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Dirk Stermann

    7. Dezember 1965

    Dirk Stermann ist bekannt für sein kompromissloses und oft provokatives Schreiben, das in die Tiefen der menschlichen Psyche vordringt. Seine Werke zeichnen sich durch scharfen Witz, Ironie und ein tiefes Verständnis für die Absurdität der Existenz aus. Stermann scheut sich nicht, die dunkleren Seiten des Lebens und der Gesellschaft zu erkunden, wobei er stets einen einzigartigen und unverkennbaren Stil beibehält. Sein literarischer Ansatz zeichnet sich durch präzise Sprache und die Fähigkeit aus, starke Emotionen beim Leser hervorzurufen.

    Dreier
    Der Junge bekommt das Gute zuletzt
    Mir geht's gut, wenn nicht heute, dann morgen
    Die Speibbanane
    Be afraid honey, it's ... FM4 2
    «Mir geht's gut, wenn nicht heute, dann morgen.»
    • Seit sie als Kind vor den Nazis fliehen musste, hat Erika Freeman in New York gelebt. Doch eines Abends sitzt die alte Dame mit dem unwiderstehlichen Lächeln in der Talkshow von Dirk Stermann, «Willkommen Österreich», und verzaubert mit ihrem Witz und ihrer Weisheit ein ganzes Land. Im hohen Alter ist Erika wieder in ihre Geburtsstadt Wien gezogen, und jeden Mittwoch kommt Dirk sie im Hotel «Imperial» am Ring besuchen, um sich mit ihr bei Kipferln und Melange über Gott und die Welt zu unterhalten – und über all das Schreckliche, Komische, Schöne, das sie erlebt hat. Erika erzählt vom blutigen 20. Jahrhundert, von ihrer Karriere als Psychoanalytikerin in New York und von Wien als Stadt von Glanz, Geist und Niedertracht. Aus dem Gespräch über ein Jahrhundertleben wird ein Roman, in dem sich Vergangenheit und Gegenwart großartig verflechten.

      «Mir geht's gut, wenn nicht heute, dann morgen.»
      5,0
    • \"Das Innenleben des Jugend- und Popkultursenders von den Comedy-Veteranen wunderbar überzeichnet beschrieben. Unpackbar komisch und jeden einzelnen Buchstaben wert!\" (the gap, Dezember 2004)

      Be afraid honey, it's ... FM4 2
      4,5
    • Von grünen Bananen wird dir schlecht. Grünen Bananen wird gerade selber schlecht – man kann das daran sehen, dass sie grün sind. Da sind Bananen nicht anders als wir. Und je grüner sie werden, umso schlechter geht’s ihnen gerade. Zum Speiben schlecht. Aber das muss ja nichts Schlechtes sein. Und manchmal ist das sogar richtig gut. Dirk Stermann schickt eine Banane auf die große Reise und all die dazugehörigen Abenteuer. Und auch wenn sie nicht ganz freiwillig auf diese Reise geht, geht letztendlich doch alles gut aus für die Banane. Und das ist doch das Wichtigste, oder?

      Die Speibbanane
      4,0
    • Fast ihr ganzes Leben hat Erika Freeman in New York verbracht, dann sitzt sie eines Abends in der Talkshow von Dirk Stermann, «Willkommen, Österreich», und verzaubert ihren Gastgeber und die Nation. Im hohen Alter lebt sie wieder in ihrer Heimatstadt Wien, jeden Mittwoch kommt Dirk sie nun besuchen, um sich mit ihr bei Kipferln und Melange über Gott und die Welt zu plaudern, und aus diesem erzählten Jahrhundertleben einen so amüsanten wie bewegenden Roman zu machen Geboren 1927, ist Erika mit 12 Jahren vor den Nazis nach New York geflohen. Sie wächst in einem Waisenhaus auf, hat Anteil an der Gründung Israels und wird nach dem Studium Psychoanalytikerin; ganz auf sich gestellt, ihre Mutter hat den Krieg nicht überlebt. Ihr Vater, vermeintlich im KZ gestorben, glaubt seinerseits, als Einziger der Familie überlebt zu haben, bis er mitten auf dem Broadway seinen Bruder trifft. Als Therapeutin ist Erika bald eine Berühmtheit, die Riege ihrer berühmten Patienten reicht von Washington bis Hollywood. Nun, mit 95, ist sie wieder Österreicherin geworden, residiert im berühmten Hotel Imperial, wo einst Hitler nächtigte, und wenn man sie fragt, wie es ihr geht, sagt sie: «Gut. Wenn nicht heute, dann morgen.»

