Liebesgeschichten und Todesfälle, Morde und Fluchten, Irrenhäuser und Universitäten, Figuren, die verschwinden, und solche, die mirakulöserweise stets von neuem auftauchen: Alles kommt in diesem Roman des Chilenen Bolano vor, der eine der größten Entdeckungen der lateinamerikanischen Literatur ist.
Aline Glastra van Loon Bücher






Literatur von einem anderen Planeten: Roberto Bolanos posthum erschienener Jahrhundertroman „2666“ über die unaufgeklärte Mordserie an Frauen in Mexiko ist eine atemberaubende Reise ins finstere Herz der modernen Welt. Wir begeben uns auf die Suche nach dem Schriftsteller und ehemaligen Wehrmachtssoldaten Benno von Archimboldi, der in Santa Teresa, einer Wüstenstadt an der Grenze zwischen Mexiko und den USA, verschwunden ist. Ebendort wurden Hunderte von Frauen Opfer von Vergewaltigung und Mord. Wer sind die Mörder, und was hat Archimboldi mit ihnen zu tun? Das literarische Vermächtnis des aus Chile stammenden und 2003 in Barcelona verstorbenen Bolano ist Gangster- und Bildungsroman, Science-Fiction und Reportage.
Der große spanische Bestseller-Autor Javier Marías in seinem Roman »So fängt das Schlimme an« in Höchstform - Liebe, Leidenschaft und ein rätselhafter Todesfall. Welches Geheimnis verbirgt sich hinter der unglücklichen Ehe von Eduardo und Beatriz? Auch Juan, Freund und engster Vertrauter der beiden, kennt die Wahrheit nicht. Als er Beatriz‘ Geliebter wird, überstürzen sich erschütternde Ereignisse. Jahre später schaut Juan zurück auf die Turbulenzen dieser Zeit, als Spaniens Demokratie ihren Anfang nahm, das Leben pulsierte, das Verlangen nach Freiheit, Sex und Drogen unendlich war. Juan erkennt: Wenn wir uns der Vergangenheit nicht stellen, wird alles Leben aus der Lüge kommen. Javier Marías ist ein erbarmungsloser Kenner der menschlichen Herzen, ihrer dunklen Seiten und verborgenen Winkel. Ein überwältigendes Meisterwerk.
»Nicht, was wir gelebt haben, ist das Leben, sondern das, was wir erinnern und wie wir es erinnern, um davon zu erzählen.« Gabriel García Márquez Diese Autobiographie ist üppiges Lesefutter. Ein Leben wie ein Roman. Erinnerungen an Kindheit und Jugend, an das Haus der Familie in Aracataca. Den Ort, der in »Hundert Jahre Einsamkeit« zur phantastischen Welt von Macondo wurde. Die ergreifende Liebesgeschichte der Eltern, denen er in »Die Liebe in den Zeiten der Cholera« ein Denkmal setzte; die Gespensterwelt der Großmutter, Liebesabenteuer, Freundschaften fürs Leben, die blutige Geschichte Kolumbiens und García Márquez größte Leidenschaft – die für die Literatur.
„Ein kurzer biographischer Abriß: Als Zehnjähriger lernt er seinen leiblichen Vater kennen; achtzehnjährig heiratet er seine fast doppelt so alte Tante und nutzt die erste Gelegenheit, seiner Heimat zu entkommen. In Paris beginnt er ein Leben als freier Schriftsteller. Als einer der führenden Intellektuellen Lateinamerikas tritt er mit fünfzig Jahren in die aktive politische Arena seines Landes ein. Geradlinig, offen und sehr direkt erzählt der peruanische Romancier Mario Vargas Llosa aus seinem ereignisreichen Leben, von Kindheit und Jugend und seinen Erfahrungen als Präsidentschaftskandidat in Peru. “
Bevor er fuhr, hatte man ihn gewarnt, daß in Oxford das einzig Wichtige die erotischen Phantasien seien. Da kommt also ein junger Spanier als Gastdozent nach Oxford, ins Paradies der Solisten, und macht die Erfahrung, wie einsam man sich in einer geschlossenen Gesellschaft fühlen kann. Um emotional nicht zu verhungern, beginnt er eine Affäre mit der verheirateten Dozentin Clare, in deren Blicken er bei einem grotesken Dinner seine eigene Kindheit wiederfindet. Doch erst in ihrer letzten gemeinsamen Nacht enthüllt sie ihr Geheimnis Javier Marías' Campus-Roman ist eine absurde Komödie; der Protagonist: Oxford selbst. Im Beschreiben des Begehrens und der Erwartung ist Javier Marías Meister. (Verena Auffermann in der „Süddeutschen Zeitung“).
