Aktien statt Arancini, Spekulationen statt Spaghetti, Börse statt Balsamico - auch in Sizilien hofft man auf das schnelle Geld. Und genau das verspricht Emanuele Gargano, der „Magier der Finanzen“. Doch plötzlich ist der Mann spurlos verschwunden. Und mit ihm das Geld der Bevölkerung. Alle jagen den Dieb, doch Commissario Montalbano ahnt, dass hinter der Sache ein ganz anderes Verbrechen steckt.
Commissario Montalbano löst seinen sechsten Fall.
Rino und Cristiano Zena, Vater und Sohn, leben in einem heruntergekommenen Haus am Rande der Stadt. Cristiano ist dreizehn und soll ein harter Kerl werden, wie sein Vater. Rino ist ohne Job, meist ohne Geld und voller Wut auf die da oben. Doch er liebt seinen Sohn und behandelt ihn mit rauer Zärtlichkeit. Ohne ihn könnte er nicht leben.
Entschlossen, sich nicht unterkriegen zu lassen, schlagen beide sich durchs Leben, gemeinsam mit zwei Freunden, die auch nicht gerade vom Glück verfolgt werden.
Der eine, Quattro Formaggi, ist nach einem Unfall ein wenig langsam im Kopf. Ein Eigenbrötler, der seine Geheimnisse hat. Der andere, Danilo, sitzt Tag für Tag in der Bar Bumerang und träumt vom großen Geld und, wie es wäre, wenn er und seine Freunde den Geldautomaten aus der Bank gegenüber klauen würden. Einfach die Mauer umnieten, den Kasten mitnehmen und – Bingo!
In einer einzigen Nacht, in der ein Unwetter die Landschaft verwüstet, fordern sie ihr Schicksal heraus und hoffen, dass Gott auf ihrer Seite ist. Doch danach ist nichts mehr so, wie es einmal war.
›Wie es Gott gefällt‹ nimmt den Leser mit in eine unbarmherzige Welt, in der es dennoch eine zärtliche Anteilnahme gibt, weil Niccolò Ammaniti seine Figuren liebt.
Ein kleiner Ort an der italienischen Küste . Graziano Biglia hat ein wildes Leben hinter sich. Jetzt ist er wieder da und will heiraten. Seine Liebste aber wirft sich einem Filmproduzenten an den Hals. Während Graziano in der Bar hockt und auf Rache sinnt, betritt die schöne Lehrerin Laura Palmieri das Lokal. Da trifft Graziano eine folgenschwere Entscheidung, die sein Leben auf schicksalhafte Weise mit dem ihren und dem eines schüchternen, verträumten Jungen verbinden wird.
Een klein fictief dorp, Ischiano Scalo, aan de Italiaanse Rivièra, is het toneel voor twee adembenemende liefdesverhalen. Graziano Biglia is een veertigjarige playboy – met geblondeerd haar, zonnebankteint en strakke leren broek – die het buitengewoon met zichzelf heeft getroffen. Hij speelt gitaar en is een groot fan van de Gipsy Kings. Na veel gereis en talloze affaires is hij naar Ischiano teruggekeerd om zich te settelen met zijn 'geliefde' Erica, die alleen maar op zijn geld uit is. Gloria en Pietro zitten in dezelfde klas: zij is van goede komaf, woont in een villa in de heuvels, is mooi en zelfbewust. Hij is een schuchtere, onzekere en dromerige jongen, die lijdt onder het explosieve karakter van zijn vader – een verknipte herder – en is het mikpunt van de treiterijen van andere jongens uit zijn klas. Wanneer Pietro door drie van zijn kwelgeesten gedwongen wordt in te breken in de school, en later, onder andere omstandigheden, ook thuis bij zijn lerares Flora – die een geheime verhouding heeft met Graziano – raken alle hoofdpersonen op dramatische wijze met elkaar verbonden.
»Die Schönheit und die Hölle« durchmißt den Weg, den Roberto Saviano insbesondere nach der Veröffentlichung von »Gomorrha« genommen hat. Seit 2006 muß der Autor unter Personenschutz leben. »Schreiben hat mir in diesen Jahren die Möglichkeit gegeben zu existieren.« Saviano berichtet von Lionel Messi, der die größte Herausforderung, die es für einen Fußballchampion geben kann, gemeistert hat, von Anna Politkowskaja, die ermordet wurde, weil sie anders nicht zum Schweigen zu bringen war, und von vielen weiteren, denen Saviano an Orten des Leidens und der Erniedrigung begegnete - oder im weiten Reich der Literatur. Roberto Saviano erzählt von Menschen, die den Mut zum moralischen Handeln aufbrachten und ihre Ängste überwanden. Seite für Seite bekräftigt er sein Vertrauen in das Wort, das die Realität aus den Angeln hebt, das sich jeder Art von Gewalt widersetzt und Zeugnis ablegt von der Gewißheit, daß »die Wahrheit, trotz allem, existiert«.