      Mir geht's gut, wenn nicht heute, dann morgen
      4,1
    • Die allertraurigste Geschichte von allenClaude ist dreizehn, und ganz allein. Seine Eltern haben sich erst getrennt, dann buchstäblich eine Mauer durch die Wohnung gezogen. Irgendwann waren beide weg. Jetzt hat Claude nur noch Taxifahrer Dirko, der ihn täglich in die Schule fährt, wo Claude doch nur von den Reichenkindern vermöbelt wird. Dirko ist Serbe, hat eine Schublade voller falscher Ausweise aus aller Herren Länder und kann Geschichten erzählen wie kein zweiter. Meist haben sie mit Schmerz zu tun.Dann lernt Claude an seiner neuen Schule auf einem alten Donaufrachtschiff ein Mädchen kennen. Liebe erwacht. Claude und Minako machen sich daran, ihre eigene Familie zu gründen, dabei sind sie beide doch noch so furchtbar jung. Ob das ohne Schmerzen abgeht?

      Der Junge bekommt das Gute zuletzt
      4,1
    • Dreier

      • 168 Seiten
      • 6 Lesestunden

      'Dreier'– endlich ist er da, der neue Erzählband von Dirk Stermann. Nach 'Eier' und 'Zweier' versammelt der letzte Teil der mit echten Eiern garnierten Trilogie wieder die witzigsten und skurrilsten Texte des deutschösterreichischen Kabarettisten. 'Nach ›Eier‹ und ›Zweier‹ ist ›Dreier‹ der Höhepunkt der Trilogie, die mich nun schon viele meiner besten Jahre begleitet. Höhepunkt, auch in sexueller Hinsicht. Kritiken, wie vom deutschen, revanchistischen Historiker Arnulf Bering, wonach Dreier nicht mehr sei als ein ›Shades of Grey für Zwischendurch‹, nehme ich nicht ernst. Peter Handke zum Beispiel übersetzte meine hier vorliegenden Texte bereits ins Serbische, noch bevor ich sie überhaupt auf Deutsch geschrieben hatte. Ich hechelte meinem Übersetzer hinterher, stets war er einen Absatz vor mir. Eine meiner irrsten Übersetzererfahrungen. Mein Wiener Fleischhauer findet, dass Dreier für Veganer und Fleischfresser geeignet ist. Beide kommen vor und gut weg. Mich freut es natürlich, wenn in Dresden, Karachi und Jesolo Menschen mit ›Je suis Dreier‹-T-Shirts gesehen werden. Das ist Ehre und Verpflichtung. Und wenn das alles auch nur annähernd stimmt, kann ich mich entspannt zurücklehnen.'

      Dreier
      3,0
    • Immer nie am Meer enthält das gewohnt literarisch anspruchsvolle Textsammelsurium von Satiren, Telefondramoletten und Gedichten. Dazu \"Die Geheimen Tagebücher von Verona Feldbusch und Dieter Bohlen\".

      Immer nie am Meer
      3,4
    • Dirk Stermann (geb. 1965 in Duisburg) und Christoph Grissmann (geb. 1966 in Innsbruck) begannen ihre gemeinsame Laufbahn beim Radiosender FM4, den sie mit ihrem "Salon Helga" wöchentlich um eine satirische Komponente bereichern. Durch diverse Fernsehshows sind die Gesichter hinter den markanten Radiostimmen seit 1997 einer breiten Öffentlichkeit bekannt, seit 1999 sind sie regelmäßig mit ihren Kabarettprogrammen auf der Bühne zu sehen. Von 2005 bis 2010 sind die beiden wesentlicher Bestandteil von Alfred Dorfers Satiresendung "Dorfers Donnerstalk", seit 2007 führen sie durch die Late-Night-Show "Willkommen Österreich", die zu den derzeit erfolgreichsten Formaten des ORF zählt.

      Wilkommen in der Ohrfeigenanstalt
      3,0
    • Dirk Stermanns Roman «Sechs Österreicher unter den ersten fünf», der sich allein in Österreich über hundertfünfzigtausendmal verkaufte, hatte einen Helden namens Dirk Stermann. Nun hat der Autor ein neues Buch über diesen Mann geschrieben. Es beginnt wie eine amüsante Gesellschaftssatire aus dem heutigen Wien: Dirk und seine Frau stehen vor einem Problem. Sie muss für ein paar Monate beruflich ins Ausland, aber er hat jetzt wirklich keine Zeit, sich den ganzen Tag um den gemeinsamen Sohn, Hermann, zu kümmern. Professionelle Hilfe muss also her. Freunde empfehlen, sehr modern, einen männlichen Babysitter. Sie hätten einen Ukrainer, sehr erfahren und gebildet, immer ein Zitat von Joseph Roth auf den Lippen. Und Dirk entscheidet sich, gegen all die blonden jungen Frauen, ebenfalls für einen Ukrainer. Auch wenn Maksym eigentlich nie Klassiker zitiert. Und erst macht der schweigsame Osteuropäer seine Sache auch ganz gut. Aber dann beginnt er, neben dem Sohn auch den Vater zu sitten. Und von da an scheint es nur noch eine Richtung zu geben: abwärts. Ein Roman, wie ihn nur Dirk Stermann schreiben kann: komisch, grausig, herzerwärmend.

      Maksym
      3,9