Wie alle anderen Kinder geht die sechsjährige Samira zur Schule, spielt mit ihren Freundinnen, und jeden Abend vor dem Einschlafen erzählt ihr Großvater ihr Geschichten, bis ihr die Augen zufallen. Nur manchmal wird der Großvater still. Seine Stimme wird schwer, wenn er von seiner Kindheit am Meer in Haifa erzählt. Samiras größter Wunsch ist es, einmal in den Ort seiner Kindheit zu fahren, wo die Erinnerungen nach Salz und Wind klingen. Aber die Erwachsenen sagen, die Soldaten würden sie nicht durchlassen. Eine Geschichte vom Aufwachsen in einem Flüchtlingscamp, von Sehnsucht und Verlust, aber auch Hoffnung und Leichtigkeit. Zum ersten Mal erzählt ein Kinderbuch die Geschichte der Palästinenser am Beispiel einer Familie – warmherzig, berührend und kindgerecht.
Alena Jabarine Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)


Der letzte Himmel
Meine Suche nach Palästina | Tiefe Einblicke in ein ungleiches Land
- 384 Seiten
- 14 Lesestunden
Bunte Eiskugeln, süße Säfte, lange laue Nächte mit zirpenden Grillen – eingebettet in die Geborgenheit einer großen Familie. Diese Bilder prägen Alena Jabarines Erinnerungen an die Sommer ihrer Kindheit. Weniger als 20 Kilometer trennen das Haus ihrer Großeltern, das sich im heutigen Israel befindet, vom besetzten palästinensischen Gebiet. Als Kind hatte sie nur eine Ahnung davon, dass eine zunächst unsichtbare Grenze dieses Land in zwei Welten teilt – mit großen Unterschieden, was die Rechte, die Lebenserwartungen und auch den Status in den Augen der Welt angeht.Anfang 2020 zog Jabarine nach Ramallah, um zu verstehen, was »Palästina« für die Menschen auf der einen Seite der Mauer und für die auf der anderen. Und für ihre eigene Identität. In ihrem Buch erzählt sie Geschichten von Menschlichkeit und Lebensfreude, aber auch von Widerstand. Geschichten, die dabei helfen, die Realität in Israel und Palästina zu verstehen.