Mariam ist fünfzehn, als sie aus der Provinz nach Kabul geschickt und mit dem dreißig Jahre älteren Schuhmacher Raschid verheiratet wird. Jahre später erlebt Laila, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, ein ähnliches Schicksal. Als ihre Familie bei einem Bombenangriff ums Leben kommt, wird sie Raschids Zweitfrau. Nach anfänglichem Misstrauen werden Mariam und Laila zu engen Freundinnen. Gemeinsam wehren sie sich gegen Raschids Brutalität und planen die Flucht… Ein ergreifender Roman über das Schicksal zweier Frauen in Afghanistan, wie ihn nur einer schreiben kann: der große Geschichtenerzähler Khaled Hosseini.
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Carmen Martín Gaite wurde 1925 in Salamanca geboren. Sie begann schon sehr früh zu schreiben. Während ihres Studiums der Philosophie und Literatur in Salamanca und Madrid lernte sie Autoren wie Alfonso Sastre, Juan Benet und Rafael Sánchez Ferlosio kennen, die der sogenannten „Generation von 55“ angehörten. Neben dem eigenen literarischen Schaffen widmete sie sich auch der Literaturkritik und übersetzte Flaubert, Rilke und Emily Brönte ins Spanische. Carmen Martín Gaite ist eine der angesehensten Schriftstellerinnen Spaniens. Für ihr literarisches Werk, das Romane, Erzählungen, Essaybände, Lyrik und auch ein Drama umfaßt, erhielt sie hohe Auszeichnungen, darunter 1994 den Nationalpreis der Literatur für ihr Gesamtwerk. Carmen Martín Gaite starb 2000 in Madrid.