Unsere Vorfahren wussten, dass sie allenthalben von intelligenten nichtmenschlichen Lebensformen umgeben waren. Heinzelmännchen, Kobolde und andere Hausgeister halfen bei der täglichen Arbeit und erwarteten zum Dank bescheidenen Lohn. Doch es gab auch arglistige Irrlichter, Schreckgespenster, Hexen, Wassernymphen und blutrünstige Nachtmahre, die nur darauf aus waren, den Menschen üble Streiche zu spielen. In unserer rationalen, erfolgsorientierten Zeit ist das Wissen um die »andere« Welt weitgehend verlorengegangen. Brian Froud und Alan Lee haben die Geisterwelt mit wissenschaftlicher Akribie erforscht und stellen ihre Ergebnisse in diesem umfassenden, reich illustrierten Handbuch vor. Sie informieren darüber, wo und wie man den »Anderen« begegnet, und machen mit ihren Gebräuchen vertraut; sie zeigen die zahlreichen Gefahren im Umgang mit der Geisterwelt auf und geben Tipps, wie man sich vor ihnen schützt. Ein ausführliches Kapitel ist den oft unerkannt bleibenden Geistwesen in Pflanzengestalt gewidmet.
Gaspare Bona Bücher



In this collection of interviews, articles, and editorials, Vladimir Nabokov ranges over his life, art, education, politics, literature, movies, and modern times, among other subjects. Strong Opinions offers his trenchant, witty, and always engaging views on everything from the Russian Revolution to the correct pronunciation of Lolita.
Schande
- 284 Seiten
- 10 Lesestunden
Davie Lurie, Literaturprofessor in mittleren Jahren und zweimal geschieden, ist in Ungnade gefallen: eine Affäre mit einer seiner Studentinnen ist an die Öffentlichkeit gedrungen. Der peinlichen Befragung entzieht er sich durch ein Schuldbekenntnis. Er quittiert seinen Dienst und verläßt Kapstadt, um für eine Weile zu seiner Tochter aufs Land zu ziehen. Lucy, die keinerlei Ambitionen in der Welt ihres Vaters hat, versucht auf einem entlegenen Stück Land eine kleine Farm aufzubauen. Zunächst scheint es, als könnten der Einfluss Lucys und der natürliche Rhythmus des Farmlebens Davids aus den Fugen geratenem Leben neuen Halt geben, doch dann werden Vater und Tochter Opfer eines brutalen Überfalls, in dessen Folge der grundlegende existentielle Konflikt zwischen beiden offen zutage tritt. »Die fortwirkende Erbschaft von Hass und Rachsucht, die das formelle Ende der Apartheid noch lange überdauern wird, beschwört J. M. Coetzee in lakonischer Sprache - und mit der Bannkraft von Weltliteratur.« Der Spiegel Ausgezeichnet mit dem Booker-Preis 1999