Mit »Pascual Duartes Familie« begann die Karriere des späteren Literaturnobelpreisträgers Camilo José Cela. Nach Cervantes »Don Quijote« das meistgelesene Buch der spanischen Literatur. Pascual Duarte erzählt uns sein Leben aus seiner Gefängniszelle heraus, dort wartet er auf seine Hinrichtung. Pascual wächst in einem lieblosen Elternhaus in der spanischen Provinz auf. Sein Vater ist ein Schläger, seine Mutter Alkoholikerin - so wächst Pascual in einer lieblosen Umgebung auf und lässt für sein Erwachsenenleben nichts Gutes erahnen. Einzig die Frauen in seinem Leben, seine Schwester und seine Ehefrauen sind Lichtblicke in seinem Leben. Doch der aufbrausende Pascual stolpert von einem Unglück ins nächste, oft weiß er sich nicht anders als mit Gewalt zu wehren und so scheint sein Schicksal unausweichlich.
Auf ihrem Posten in den peruanischen Anden sitzen Korporal Lituma und sein Helfer Tomás wie in einer Falle. Unter ständiger Bedrohung durch Terrorkommandos und eine gewalttätige Natur sollen sie das mysteriöse Verschwinden dreier Menschen aufklären. Überall schlägt ihnen Mißtrauen entgegen, unheimliche Geschichten dringen an ihr Ohr. Hätte Tomás nicht die brennende Erinnerung an seine abenteuerliche Liebesgeschichte mit Mercedes, von der er Lituma Nacht für Nacht erzählt, die beiden müßten eingehen in dieser feindseligen, abergläubischen Bergwelt.So abweisend das Klima und so verstörend die Bruchstücke der Wahrheit, die sie nach und nach ans Licht bringen, sie lassen nicht locker. Was in den Bergen geschah, hat die Ausmaße eines unfaßbaren Dramas.
Javier Marías, der große Erzähler Spaniens, ist zurück. 'Endlich zeigt große Literatur wieder ihr wahres Gesicht', schreibt die spanische Presse über den Roman, der in Spanien gleich auf Platz 1 der Bestsellerliste stand. Wie in seinem Welterfolg ›Mein Herz so weiß‹ überzeugt Javier Marías durch fesselnde Spannung und unerwartete Wendungen. Keiner kennt so gut die verborgenen Winkel der Herzen. Dies hat Javier Marías berühmt gemacht. Madrid, ein Café: Jeden Morgen beobachtet María das perfekte Paar Luisa und Miguel. Sie ist gefangen von der zärtlichen Aufmerksamkeit der Liebenden. Doch dann geschieht etwas Schreckliches, und María gerät in einen Irrgarten aus Ahnungen und Verdächtigungen. Sie kennt die Liebe, sie kennt den Tod, aber kennt sie auch die Wahrheit. 'Der beste Marías, den es je gab.' La Vanguardia
Het zoeken naar de tuin
Een Argentijnse jonge man laat de pampa achter zich en ontdekt zichzelf in Europa
- 204 Seiten
- 8 Lesestunden
Autobiografisch getint relaas van de speurtocht van een Argentijnse jongeman in de jaren '50 naar het Europa van zijn ouders.




