Die ebenso schonungslose wie bewegende authentische Geschichte einer jungen Koreanerin, die der Hölle entkam. Behütet wächst die Koreanerin Sangmi Kim in den dreißiger Jahren in einer angesehenen Familie in Seoul auf. Bis sie im Alter von vierzehn Jahren in die Fänge der japanischen Besatzer gerät und fortan unzähligen Soldaten ihren Körper darbieten muss. Von Seoul nach Shanghai, von Singapur nach Hiroshima führt Sangmi eine jahrelange, mörderische Odyssee, und nur wie durch ein Wunder wird es der jungen Frau gelingen, der Finsternis zu entkommen.
Irene Groothedde Bücher



De parfumeur
- 253 Seiten
- 9 Lesestunden
De joodse Esther Mazel is als kind in de Tweede Wereldoorlog liefdevol opgenomen door een protestants gezin in de Franse Cevennen. Aan haar moeder heeft ze nog wel vage herinneringen, maar haar vader is een met geheimzinnigheid omgeven figuur. Op een dag erft ze een vermogen van hem. Ze wordt parfumeur en leidt een opwindend leven aan het hoofd van een cosmetica-imperium. Maar dan slaat het noodlot genadeloos toe. Na een reeks tegenslagen keert ze terug naar het dorp van haar jeugd om tot bezinning te komen en antwoorden te vinden op de grote levensvragen. (
Warum Brasilien?
- 201 Seiten
- 8 Lesestunden
Die Sprachgewalt Angots zeigt sich in ihrem neuen Roman intensiv. Sie untersucht, inwieweit ein Liebender die Vergangenheit ablegen kann, um die Gegenwart eines anderen Menschen zu erfahren. Christine Angot findet Briefe ihres Vaters, die der „Vernichtung“ entgangen sind, und fragt: „Warum Brasilien?“ Ein Versprechen, das das Leben nicht eingelöst hat. Die Geschichte erzählt von der Begegnung zwischen Angot und dem jüdischen Journalisten Pierre Louis Rozynès. Ist er derjenige, der das große Versprechen der Liebe einlösen kann? Der Leser wird behutsam in das Leben zweier Außenseiter eingeführt, die ihre aufblühende Liebe trotz alltäglicher Herausforderungen und gesellschaftlicher Zwänge behaupten möchten. Dabei treten die drohende Zerstörung und die Utopie des väterlichen Versprechens in den Vordergrund. Das Protokoll ihrer Liebe ist offen, klar und unbedingt und zeugt von mehr als nur dieser einen Beziehung. Die zentralen Themen Angots entfalten in diesem Roman über Liebesverlangen und emotionalen Rückzug eine besondere Wirkung. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die Liebe als utopische Kraft taugt und ob sie einer Frau ermöglicht, ihre Vergangenheit mit der Gegenwart zu verknüpfen. Christine Angot, geboren 1959 in Châteauroux, lebt mit ihrer Tochter in Paris.