Bookbot

Mieke Westra

    Das Abenteuer des Miguel Littín
    Die letzte Fahrt des Tramp Steamer
    Aura
    Evita
    Das Klingsor-Paradox
    Zwölf Geschichten aus der Fremde
    • Zwölf Geschichten aus der Fremde

      • 221 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Gabriel García Márquez erzählt in seinem neuen Buch Zwölf Geschichten aus der Fremde von Lateinamerikanern in Europa. Ob es nun die fromme alte Pilgerin in Rom ist, der gestürzte Präsident in Genf, der todunglückliche junge Hochzeitsreisende in Paris, der Autor selbst in einem Schloß in Arezzo – ihnen allen widerfährt Seltsames oder Unbegreifliches. Mit dem unbestechlichen Sinn für die fremde Herkunft und den Blick des Reisenden, der in der Fremde ist, erleben die  Lateinamerikaner wundersam Alltägliches und alttäglich Grauenhaftes. Die Themen der Kurzgeschichten, die alle auf wahren Begebenheiten beruhen, haben Gabriel Garcá Márquez über zwanzig Jahre begleitet. In einem nuancenreichen Spiel mit Ort und Zeit hat dabei die Macht der Phantasie eines großen Erzählers die realen Orte des Geschehens verwandelt, und das Alltägliche hat durch die »List der Poesie«, wie der Autor sagt, seinen vergänglichen Charakter verloren. Zwölf Geschichten aus der Fremde, in Gabriel Garcia Márquez’ unverwechselbaren Stil geschrieben, sind Kabinettstücke des Erzählens.

      Zwölf Geschichten aus der Fremde
      4,1
    • 1945: Ein Skandal in Liebesdingen hat den Physiker Francis P. Bacon seine Universitätskarriere gekostet. Nun macht er sich im Auftrag der US-Army auf die Suche nach jenem Wissenschaftler, der unter dem Decknamen Klingsor für das Atomprogramm der Nazis verantwortlich war. Zusammen mit dem Mathematiker Gustav Links verfolgt er Spuren, befragt Max Planck, Werner Heisenberg und Niels Bohr - und stößt auf ein Netz von Intrigen, Missgunst und Verrat. Ist Heisenberg Klingsor? Oder ist der Verräter an Bacons Seite? Jeder könnte Klingsor sein.

      Das Klingsor-Paradox
      4,0
    • Roman über Aufstieg, Triumph, und Mythos Eva Pérons, der Frau (1919-1952) des argentinischen Präsidenten.

      Evita
      3,5
    • Aura

      • 94 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Aura ist eine erotisch phantastische Novelle. Ebenso modern wie einer romantischen Erzähltradition verpflichtet, bannt ihr dunkler magischer Zauber, ihr vampirhafter Sog und Spuk den Leser von der ersten bis zur letzten Zeile. Ihr zentrales Thema ist die sexuelle Begierde. Diese treibt den jungen Historiker Felipe Montero in den Bannkreis zweier Frauen, die in Wirklichkeit ein- und dieselbe Person sind: die zwanzigjährige Aura und die uralte Senora Consuelo. In einem Patrizierhaus aus der Kolonialzeit Mexikos inszeniert Fuentes die Geschichte einer Leidenschaft, in der das weibliche Verlangen die Aporien des Daseins - Jugend und Alter, Tod und Leben - zu überwinden scheint.

      Aura
      3,9
    • Die letzte Fahrt des Tramp Steamer

      Roman. Die Abenteuer und Irrfahrten des Gaviero Maqroll

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      In so unterschiedlichen Häfen wie dem winterlichen Helsinki und dem karibischen Kingston begegnet Gaviero Maqroll immer wieder demselben Schiff: einem heruntergekommenen Tramp Steamer, ein Frachtschiff, das ohne feste Routen über die Weltmeere schippert. Auf einer Flussfahrt trifft er schließlich auf den ehemaligen Kapitän des Frachters, der ihm eine eigenartige Geschichte erzählt. Von der jungen libanesischen Reederin Warda Bashur, die sich in den Kopf gesetzt hat, einen geerbten Tramp Steamer von zweifelhafter Seetüchtigkeit als Frachtschiff zu betreiben. Von einem baskischen Kapitän, der sich auf das ungewöhnliche Abenteuer einlässt. Und von einer Liebe, die nur andauern kann, solange der Tramp Steamer über die Meere vagabundiert.

