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Mihhail Pavlovič Šiškin

    Michail Šiškin ist ein zeitgenössischer russischer Autor, dessen Werke sich durch eine tiefgründige Erforschung der menschlichen Seele und der Komplexität von Erinnerung auszeichnen. Seine Prosa verknüpft häufig historische Ereignisse mit persönlichen Erzählungen und schafft so fesselnde und vielschichtige Geschichten. Šiškis Stil ist bemerkenswert für seine poetische Qualität und sprachliche Präzision, die den Leser in die introspektive Welt seiner Charaktere entführt. Seine Schriften berühren universelle Themen wie Identität, Liebe und Verlust und bieten eine einzigartige Perspektive auf die russische Psyche.

    Die Eroberung von Ismail
    Briefsteller
    My Russia: War or Peace?
    • My Russia: War or Peace?

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      A passionate, eye-opening account of a state entangled in a complex and bloody past, as well as a love letter to a conflicted country.

      My Russia: War or Peace?2022
      4,7
    • Eine Liebe über die Zeiten hinweg Eine Frau, ein Mann, eine Sommerliebe. Sascha und Wolodja werden durch einen Krieg getrennt und können sich nur Briefe schreiben. Sie erzählen einander darin von allem und jedem: von Kindheit, Familie, Alltag, von Freud und Leid. Ein normaler Briefwechsel zweier Liebender – bis sich beim Leser Zweifel regen und klar wird, dass die Zeit der beiden ver-rückt ist, dass sie durch Raum und Zeit getrennt sind. Sie lebt in der Gegenwart, er kämpft im Boxeraufstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegen chinesische Rebellen. Er stirbt in einem der ersten Gefechte dieses halb vergessenen Krieges, aber seine Briefe kommen weiterhin an. Sie heiratet, verliert ein Kind – und schreibt ihm unbeirrt weiter, als ob eine Parallelwelt bestünde, als ob die Zeit keine Rolle spielte, ebenso wenig wie der Tod. Ein großer, anrührender Liebesroman, der die grundlegenden Fragen der menschlichen Existenz behandelt und der durch die Macht des Wortes die Gesetze von Zeit und Raum außer Kraft setzt.

      Briefsteller2013
      4,2
    • Eines der bedeutendsten Werke der russischen Gegenwartsliteratur, vielfach ausgezeichnet Es beginnt mit der Erschaffung der Welt – in einem Abteil der Belebeier Schmalspurbahn, tief in der russischen Provinz. Und damit, dass Alexander Wassiljewitsch, gestandener Provinzadvokat und Anwalt der Erniedrigten und Beleidigten, seinen Lebenslauf fürs Kompendium der Gerichtsrede zu schreiben hat. Daraus erwächst eine große Abrechnung, etwas wie Russlands Jüngster Tag. Im Zeugenstand die hohe Literatur: von Tolstois »Auferstehung«, dem berühmtesten aller russischen Gerichtsromane, über Dostojewskis »Verbrechen und Strafe« bis hin zu Olga, Katja, Mascha, Larissa, all den tapfer beharrenden und tragisch vergehenden Frauen im Roman wie im Leben. Und immer wieder schieben sich die Erlebnisse eines jungen Mannes dazwischen, der Michail Schischkin heißt und vom chaotischen Moskau der 1990er Jahre einen langen Abschied nimmt. Ein Roman, der sich aufschwingt durch Zeiten und Räume und die russische Geschichte von ihren wüsten Anfängen bis ins betrübliche Heute erfasst. Ein monumentales Werk von einem »mächtig ausgreifenden Erzähler und Wortgläubigen mit Klassikerpotenz, wie man ihn schon lange nicht mehr sah in der russischen Weltliteratur« ( NZZ am Sonntag ).

      Die Eroberung von Ismail2012
      3,7