Historische roman, gebaseerd op de zogeheten 'Damascus-affaire' van 1840, toen een aantal joden het bloed van niet-joden zou hebben verwerkt in hun rituele paasmaaltijd. Een dramatisch verhaal over bedrog, verraad en schaamte dat zich in het Damascus van de 19e eeuw afspeelt.
An seinem dreizehnten Geburtstag feiert Nono Bar Mizwa. Aus diesem Anlass, dem Abschied von der Kindheit, hat sein Vater sich ein Detektivspiel ausgedacht. Er schickt Nono auf eine Reise mit dem Auftrag, in der Eisenbahn jemanden zu finden und mit den Worten: Wer bin ich? anzusprechen. Pech nur - oder auch Glück -, dass sich Nono für die falsche Person entscheidet, für Felix Glick nämlich, den alten Gentleman-Ganoven, dessen Spielchen von ganz anderer Art sind, als die seines Vaters. Als Nono am Ende herausfindet, dass Glick sein Großvater ist, erfährt er auch die Wahrheit über die unmögliche Liebe seiner Eltern, die ihn zum „Zickzackkind“ gemacht hat.
Der Geschmack des Brotes, der Liebe und der Freiheit. „Wenn ich nicht fähig bin, die ganze Wahrheit zu schreiben, muß ich meinen Computer abstellen.“ Was Roman Frister, Schriftsteller und Journalist in Israel, hier vorlegt, ist so etwas wie eine literarische Selbstentblößung. Der Held seines autobiographischen Buches, zunächst der jüdische Junge aus gutem Hause im Polen der Kriegszeit, dann der junge Mann, der im Nachkriegspolen endlich im guten Leben ankommen will, schließlich der berühmte Journalist in Israel, geht „durch 77 Höllen, um zu erfahren, wie man überlebt“. Er ist kein Heiliger, und die Gesetze der „Zeit des Lichts“ sind außer Kraft gesetzt. Auch im Ghetto und im Lager gelten Freundschaft und Menschlichkeit nichts, wenn der Strudel alle in den Abgrund zu reißen droht. Mit schonungsloser Offenheit erzählt Frister seine Geschichte: die eines Lebenshungrigen, Liebhabers und Bohemiens, der sich sein Leben nicht mehr aus der Hand nehmen läßt.