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Christiane V. Felscherinow

    Christiane F. wurde zu einer Symbolfigur der deutschen Drogenszene in den späten 1970er-Jahren. Ihr autobiografisches Werk schildert ungeschönt ihren Kampf mit der Sucht in der Jugend und bietet einen rohen und eindringlichen Einblick in gesellschaftliche Probleme rund um Drogenmissbrauch. Die Offenheit ihrer Erzählung fand großen Anklang und brachte die harten Realitäten ihrer Erfahrungen einem breiteren Publikum näher. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit verfolgte sie auch eine Karriere in der Musik.

    Hijos de la droga
    Christiane F. Mein zweites Leben
    Moi, Christiane F., 13 ans, droguée, prostituée…
    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
    • Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

      • 333 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Sie ist heute sechzehn, kam mit zwölf in einem evangelischen Jugendheim zum Haschisch, mit dreizehn in einer Diskothek zum Heroin. Sie wurde süchtig, ging morgens zur Schule und nachmittags mit ihren ebenfalls heroinabhängigen Freunden auf den Kinderstrich am Bahnhof Zoo, um das Geld für die Droge zu beschaffen. Ihre Mutter bemerkte fast zwei Jahre Iang nichts vom Doppelleben ihrer Tochter. Christiane F. berichtet mit minuziösem Erinnerungsvermögen und rückhaltioser Offenheit über Schicksale von Kindern, die von der Öffentlichkeit erst als Drogentote zur Kenntnis genommen werden. Die Geschichte der Christiane F. wiederholt sich in Berlin, in Kleinstädten und Dörfern bereits zehntausendfach.

      Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
      4,4
    • Les confessions d'une jeune collégienne qui souffre de toxicomanie juvénile et de ses effets secondaires, nous font prendre conscience des phénomènes inquiétants que notre société engendre. Par son réalisme, ce livre vaut presque autant qu'une analyse sociologique.

      Moi, Christiane F., 13 ans, droguée, prostituée…
      4,3
    • Christiane F. Mein zweites Leben

      Autobiografie

      • 333 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Die Autobiografie von Christiane Felscherinow „Mein zweites Leben“, ist nicht nur eine Fortsetzung der Geschichte des weltberühmten Mädchens Christiane F. vom Bahnhof Zoo, sondern auch erstmalig der Versuch des Portraits einer Langzeitabhängigen. Die Co-Autorin Sonja Vukovic begleitete Christiane Felscherinow drei Jahre lang und schaffte es dabei, Wesen und Sprache der Protagonistin authentisch einzufangen. Dazu gehört auch die Sprunghaftigkeit, die sich in den Kapiteln spiegelt. Das Buch „Mein zweites Leben“ bricht bewusst mit dem Titel. Es gibt ein zweites Leben: die einzige Chance, die Christiane Felscherinow jemals genutzt hat. Aber dieses Leben ist nicht ihres, sondern das ihres Sohnes. Die Kapitel, in denen sie ihr Leben erzählt, bilden also keine chronologische Abfolge ihrer Geschichte, sondern handeln von vergebenen Chancen, zurückgewiesener Liebe, Flucht in die Abhängigkeit und neuer Hoffnung. Der Stempel „Christiane F.“ auf dem Buch ist Symbol jener Stigmatisierung, mit der Christiane Felscherinow ihr Leben lang zu kämpfen hatte. Ihre Berühmtheit aus „Wir Kinder von Bahnhof Zoo“ war in der Rückschau für sie eher Fluch als Segen. Das zweite Buch räumt mit der Illusion eines Happy Ends und der fast schon romantischen Geschichte des Mädchens auf. Es zeigt nicht zuletzt, dass Abhängigkeiten – in welcher Form auch immer – nicht einfach zu lösen sind.

      Christiane F. Mein zweites Leben
      3,6