Edith, siebzehnjährige Tochter eines ungarischen Großindustriellen, ist an den Rollstuhl gefesselt. Als sie den jungen Leutnant Anton Hofmiller kennenlernt und sich Hals über Kopf in ihn verliebt, schöpft sie neuen Lebensmut. Anton dagegen hat kein Interesse an der gelähmten jungen Frau, heuchelt ihr aus falschem Mitleid aber Zuneigung vor und lässt sich sogar auf eine Verlobung mit ihr ein. Aus Scham über diese Verbindung verleugnet er sie jedoch vor seinen Kameraden – ohne zu ahnen, welch schwerwiegenden Konsequenzen sein Verrat nach sich ziehen wird …
Die Wohlgesinnten wurden von der Kritik als ein neues Krieg und Frieden gefeiert: die fiktiven Lebenserinnerungen des SS-Obersturmführers Maximilian Aue, Jahrgang 1913, Sohn eines deutschen Vaters und einer französischen Mutter, promovierter Jurist, frühes NSDAP-Mitglied, in die SS eingetreten, um sich der Strafverfolgung nach §175 zu entziehen, aber lebenslang seiner Zwillingsschwester inzestuös verbunden. Es sind die verstörenden Erinnerungen an die Schauplätze des Zweiten Weltkriegs und an das Grauen der Verfolgung und Vernichtung der Juden von Juni 1941 bis April 1945, an die Einsatzkommandos und Massenhinrichtungen in der Ukraine und im Kaukasus, an Babi Jar, den Kessel von Stalingrad, Auschwitz und Krakau, an Mittelbau Dora, das besetzte Paris oder das kriegszerstörte Berlin. Es sind die beklemmenden Erinnerungen an all die Begegnungen mit den Nazigrößen, an Himmler, in dessen persönlichen Stab Aue 1943 aufgenommen wird, an Abendessen mit Eichmann, an Heydrich, Höß oder Speer. Es ist ein erschreckend detailgenauer Roman über die nazistischen Verbrechen, konsequent erzählt aus der Perspektive eines Täters, der sich nach dem Zweiten Weltkrieg in die sichere Existenz eines Fabrikdirektors in Frankreich gerettet hat. Es ist eines der eindrucksvollsten Bücher, die je über den Nazismus geschrieben wurden."
Roman | Der New York Times-Bestseller | Nominiert für den Women's Fiction Prize | Mit dem PEN/Hemingway Award ausgezeichnet
464 Seiten
17 Lesestunden
»Einer der gefeiertsten Romane des Jahres.« Time Reese und Amy sind ein glückliches Paar, zwei trans Frauen in New York, mit dem Traum von einer Familie. Doch dann entscheidet sich Amy, wieder als Mann zu leben, und die Liebe zerbricht. Als drei Jahre später Amesʻ Chefin Katrina unerwartet von ihm schwanger wird, fasst Ames einen Plan: Warum ziehen sie das Kind nicht gemeinsam groß, zu dritt? »Ein Buch wie ein Schlag ins Gesicht, so witzig und ehrlich, dass es von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert wird.« Enrico Ippolito, Der Spiegel »Torrey Peters lotet das Prinzip Elternschaft neu aus.« Meike Schnitzler, Brigitte »Peters wischt Konventionen schwungvoll zur Seite und stellt alles auf den Kopf. Sehr inspirierend!.« Imke Weiter, emotion »Torrey Peters erkundet unerschrocken die Abgründe der Geschlechterdefitinion und lotet das Prinzip Elternschaft neu aus.« Meike Schnitzler, Brigitte, 27.04.2022 »[Torrey Peters ist] eine Stimme der Vernunft. Mit ihrem universalistischen Anspruch verhandelt sie Geschlechter(de)transitionen als das, was sie wirklich sind: Veränderungen.« Hengameh Yaghoobifarah Habibitus, taz, 05.05.2022 » Detransition, Baby stellt unsere Vorstellungen von Familie auf den Kopf.« The New York Times »So gut, dass ich schreien möchte!« Carmen Maria Machado