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Francis Kerline

    Wie Tote leben
    Dorian
    • Dorian

      • 352 Seiten
      • 13 Lesestunden

      1981, kurz vor dem Ausbruch der Aidsepidemie. Eben noch hatten viele Schwule geglaubt, die große Party aus Sex, Drogen und Dekadenz ginge ewig weiter, da finden sich die ersten unter ihnen auf dem Sterbebett. Nur einer gibt sich weiter den zügellosesten Sinnesfreuden hin: Der ewig junge Dorian, ein Mann von schmerzlicher Schönheit, der immun gegen das Virus ist. Will Self verlegt Oscar Wildes legendären Roman vom Bildnis des Dorian Gray in das London und New York zu Zeiten von Lady Di und HIV. Ein überschäumendes und bitterböses Sittenbild, geschrieben in Trauer und Zorn.

      Dorian
      3,6
    • Wie Tote leben

      • 447 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Lily Bloom ist 66 im Jahre 1988, und sie liegt mit Krebs in einem Londoner Krankenhaus. Während ihre beiden Töchter um sie herumschwirren - Natasha, ein verkommener Junkie, und Charlotte, eine spießige Hausfrau - und die Krankenschwestern sie mit Morphium vollpumpen, hält sie überhaupt nicht wehmütig Rückschau auf ihr verpfuschtes Leben und wettert delirierend gegen Gott und die Welt. Für soviel Haß scheint die Zeit zu knapp zu sein, denn in der Ecke wartet schon ein australischer Aborigine, der sie ab und zu daran erinnert, daß er sie über den Styx geleiten und als Bezahlung gern ihr Gebiß akzeptieren wird. Will Selfs emotionalster und zugleich schwärzester Roman ist eine brillante Satire auf das Leben im allgemeinen und den Tod im besonderen und Lily Blooms innerer Monolog eine wütende, scharfsinnige Abrechnung mit dem zwanzigsten Jahrhundert.

      Wie Tote leben
      3,4