Aus falschem Mitleid, »das eigentlich nur Ungeduld des Herzens ist«, verlobt sich ein junger Leutnant mit einem siebzehnjährigen gelähmten Mädchen. Unfähig, für seine Kurzschlusshandlung geradezustehen, streitet er seinen Kameraden gegenüber die Verlobung ab. Sein Schuldbewusstsein erwacht und er ist bereit, Verantwortung zu tragen. Doch dann erfährt seine Verlobte, dass er sie verleugnet hat ... Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.
Enthält: einen langen und einen kurzen Brief des Autors an seine Übersetzer; Claude Lanzmann im Gespr. mit Jürg Altwegg; der Autor im Gespr. mit Pierre Nora; Florence Mercier-Leca: Die „Wohlgesinnten“ und die griechische Tragöde. Eine makabre Wiederaufnahme der Orestie; Judith N. Klein: Das „Wesen des großen Wahnsinns“ begreifen? Und mehrere Organigramme, von Littell verf., über die Struktur der SS u. ä.
Roman | Der New York Times-Bestseller | Nominiert für den Women's Fiction Prize | Mit dem PEN/Hemingway Award ausgezeichnet
464 Seiten
17 Lesestunden
»Einer der gefeiertsten Romane des Jahres.« Time Reese und Amy sind ein glückliches Paar, zwei trans Frauen in New York, mit dem Traum von einer Familie. Doch dann entscheidet sich Amy, wieder als Mann zu leben, und die Liebe zerbricht. Als drei Jahre später Amesʻ Chefin Katrina unerwartet von ihm schwanger wird, fasst Ames einen Plan: Warum ziehen sie das Kind nicht gemeinsam groß, zu dritt? »Ein Buch wie ein Schlag ins Gesicht, so witzig und ehrlich, dass es von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert wird.« Enrico Ippolito, Der Spiegel »Torrey Peters lotet das Prinzip Elternschaft neu aus.« Meike Schnitzler, Brigitte »Peters wischt Konventionen schwungvoll zur Seite und stellt alles auf den Kopf. Sehr inspirierend!.« Imke Weiter, emotion »Torrey Peters erkundet unerschrocken die Abgründe der Geschlechterdefitinion und lotet das Prinzip Elternschaft neu aus.« Meike Schnitzler, Brigitte, 27.04.2022 »[Torrey Peters ist] eine Stimme der Vernunft. Mit ihrem universalistischen Anspruch verhandelt sie Geschlechter(de)transitionen als das, was sie wirklich sind: Veränderungen.« Hengameh Yaghoobifarah Habibitus, taz, 05.05.2022 » Detransition, Baby stellt unsere Vorstellungen von Familie auf den Kopf.« The New York Times »So gut, dass ich schreien möchte!« Carmen Maria Machado