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Arie van der Wal

    Das böse Mädchen
    Al het groen zal vergaan
    Nachricht von einer Entführung
    Die Flucht
    Zwölf Geschichten aus der Fremde
    2666
    • Literatur von einem anderen Planeten: Roberto Bolanos posthum erschienener Jahrhundertroman „2666“ über die unaufgeklärte Mordserie an Frauen in Mexiko ist eine atemberaubende Reise ins finstere Herz der modernen Welt. Wir begeben uns auf die Suche nach dem Schriftsteller und ehemaligen Wehrmachtssoldaten Benno von Archimboldi, der in Santa Teresa, einer Wüstenstadt an der Grenze zwischen Mexiko und den USA, verschwunden ist. Ebendort wurden Hunderte von Frauen Opfer von Vergewaltigung und Mord. Wer sind die Mörder, und was hat Archimboldi mit ihnen zu tun? Das literarische Vermächtnis des aus Chile stammenden und 2003 in Barcelona verstorbenen Bolano ist Gangster- und Bildungsroman, Science-Fiction und Reportage.

      2666
      4,3
    • Zwölf Geschichten aus der Fremde

      • 221 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Gabriel García Márquez erzählt in seinem neuen Buch Zwölf Geschichten aus der Fremde von Lateinamerikanern in Europa. Ob es nun die fromme alte Pilgerin in Rom ist, der gestürzte Präsident in Genf, der todunglückliche junge Hochzeitsreisende in Paris, der Autor selbst in einem Schloß in Arezzo – ihnen allen widerfährt Seltsames oder Unbegreifliches. Mit dem unbestechlichen Sinn für die fremde Herkunft und den Blick des Reisenden, der in der Fremde ist, erleben die  Lateinamerikaner wundersam Alltägliches und alttäglich Grauenhaftes. Die Themen der Kurzgeschichten, die alle auf wahren Begebenheiten beruhen, haben Gabriel Garcá Márquez über zwanzig Jahre begleitet. In einem nuancenreichen Spiel mit Ort und Zeit hat dabei die Macht der Phantasie eines großen Erzählers die realen Orte des Geschehens verwandelt, und das Alltägliche hat durch die »List der Poesie«, wie der Autor sagt, seinen vergänglichen Charakter verloren. Zwölf Geschichten aus der Fremde, in Gabriel Garcia Márquez’ unverwechselbaren Stil geschrieben, sind Kabinettstücke des Erzählens.

      Zwölf Geschichten aus der Fremde
      4,1
    • Die Flucht

      Roman

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Ein Junge flieht. Die Schreie seiner Jäger verfolgen ihn. Tagsüber kauert er in einem staubigen Versteck, nachts kämpft er sich in der Dunkelheit vor. Auf seiner Flucht durch die karge, ausgedörrte Landschaft trifft der Junge einen alten Ziegenhirten. Inmitten einer von Misstrauen geprägten Welt ohne Moral oder Menschlichkeit entsteht ein ungewöhnliches Band zwischen den beiden. Der Junge, der nichts kennt als Angst vor der Hitze, Angst vor anderen Menschen und dem Tod, lernt gegenseitige Verantwortung und Rücksichtnahme kennen. Doch als die Verfolger sie einholen, kämpfen er und der alte Mann nicht mehr für Gerechtigkeit, sondern einzig um ihr Überleben. Eindringlich und mit poetischer Klarheit erzählt Jesús Carrasco einen intensiven und zeitlosen Roman zwischen packender Abenteuergeschichte und literarischer Parabel.

      Die Flucht
      3,9
    • Nachricht von einer Entführung

      • 348 Seiten
      • 13 Lesestunden

      »›Nachricht von einer Entführung‹ zeigt Gabriel García Márquez auf der Höhe seines Könnens.« Jochen Hieber in der ›Frankfurter Allgemeinen Zeitung‹ Marina überlässt sich den Wächtern ohne eine Träne. Sie wird mit einer verkehrten Kapuze versehen, um nichts sehen zu können. Der Monje führt sie rückwärts aus dem Haus, und Marina folgt ihm sicher. Eine alte, abgemagerte Frau wird hingerichtet. Ihre Henker sind Kriminelle, die im Auftrag des mächtigen Paten des Medellín-Kartells handeln. Pablo Escobar ließ 1990, während eines Machtkampfes mit der Regierung, neun Angehörige einflussreicher Familien und Journalisten entführen, um ein Auslieferungsverbot für inhaftierte Drogenbosse zu erzwingen. García Márquez rekonstruiert in diesem Werk das aufsehenerregende Geiseldrama anhand von Aussagen der Überlebenden, ihrer Freunde und Verwandten. Mit der Stilsicherheit eines großen Romanciers und der scharfen Beobachtungsgabe eines Journalisten führt er den Leser an die Schauplätze der Entführung, in die Wohnungen besorgter Angehöriger und in die Schaltzentralen der Macht. Angst, Verzweiflung und winzige Hoffnungsschimmer prägen die Erzählung. Gebannt verfolgt man die individuellen Schicksale der Betroffenen und die tragische Situation eines Landes, das im Fadenkreuz von Gewalt und Gegengewalt steht.

