft Lateinamerikas zu riechen, eine Großfamilie kennen zu lernen und mit skurrilen Geschichten überhäuft zu werden … Wer etwas über Geschichte und Politik Chiles, über die Menschen des Landes erfahren möchte und nicht zuletzt über Allendes außergewöhnliche Familie: Die Autorin erzählt es … Mit so viel Aufrichtigkeit, Sprachwitz, Humor und Ironie, daß es eine Freude ist.« Kölner Stadtanzeiger Charmant und schwungvoll erzählt Isabel Allende von ihrer Heimat, jenem langgestreckten Land am Rand der Welt, das sie nach dem Militärputsch 1973 verlassen mußte. Ausgehend von ihrer eigenen Geschichte und der ihrer Familie schreibt sie vom Stolz, von der Großzügigkeit und der Borniertheit ihrer Landsleute, von Machos und mutigen Frauen, von all dem, was ihr Chile liebenswert und unausstehlich macht – vor allem aber davon, was es bedeutet, ein Land zu verlieren und ein Zuhause zu finden.
Alfred Engelander Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)


Galileos Tochter
- 431 Seiten
- 16 Lesestunden
Maria Celeste, die Tochter von Galileo Galilei, war nicht nur seine geliebte Tochter, sondern auch eine kluge Ratgeberin und treue Begleiterin in seinem Leben und Werk. Galilei, der das christliche Dogma herausforderte, war ein gläubiger Christ, der Maria mit dreizehn Jahren ins Kloster San Matteo in Arcetri bei Florenz gab, wo sie bis zu ihrem frühen Tod 1634 blieb. Ihre 124 erhaltenen Briefe an ihren Vater sind einzigartige Zeugnisse ihrer Intelligenz und Loyalität. Dava Sobel präsentiert Galileo in einem neuen Licht: mutig, menschlich, gläubig und seiner Familie, insbesondere seiner ältesten Tochter, treu ergeben. Sobel verwebt meisterhaft die Stimmen von Galileo und Maria Celeste in ihre Erzählung und beleuchtet die dramatische Konfrontation zwischen Kirche und Wissenschaft. Die Briefe zeigen unerschütterlichen Glauben und unterstützen Galileo während seines Prozesses durch die Inquisition 1633, der ihn vor dem Scheiterhaufen bewahrte. „Dava Sobel schildert mit liebevoller Passion für das historische Detail den Sieg des wissenschaftlichen Geistes über den religiösen Dogmatismus.“ – Peter M. Hetzel, Schweizer Illustrierte „Das ebenso farbige wie klare Bild einer Epoche im Umbruch.“ – Kölnische Rundschau „Dava Sobel ist eine meisterhafte Erzählerin.“ – New York Times Book Review