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Claudio Rugafiori

    Das große Besäufnis
    Der Berg Analog
    • Der Berg Analog

      Ein nicht-euklidischer, im symbolischen Verstand authentischer alpinistischer Abenteuerroman

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Der Berg ist ein Bindeglied zwischen Himmel und Erde, Menschen und Göttern: Symbol des Aufstiegs und Allegorie des höchsten Seins. Eine solche Analogiekraft kann jedoch nur ein Berg ausüben, dessen Gipfel den Menschen unzugänglich ist. Dazu aber muss er geographisch verortbar sein, also tatsächlich existieren, wenn er den Weg zum Höheren nicht nur bedeuten, sondern als reale Möglichkeit darstellen soll. Ausgehend von dieser Deduktion macht sich eine Gruppe von Bergsteigern auf die Suche nach jenem unsichtbaren, aber notwendig existierenden Berg: dem Analog. Mit Ausdauer, Witz und Kenntnissen in nicht-euklidischer Geometrie erreichen sie schließlich eine Welt voller fremder Gesetze und Mythen, in der jeder Schritt hinauf zum Gipfel einen Verlust der alten Gewissheiten mit sich bringt. Der Berg Analog ist vieles zugleich: Science-Fiction- und Abenteuerroman, philosophische Meditation und alpinistischer Traktat. Ernst und Ironie, meta- und pataphysische Spekulationen werden von René Daumal zu einem Werk von vielfachem Schriftsinn verwoben. Die vorliegende Ausgabe macht dieses auf deutsch lange vergriffene Buch in einer neuen Übersetzung zugänglich, die erstmals den vollständigen Text bietet.

      Der Berg Analog
      3,9
    • Das große Besäufnis

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      „Während die Philosophie lehrt, wie der Mensch angeblich denkt, zeigt das Besäufnis, wie er denkt.“ Eine Gruppe von Freunden sucht im Rausch das Vergessen. Was sie verbindet, ist allein ihr unstillbarer Durst. Nicht nur Alfred Jarry und François Rabelais erscheinen während dieser durchzechten Nacht als Gäste. Auch ein mysteriöser Unbekannter möchte die Trinkenden in ein Gespräch verwickeln. Aber jedes Verstehen setzt eine Gemeinschaft voraus. Auf der Suche nach einem Ausweg beginnt für den namenlosen Erzähler eine Reise durch eine labyrinthische Scheinwelt, in der Künste und Wissenschaften, Religion und Politik zu ihrer eigenen Karikatur geworden sind. Immer mehr vom Durst geplagt, durchstreift er die künstlichen Paradiese all derer, die sich nicht länger am Alkohol, sondern an ihren eigenen Illusionen berauschen. Vor ihm entfaltet sich eine Enzyklopädie des Irrtums und der Obsessionen. Derart bildet Das große Besäufnis, das umfangreichste zu Lebzeiten erschienene Buch von René Daumal, die genaue Antithese zu seinem posthumen Werk Der Berg Analog. Dem Aufstieg zum mythischen Gipfel geht der Sturz in den Abgrund voran, der wahren Gemeinschaft der Suchenden das pataphysische Lachen über die Begrenztheit des eigenen Seins.

      Das große Besäufnis
      3,7