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Goverdien Hauth-Grubben

    Der neue Koch
    Der Hals der Giraffe
    Lagerfeuer
    Im Menschen muss alles herrlich sein
    Steden lezen
    • Steden lezen

      De stille wording van Europa

      • 335 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Karl Schlögel reisde al lang voordat de Berlijnse Muur viel naar de belangrijkste steden van Oost-Europa, toen het Oostblok voor de meeste West-Europeanen terra incognita was. Sinds 1989 is er weinig aan die onwetendheid veranderd. Schlögel probeert zowel de gemeenschappelijke geschiedenis van Oosten West-Europa te ontdekken, alsook de veranderingen in de grote Oost-Europese steden in kaart te brengen. Hij reist naar Kaliningrad en Czernowitz, de geboortesteden van wereldberoemde denkers en dichters. Hij laat zien hoe sporen van het oude, vooroorlogse Europa worden opgegraven en opgepoetst – het Bauhaus in Brno, jugendstil in Budapest. En hij richt zijn blik op provinciesteden zoals Marjampole in Litouwen, waar één keer per week de grootste tweedehandsautomarkt van Europa wordt gehouden, en waar Oost-Europa van oude auto’s uit het westen van het continent wordt voorzien. Juist in zulke steden is sinds 1989 een onzichtbare band tussen Oost en West ontstaan.Als vrucht van bijna dertig jaar reizen naar en schrijven over Oost-Europa biedt Steden lezen een rijk geschakeerde verzameling essays en reportages over het nog altijd onontgonnen terrein achter het voormalige IJzeren Gordijn

      Steden lezen
      3,8
    • Wie soll man »herrlich« sein in einem Land, in dem Korruption und Unterdrückung herrschen, in dem nur überlebt, wer sich einem restriktiven Regime unterwirft? Wie soll man diese Erfahrung überwinden, wenn darüber nicht gesprochen wird, auch nicht nach der Emigration und nicht einmal mit der eigenen Tochter? »Was sehen sie, wenn sie mit ihren Sowjetaugen durch die Gardinen in den Hof einer ostdeutschen Stadt schauen?«, fragt sich Nina, wenn sie an ihre Mutter Tatjana und deren Freundin Lena denkt, die Mitte der neunziger Jahre die Ukraine verließen, in Jena strandeten und dort noch einmal von vorne begannen. Lenas Tochter Edi hat längst aufgehört zu fragen, sie will mit ihrer Herkunft nichts zu tun haben. Bis Lenas fünfzigster Geburtstag die vier Frauen wieder zusammenbringt und sie erkennen müssen, dass sie alle eine Geschichte teilen. In ihrem neuen Roman erzählt Sasha Marianna Salzmann von Umbruchzeiten, von der »Fleischwolf-Zeit« der Perestroika bis ins Deutschland der Gegenwart. Sie erzählt, wie Systeme zerfallen und Menschen vom Sog der Ereignisse mitgerissen werden. Dabei folgt sie vier Lebenswegen und spürt der unauflöslichen Verstrickung der Generationen nach, über Zeiten und Räume hinweg. Bildstark, voller Empathie und mit großer Intensität.

      Im Menschen muss alles herrlich sein
      4,0
    • Lagerfeuer

      • 330 Seiten
      • 12 Lesestunden

      4 Menschen berichten aus der Ich-Perspektive von ihrem Leben in und um ein Auffanglager in Westdeutschland: Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft verflüchtigt sich aber im Lageralltag.

      Lagerfeuer
      3,7
    • Anpassung ist alles, weiß Inge Lohmark. Schließlich unterrichtet sie seit mehr als dreißig Jahren Biologie. Daß ihre Schule in vier Jahren geschlossen werden soll, ist nicht zu ändern – in der schrumpfenden Kreisstadt im vorpommerschen Hinterland fehlt es an Kindern. Lohmarks Mann, der zu DDR-Zeiten Kühe besamt hat, züchtet nun Strauße, ihre Tochter Claudia ist vor Jahren in die USA gegangen und hat nicht vor, Kinder in die Welt zu setzen. Alle verweigern sich dem Lauf der Natur, den Inge Lohmark tagtäglich im Unterricht beschwört. Als sie Gefühle für eine Schülerin der 9. Klasse entwickelt, die über die übliche Haßliebe für die Jugend hinausgehen, gerät ihr biologistisches Weltbild ins Wanken. Mit immer absonderlicheren Einfällen versucht sie zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Nach dem gefeierten »Atlas der abgelegenen Inseln« schreibt Judith Schalansky einen Roman. Darin kämpft eine Biologielehrerin für die Einhaltung der Naturgesetze, verrenkt sich den Hals nach unerreichbaren Früchten und fällt am Ende vom Glauben an Gott Darwin ab. Schauplatz der Geschichte ist eine der irrwitzigsten Anstalten dieser Welt: die Schule.

      Der Hals der Giraffe
      3,3
    • Der neue Koch

      Roman

      • 157 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Draußen die weite Bucht, drinnen der Empfangstisch des engen Hotels: dazwischen spannt sich eine Bühne, auf der sich die Stammgäste jedes Jahr ihre Einsätze zuflüstern. Das Hotel gehört einer jungen Frau, die es von ihrer Mutter geerbt hat und keinen Sinn hat für „Tanztee“, und da ist der neue Koch, der Pikantes liebt und von der Küche aus den Laden übernehmen will. Die Stammgäste hat er schon auf seiner Seite ...

      Der neue Koch
      2,7