De waargebeurde ervaringen van een nomadendochter, topmodel en speciaal VN-ambassadeur
253 Seiten
9 Lesestunden
Autobiografie van het vermaarde fotomodel, dat zich als speciaal ambassadeur van de Verenigde Naties inzet voor de bestrijding van genitale verminking van vrouwen.
Marina war 14 Jahre alt, als Ayatollah Khomeini im Iran die Macht übernahm. In der Schule rebellierte die junge Christin gegen die islamistischen Indoktrinierung, gab eine verbotene Schülerzeitung heraus. Eines Abends wurde sie abgeholt, im berüchtigten Evin-Gefängnis verhört und gefoltert. Ein Schnellgericht verurteilt sie zum Tode; in letzter Minute rettet Ali, ihr Gefängniswärter, sie vor dem Schießungskommando. Der Preis: Sie musste ihn heiraten. Erst als er von radikalen Revolutionswächtern ermordet wurde, konnte sie der Gewaltherrschaft der Islamisten entkommen.Als sie 16 war, wurde sie zum Tode verurteilt. Mit 17 heiratete sie unter Zwang ihren Gefängniswärter, der sie vor dem Exekutionskommando gerettet hatte. Marina, die iranische Christin, war 26, als sie dem Terror der Mullahs entfliehen konnte. Der bewegende Bericht einer jungen Iranerin, die als Mädchen zum Tode verurteilt, aber von ihrem Gefängniswärter gerettet wurde. Aus eigener Erfahrung kann Marina Nemat über den Terror der Ayatollahs und die bedrohliche Lage der christlichen Minderheit im Iran erzählen.
Das Leben der aus Somalia stammenden Waris Dirie, das sie in ihrer Autobiographie beschreibt, gleicht einem modernen Märchen vor exotischer Kulisse, das jedoch auch Grausamkeit und Gewalt beinhaltet und mit einem Happy-End endet. Waris wurde in der Wüste Afrikas geboren und lebte mit ihrer Familie, einem Nomadenstamm, ständig im Kampf ums Überleben. Der erste grausame Einschnitt in ihre Kindheit war die Beschneidung mit fünf Jahren. Mit vierzehn wollte ihr Vater sie zwingen, einen viel älteren Mann zu heiraten. Waris rebelliert und sieht keinen anderen Ausweg, als zu fliehen. Sie entkommt nach Mogadischu und erhält die Chance, als Dienstmädchen mit dem somalischen Botschafter, einem Verwandten ihrer Mutter, nach London zu reisen. Mit viel Schlitzohrigkeit gelingt es ihr, in London zu bleiben, nachdem ihr Onkel zurück nach Somalia berufen wird. Ihre amüsanten Überlebensstrategien führen dazu, dass sie britische Bürgerin wird. Ein Fotograf entdeckt sie und möchte zwei Jahre lang Aufnahmen von ihr machen. Dank ihrer Zähigkeit, die sie als Nomadenmädchen erlernt hat, gehört sie mittlerweile zu den Topmodels der Modebranche. Zudem setzt sie sich als UNO-Sonderbotschafterin vehement gegen die Genitalverstümmelung von Frauen ein, die sie selbst schmerzvoll erlitt.
Rosalind - `Roz' - Bengal ist Radiojournalistin und Produzentin von TV-Programmen über wahre Verbrechen. Obwohl sie seit zwanzig Jahren in London lebt, wird sie morgens immer noch von dem Geschmack von Zimt und Kassie geweckt; eine Erinnerung an ihre Kindheit in Indien, als ihre Mutter sie in die Geheimnisse der Alchemie einweihte. Eines Tages erhält Roz einen Brief von ihrer Schwester, die schreibt, dass ihr Mann, ein gefeierter Regisseur aus Bombay, verdächtigt wird, seine erste Frau ermordet zu haben. Roz beschließt, nach Indien zurückzukehren, obwohl sie Angst hat, in die dunklen Seiten ihrer indischen Vergangenheit gezogen zu werden. In Bombay steht die Monsunzeit bevor, und die brutale Ermordung eines Travestiekünstlers führt zu einer Reihe unerwarteter Ereignisse, die Roz und ihre Schwester bedrohen. Roz entdeckt, dass sie sich nicht mit einer Waffe, sondern mit ihrem Wissen über Chemie, Shakespeare und Stürme verteidigen kann. Die Rätsel um den Mord nehmen zu. Ist es Mord oder Selbstmord? Was ist Fakt und was Fiktion? In Bombay verschwimmen alle Grenzen, Gangster imitieren Filmstars, und durch den Monsun ist nichts jemals das, was es zu sein scheint.