      Nachricht von einer Entführung
      3,9
    • Al het groen zal vergaan

      • 214 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Na de dood van haar man Nicanor verlaat de contactgestoorde Argentijnse Agata Cruz hun afgelegen boerderij om in de stad nog een flard geluk te vinden. Het was een liefdeloos samenleven. Het land is desolaat. De taal is even kaal. De vertaler Arie van der Wal schreef ook een iformatief nawoord. Verzorgde uitgave van Coppens & Frenks. JM

      Al het groen zal vergaan
      3,2
    • Das böse Mädchen

      • 395 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Als er sie zum ersten Mal sieht, tanzt sie den Mambo in Miraflores, Sommer 1950. Sie ist fünfzehn und lebt mit einer Freiheit, die ihn fasziniert, während er sich an die strengen Regeln des katholischen Lima hält. Plötzlich ist sie verschwunden, und die Erinnerung an das „böse Mädchen“ bleibt bei Ricardo. Seine Freiheit findet er in Paris als Übersetzer, doch dann taucht sie wieder auf, auf dem Weg nach Havanna, um Revolutionärin zu werden. In einer Nacht voller Leidenschaft lieben sie sich, doch sie lehnt seinen Antrag ab. Später kehrt sie als verheiratete Madame Arnoux in sein Leben zurück und bringt seine neu gewonnene Ruhe durcheinander. Von da an wird sie, unter wechselnden Namen, zur Obsession seines Lebens. Ihre geheimnisvolle Reise führt sie durch Paris, London, Tokio und Madrid, wo ihre Wege sich immer wieder kreuzen. Diese Besessenheit entwickelt sich zu einer komplexen Form der Liebe, die sowohl Glück als auch Unglück mit sich bringt. Mario Vargas Llosa entfaltet das Rätsel dieser Beziehung, die wie ein Schicksal über den Liebenden schwebt.

      Das böse Mädchen
      3,7
    • Adrián Ormache hat alles, was man sich wünscht: Frau und Kinder, eine erfolgreiche Anwaltskanzlei, ein Haus in einem der besten Viertel von Lima. Doch dann stirbt seine Mutter. Auf der Beerdigung erfährt er, dass sein Vater in den achtziger Jahren, als der Leuchtende Pfad seinen Guerillakrieg gegen den Staat führte, eine Militärkaserne leitete - brutal und erbarmungslos. Doch in eine seiner Gefangenen verliebte er sich und lebte mit ihr in seinem Zimmer, statt sie, wie üblich, an seine Soldaten „weiterzureichen“. Bis ihr eines Tages die Flucht gelang. Jahrelang hatte Adriáns Mutter nach dem Tod des Vaters Schweigegeld an die Familie der „Geliebten“ gezahlt. Adrián begibt sich nun auf die Suche nach der Unbekannten und verstrickt sich dabei immer tiefer in die Geschichte seines Vaters. Konfrontiert mit der Vergangenheit, werden seine Heimat und sogar sein eigenes Leben ihm zusehends fremd. Die blaue Stunde ist, in den Worten Cuetos, ein Märchen mit umgekehrten Vorzeichen: Es ist der Weg eines Mannes vom Licht in den Schatten, bis zu dem Augenblick, in dem sich Dunkelheit um ihn legt.

      Die blaue Stunde
      3,4
    • Het landhuis

      • 385 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Het landuis waar de familie Ventura elk jaar de zomer doorbrengt, geeft een verbluffend beeld van de Chileense maatschappij volgens Donoso, waarin satire de boventoon voert. De natuurlijke vijandschap tussen kinderen en volwassenen wordt er beheerst door een streng, maar lieflijk leefpatroon. Er wonen menseneters op de vlakte, buitenlanders die het goud uit de mijnen van de Ventura's kopen zijn onberekenbaar, de drieëndertig neven en nichten spannen samen in kongsies, maar de volwasseneen passen dit alles zodanig in, dat elke onverwachte gebeurtenis wordt uitgesloten. Tot de volwassenen op een dag vertrekken voor een uitstapje. Zonder het wakend oog van hun ouders en de bedienden komen de kinderen aan de macht en daarmee de chaos, die heel de zorgvuldig opgebouwde orde te gronde richt.

      Het landhuis