Cormac McCarthy wurde 1933 in Rhode Island geboren und wuchs in Knoxville, Tennessee auf. Für sein literarisches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Pulitzerpreis und dem National Book Award. Die amerikanische Kritik feierte seinen Roman «Die Straße» als «das dem Alten Testament am nächsten kommende Buch der Literaturgeschichte» (Publishers Weekly). Das Buch gelangte auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste und verkaufte sich weltweit mehr als eine Million Mal. Mehrere von McCarthys Büchern wurden bereits aufsehenerregend verfilmt, «Kein Land für alte Männer» von den Coen-Brüdern, «Der Anwalt» von Ridley Scott und «Ein Kind Gottes» von James Franco. Cormac McCarthy starb im Juni 2023 in Santa Fe, New Mexico. Nikolaus Stingl, geb. 1952 in Baden-Baden, übersetzte unter anderem William Gaddis, William Gass, Graham Greene, Cormac McCarthy und Thomas Pynchon. Er wurde mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis, dem Literaturpreis der Landeshauptstadt Stuttgart, dem Paul- Celan-Preis und dem Straelener Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW ausgezeichnet.
Martina Testa Bücher
Martina Testa ist eine Autorin, deren Werk in die Tiefen der menschlichen Psyche eintaucht und die Komplexität von Beziehungen erforscht. Ihr Stil zeichnet sich durch scharfe Einblicke und sorgfältig gewählte Worte aus, die den Leser in ihre Welten ziehen. Durch ihre Texte befasst sie sich mit Themen wie Identität, Erinnerung und der Suche nach Sinn im täglichen Leben. Testa schreibt mit einem Sinn für Details und schafft Bilder, die lange nach der Lektüre nachklingen.






Die Welt nach dem Ende der Welt Ein Mann und ein Kind schleppen sich durch ein verbranntes Amerika. Nichts bewegt sich in der zerstörten Landschaft, nur die Asche im Wind. Es ist eiskalt, der Schnee schimmert grau. Sie haben kaum etwas bei sich: ihre Kleider am Leib, einen Einkaufswagen mit der nötigsten Habe und einen Revolver mit zwei Schuss Munition. Ihr Ziel ist die Küste, obwohl sie nicht wissen, was sie dort erwartet. Die Geschichte der beiden ist eine düstere Parabel auf das Leben, und sie erzählt von der herzzerreißenden Liebe eines Vaters zu seinem Sohn.
»Die Idiotin« ist ein unvergesslicher Roman, der am Elite-College Harvard spielt - von einer der originellsten Stimmen der amerikanischen Gegenwartsliteratur: Elif Batuman. New Jersey, 1995: Selin, Tochter türkischer Immigranten, jung, hinreißend und ahnungslos, zieht aus, um in Harvard Literatur zu studieren. Die College-Wohnheime sind mit Albert Einstein-Postern und Lavalampen dekoriert, das Internet ist noch jung und die nächtlichen E-Mails, die ihr Ivan, der ungarische Mathestudent, schickt, sind ebenso bezaubernd wie unverständlich. Aber Selin manövriert sich tapfer durch die ersten Stürme der Erwachsenenjahre. Sie reist mit ihrer Freundin Svetlana nach Paris, lernt Russisch und Taekwondo – und dass die Liebe flüchtig ist. Ein Buch über die magische Zeit des Erwachsenwerdens und das Porträt einer jungen Frau, die auszieht, um ihren Platz in der Welt zu suchen – hellwach und feinsinnig erzählt.
