„Bezaubernd, zärtlich und sehr originell.“ (J. M. Coetzee)Ein verloren geglaubtes, fast 70 Jahre altes Manuskript steht im Mittelpunkt dieses Romans. Leo Gursky hat es als junger Mann in Polen geschrieben, für seine große Liebe Alma. Nun lebt er als einsamer alter Mann in New York. Er weiß es nicht, aber das Buch überstand den Holocaust, wob andere Liebesbande: die 14-jährige Alma ist nach einer seiner Figuren benannt. Und sie ist auf der Suche nach ihm.„Einfach anfangen zu lesen. Es ist wunderbar.“ (Stern)
Die junge Verhaltensforscherin Hope Clearwater lebt am Brazzaville Beach. Nach ihrer gescheiterten Ehe mit einem Mathematiker hat sie sich nach Afrika abgesetzt und erzählt von ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit in einem Forschungscamp mitten im Urwald, wo sie das Zusammenleben wilder Schimpansen untersucht. Das Land leidet unter einem erbitterten Bürgerkrieg, doch auch im Mikrokosmos des Camps herrscht Unfrieden, denn die Erkenntnisse, die Hope aus ihren Feldstudien gewinnt, stimmen mit den Aussagen des renommierten Schimpansenforschers Eugene Mallabar nicht überein. Raffiniert verwebt William Boyd eine hochspannende Romanhandlung vor dem Hintergrund des dunklen Kontinents Afrika mit Betrachtungen über Wissenschaft und Philosophie.
When Laurence Waters arrives at his rural hospital posting in a former homeland of the new South Africa, Frank, a fellow doctor there, is instantly suspicious. Laurence is everything Frank is not—young, optimistic, and full of new schemes. The two become uneasy friends, while the rest of the meagre staff in the deserted hospital view Laurence with a mixture of awe and mistrust. The tired, ghostly town beyond the hospital is also coping with new arrivals, and the return of old faces. The Brigadier, a self-fashioned dictator from apartheid days, is rumoured to be still alive. And down at Mama’s Place, the town’s only watering hole, a group of soldiers have moved in with their malign commandant, a man Frank has met before and is keen to avoid for his own dark reasons. Laurence wants to help – but in a world where the past is demanding restitution from the present, his ill-starred idealism cannot last. Out of an unlikely friendship Damon Galgut has created a gripping story of guilt and betrayal that gleams with beauty and menace.
Eine große Stimme Afrikas Im Jahr 1760 kommt auf einer Farm im Herzen Südafrikas unter seltsamen Umständen ein Kind zur Welt. Der Säugling stirbt kurz nach der Geburt. Doch als die Landarbeiter ihn nach traditioneller Art bestatten wollen, zeigt sich plötzlich eine Gottesanbeterin auf dem leblosen Bündel. Kurz darauf atmet der Junge wieder. Das ist der mystische Beginn des Lebens von Kupido, dem ersten eingeborenen Missionar Südafrikas. Ein meisterhafter Roman von einem der wichtigsten Autoren Südafrikas.
Die junge Pip Tyler hat viele Probleme: Sie kennt ihren Vater nicht, hat Studienschulden, einen frustrierenden Bürojob in Oakland, liebt einen verheirateten Mann und wird von ihrer Mutter mit Liebe und Geheimnissen erdrückt. Pip weiß nicht einmal, wann und wo sie geboren wurde oder den echten Namen und Geburtstag ihrer Mutter. Als ihr eine Deutsche beim „Sunlight Project“ des Whistleblowers Andreas Wolf ein Praktikum anbietet, sieht sie eine Chance, mehr über ihren Vater zu erfahren. Sie konfrontiert ihre Mutter: Entweder sie offenbart das Geheimnis ihrer Herkunft, oder Pip reist nach Bolivien, wo Wolf in einer idyllischen Bergwelt seine Enthüllungen macht.
Der Roman ist eine tiefschwarze Komödie über jugendlichen Idealismus, bedingungslose Treue und den Geschlechterkampf. Er behandelt Schuld in verschiedenen Facetten: Andreas Wolf, Sohn eines DDR-Politikers, hat aus Liebe ein Verbrechen begangen; ein Amerikaner, den er während des Mauerfalls trifft, hat seine Frau verlassen, ohne ihren Kinderwunsch zu erfüllen; und eine neue Partnerin kann ihren im Rollstuhl sitzenden Ehemann nicht verlassen. In diesem packenden amerikanisch-deutschen Gesellschaftsroman überschlagen sich die Ereignisse und fesseln den Leser bis zum Schluss.
<blockquote> <p> The Pulitzer Prize-winning author offers his first major work of nonfiction, an autobiographical narrative as inventive, beautiful, and powerful as his acclaimed, award-winning fiction. </p> </blockquote> <p> A shy manifesto, an impractical handbook, the true story of a fabulist, an entire life in parts and pieces, <i>Manhood for Amateurs</i> is the first sustained work of personal writing from Michael Chabon. In these insightful, provocative, slyly interlinked essays, one of our most brilliant and humane writers presents his autobiography and his vision of life in the way so many of us experience our own lives: as a series of reflections, regrets, and reexaminations, each sparked by an encounter, in the present, that holds some legacy of the past. </p> <p> What does it mean to be a man today? Chabon invokes and interprets and struggles to reinvent for us, with characteristic warmth and lyric wit, the personal and family history that haunts him even as—simply because—it goes on being written every day. As a devoted son, as a passionate husband, and above all as the father of four young Americans, Chabon presents his memories of childhood, of his parents' marriage and divorce, of moments of painful adolescent comedy and giddy encounters with the popular art and literature of his own youth, as a theme played—on different instruments, with a fresh tempo and in a new key—by the mad quartet of which he now finds himself co-conductor. </p> <p> At once dazzling, hilarious, and moving, <i>Manhood for Amateurs</i> is destined to become a classic. </p>