      Die letzte Fahrt des Tramp Steamer
      3,8
    • In einer spannenden Reportage in der Ichform läßt Gabriel García Márquez den chilenischen Filmregisseur Miguel Littín von seinen Abenteuern berichten, als dieser illegal einen Film über das Leben unter der Diktatur dreht. Littín, der zur Zeit der ›Unidad Popular‹, der Volksfrontregierung unter Allende, eine bekannte Persönlichkeit war, gehört zu den Exilchilenen, denen es verboten ist, in ihr Land zurückzukehren. Aber nach 12 Jahren im Exil wagt er es. Das Unternehmen wird generalstabsmäßig geplant: Drei internationale Filmteams reisen unter unterschiedlichen Vorwänden ein, Littín selbst legt sich eine neue Identität zu; unterstützt von Widerstandsorganisationen drehen die drei Teams unter Littíns Regie in ganz Chile, sogar im Präsidentenpalast direkt unter Pinochets Nase. In einem aufregenden Katz- und Maus-Spiel wird die allgegenwärtige Militärpolizei immer wieder an der Nase herumgeführt, das Filmmaterial ins Ausland geschleust. Littíns Plan ist gelungen: »Acta general de Chile«, Generalabrechnung mit Chile, von der es eine Fernsehdokumentation und einen Kinofilm gibt.

      Das Abenteuer des Miguel Littín
      3,8
    • Maytas Geschichte

      Roman

      • 373 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Maytas Geschichte ist ein Roman über die revolutionäre Hoffnung und die organisierte Linke, über Peru heute, über politisches Handeln — seine Notwendigkeit und sein Scheitern —, die eindringliche Studie eines politischen Charakters und nicht zuletzt die Standortbestimmung eines Intellektuellen in einer zerrissenen Situation, die Gleichgültigkeit nicht zuläßt.

      Maytas Geschichte
      3,8
    • Sein Denkmal steht in fast jeder Stadt Lateinamerikas, und er wird als der Libertador verehrt. Simón Bolívar, der General und Held des Unabhängigkeitskrieges der südamerikanischen Kolonien gegen die spanische Krone, war ein Bürgerssohn aus Caracas, der in Rom, Paris und London glänzte. Er überquerte mehrfach die Anden und ritt mit seinen Soldaten Tausende von Meilen, um seine Vision eines befreiten und vereinigten Südamerika zu verwirklichen. Bolívar war ein unermüdlicher Schriftsteller, der sowohl persönliche als auch politische Briefe verfasste. Er war ein talentierter Fechter und Tänzer und ein Bewunderer schöner Frauen. Über 10 Jahre erlebte er als Präsident des von ihm geschaffenen Staates Kolumbien Ruhm und die Niederungen korrumpierender Macht sowie Angriffe seiner Gegner. 1830 erklärte er in Santa Fe de Bogota seinen Rücktritt und äußerte bitter: »Wer sich einer Revolution verschreibt, pflügt das Meer.« Am Ende seines Lebens, schwerkrank und mit wenigen Getreuen, fuhr er den Magdalena-Strom hinab zur Karibik, möglicherweise ins Exil. Gabriel García Márquez beschreibt in seinem Roman diese letzte Reise des 47-jährigen Bolívar, zeigt den glorreichen Libertador in Rückblenden und enthüllt den Menschen in seinem körperlichen und seelischen Verfall, im Labyrinth seiner Leiden und verlorenen Träume.

      Der General in seinem Labyrinth
      3,6
    • In einem abgelegenen Geröllfeld wird die Leiche des Mestizen Palomino Molero, Rekrut der peruanischen Luftwaffe, gefunden. Die mit der Mordaufklärung beauftragten Polizisten stossen bei den Militärs des nahegelegenen Stützpunktes auf eine Mauer des Schweigens

      Wer hat Palomino Molero umgebracht?
      3,5
    • Carlos Prullàs nimmt an den Proben seines neusten Stückes teil. Regie führt wie immer sein ältester Freund Gaudet, in der Starrolle Mariquita Pons, mit der noch jedes seiner Stücke zum Renner wurde. In diesem schwül-heißen August aber scheinen sich die Dinge zu verschieben: Erst entdeckt er seinen Freund dabei, wie er heimlich Sartres "Der Ekel" liest, dann deutet auch Mariquita Pons an, daß Prullàs mit seinen Stücken aus der Mode zu geraten droht. Ihr eigener Stern freilich scheint auch zu sinken, jedenfalls taucht plötzlich Lilí Villalba im Ensemble auf, ein hübsches junges Ding, das von einem reichen Geschäftsmann protegiert wird. Und ausgerechnet in sie verliebt sich Prullàs geradezu blindlings. Als der Geschäftsmann ermordet aufgefunden wird, steht Prullàs unversehens als Hauptverdächtiger da. Alles scheint er nun falsch zu machen, und er muß erleben, wie sich selbst seine Freunde gequält von ihm abwenden. Als sich die Schlinge1 um seinen Hals enger zieht, unternimmt er einen Abstieg in eine Unterwelt, von der er nicht die geringste Ahnung hatte.

      Eine leichte Komödie
      3,4