Jeremiah
- 256 Seiten
- 9 Lesestunden
"Jeremiah erzählt von JTs Zeit zwischen 4 und 15 Jahren, es sind lose aneinander gefügte Kapitel, die er noch vor Sarah als 16-Jähriger für seinen Therapeuten geschrieben hat. Der Originaltitel lautet - treffender als im Deutschen - nach einer Bibelzeile: 'Das Herz ist ein hinterlistig Ding'. Nicht minder seelenverkrüppelt als die Schläge und Vergewaltigungen durch die Freier seiner Mutter Sarah ist nämlich der religiöse Fanatismus von Jeremiahs Großeltern. Körperliche Züchtigung in allen Unarten gehört zu JTs Alltag, als der gerade mündig gewordenen Sarah das Sorgerecht für ihren vierjährigen Sohn wieder entzogen wird. LeRoy packt die blutigen Variationen zwanghaft keuscher Liebe, emotionaler Ausgeliefertheit und sexueller Orientierungslosigkeit mit einer schlafwandlerischen Sicherheit in starke Bilder." (SonntagsZeitung)
The girls
Roman
It’s hell to be a young girl Es sind die späten, radikalen 60er, im Norden Kaliforniens. Evie Boyd ist vierzehn und möchte unbedingt gesehen werden – aber weder die frisch geschiedenen Eltern noch ihre einzige Freundin beachten sie. An einem der endlosen Sommertage begegnet sie ihnen: den »Girls«. Das Haar lang und unfrisiert, die Kleider ausgefranst, das Lachen laut und frei. Es dauert nicht lang, und Evie ist im Bann der aufregenden Suzanne – und einer Clique, die, einem charismatischen Irren hörig, bald unter grausamen Umständen berühmt werden wird. Ein Strudel von unfassbarer Gewalt rückt näher, an einen Augenblick, in dem alles für immer schiefgehen kann im Leben eines Mädchens.
Super ET: Non è un paese per vecchi
- 254 Seiten
- 9 Lesestunden
Siamo al confine tra Texas e Messico, in un paese che ha abbandonato i vecchi valori per cadere in preda a una violenza cieca e incontrollata. Tale violenza si incarna in Anton Chigurh, un assassino psicopatico munito di un'arma micidiale e di una pericolosa filosofia della giustizia. Il suo avversario, un uomo del passato che non sa farsi una ragione della ferocia del presente, è lo sceriffo Bell. Entrambi sono alla ricerca di Llewelyn Moss, un reduce del Vietnam che mentre cacciava antilopi sul Rio Grande si è ritrovato sul luogo affollato di cadaveri di una battaglia fra narcotrafficanti, e ha colto al volo un'occasione che si è rivelata troppo grande per lui. L'inseguimento si svolge lungo e oltre il confine, in un crescendo di suspense e violenza. Il destino di Moss, erede di tutti i cowboy di McCarthy e dei loro valori di dignità e onore, dipende da quale dei due inseguitori lo troverà per primo. Scritto in uno stile veloce e asciutto, crudo e implacabile come una premonizione di tragedia, con i dialoghi incisivi che rendono unica la scrittura di McCarthy, questo romanzo riporta il lettore nei paesaggi del Sudest degli Stati Uniti, popolati da uomini che, "se uno li ammazzasse tutti, toccherebbe costruire una dépendance dell'inferno". Non è un paese per vecchi sarà portato sugli schermi cinematografici da Joel ed Ethan Coen.
Sotterranei: Il luogo sottile
- 330 Seiten
- 12 Lesestunden
«Il luogo sottile», secondo la mitologia celtica, è quello in cui si fa più cedevole la membrana fra il mondo fisico e quello spirituale; in questo romanzo originalissimo e affabulatorio, il luogo sottile è Varennes, piccolo centro attorno a un lago del New England dove si intrecciano le vite e le voci di un coro di personaggi: la giovane Mees, che scopre all’improvviso di avere il potere di restituire la vita a ciò che è morto, le sue amiche sul limitare dell’adolescenza, le anziane (ma tutt’altro che spente) signore della casa di riposo, un impenitente dongiovanni di mezza età, due minacciosi sconosciuti che turbano la quiete della cittadina (e saranno protagonisti di un drammatico finale) – ma anche i cani e i gatti degli abitanti, i castori che popolano il lago, perfino i licheni e i fiori che ne ricoprono le sponde. Un microcosmo brulicante di vita – misteriosa, paradossale, a volte violenta – che Kathryn Davis sa ritrarre con la maestria di una scrittrice già «classica».