Ausgerechnet während der vierzehnjährige Lorenzo sich im Keller vor der Welt versteckt, lernt er seine Schwester Olivia kennen. Sieben Jahre älter, schön, drogensüchtig. Eine Begegnung, die ihn befreien wird. Aber kann auch er ihr helfen? Lorenzo weiß selbst nicht, warum er behauptet hat, dass er mit einer Clique in die Skiferien fährt. Nun kann er nicht mehr zurück, seine Mutter freut sich viel zu sehr, dass er endlich Freunde gefunden hat. Also besorgt er sich einen Fernseher, Bücher, Computerspiele, ein paar Vorräte und Selbstbräunungslotion und versteckt sich am ersten Ferientag im Keller des Hauses. Alles läuft nach Plan, bis seine Halbschwester Olivia in seinem Verschlag auftaucht, auf der Suche nach einem Platz zum Schlafen und nach ein bisschen Bargeld für den nächsten Schuss … Anrührend, komisch und tragisch zugleich – eine kurze Geschichte vom Erwachsenwerden.
Der Gastgeber ist Immobilienmagnat, und seine Fête verspricht das Event des Jahres zu werden: Schönheitschirurgen, abgehalfterte Mittelstürmer, TV-Sternchen, Schauspieler, Models, Journalisten … Was Rom an V. I. P. zu bieten hat, zeigt sich an diesem Abend in der legendären Villa Ada. So auch der Starautor Fabrizio Ciba (der allerdings seit drei Jahren im zweiten Kapitel seines neuen Romans feststeckt). Einer der Höhepunkte des Festes soll eine Jagdsafari zu Elefant auf Tiger, Löwen und Füchse werden. In dieser wunderbaren Parodie auf unsere hypermedialisierte Gesellschaft zeigt Ammaniti uns die Fratze eines von Vulgarität geprägten und von Macht- und Geldgier zerfressenen neuen Italiens, der Kehrseite unseres geliebten Urlaubsparadieses.
Roman | Der große neue Roman des italienischen Bestsellerautors von „Ich habe keine Angst“
Maria Cristina Palma führt ein scheinbar perfektes Leben, sie ist schön, reich, berühmt, die Welt dreht sich um sie. Dann bekommt sie eines Tages ein Video auf ihr Handy, das alles verändert. Es gibt ein Geheimnis in ihrer Vergangenheit, das keinesfalls an die Öffentlichkeit dringen darf. In dem Versuch, dieses Video geheim zu halten, dreht Maria Cristina fast durch. Und setzt in ihrer Panik eine Kette von Ereignissen in Gang, die sie selbst am allermeisten überraschen ... Der gefürchtete Blick der anderen auf uns, die Inszenierung unseres Lebens, die Heuchelei des Ganzen, unsere Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Liebe – mit Ironie, Scharfsicht und überraschenden Plot-Twists inszeniert Ammaniti den Menschen in seiner ganzen Lächerlichkeit und Grandiosität und entwirft dabei ein ebenso sezierendes wie brillant unterhaltendes Portrait unserer heutigen Welt.
In einem verwüsteten Sizilien begibt sich ein mutiges dreizehnjähriges Mädchen auf die Suche nach ihrem entführten kleinen Bruder. Ausgestattet mit einem Handbuch ihrer Mutter, das Überlebenstipps für diese gefährliche Welt enthält, erkennt Anna schnell, dass die alten Regeln nicht mehr gelten und sie neue erfinden muss, um sich und ihren Bruder zu retten. Die Geschichte wird als düster, aber auch voller Licht und Hoffnung beschrieben, da Annas selbstlose Liebe im Mittelpunkt steht. Der Autor wird für sein Interesse an der Perspektive von Kindern gelobt, während er die Erzählung spannend und visuell eindrucksvoll gestaltet. Der Roman bleibt bis zur letzten Seite fesselnd und umgeht geschickt die Gefahr eines zu simplen Happy Ends, ohne den Humor zu verlieren. Trotz der hoffnungslosen Umstände verliert Anna nie den Glauben an die Menschlichkeit und eine bessere Zukunft. Die Erzählweise ist sowohl drastisch als auch poetisch und schafft eine rührende Heldin, die sich der Dringlichkeit ihrer Situation bewusst ist. Der Roman entfaltet seine Qualitäten in der Beschreibung einer verlorenen Welt und thematisiert existenzielle Nöte, die gegen die man sich nicht wappnen kann. Der Autor setzt neue Maßstäbe in der post-apokalyptischen Literatur und bietet eine bewegende Studie über Menschsein und Menschlichkeit.
«C'era una parte poco frequentata delle edicole della stazione, quasi abbandonata, quella dei tascabili. Tra i libri accatastati, nascosti dietro un vetro, avvolti nella plastica e ricoperti di polvere cercavo le raccolte di racconti. Era un momento tutto mio, un piacere solitario e veloce perché il treno stava partendo. Studiavo un po' i disegni della copertina, pagavo e infilavo il libro in tasca. Appena mi sedevo al mio posto, gli strappavo la plastica che non lo faceva respirare. Aprivo una pagina a caso, trovavo l'inizio del racconto e attaccavo a leggere. Altre volte, invece, guardavo l'indice e sceglievo il titolo che mi ispirava di piú. E mentre il treno mi portava via finivo su pianeti in cui c'è sempre la notte, su scale mobili che non finiscono mai e tra mogli che uccidono i mariti a colpi di cosciotti di agnello congelati. Quella era vera goduria. E spero che la stessa goduria la possa provare anche tu, caro lettore, leggendo questa raccolta di racconti che ho scritto durante gli ultimi vent'anni. C'è un po' di tutto. Non devi per forza leggerla in treno. Leggila dove ti pare e parti dall'inizio o aprendo a caso». (Niccolò Ammaniti)