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Mariarosa Mancuso

    In der Hitze der Nacht
    • In der Hitze der Nacht

      • 442 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Die kalte Nacht des Inspektors Tibbs ist weit mehr als ein gelungener Kriminalroman. Er wird zum Symbol der Hoffnung für die Rassenintegration und zur Kritik am Apartheidssystem. Virgil Tibbs, ein Polizeibeamter aus Kalifornien, findet sich in einem kleinen Dorf in North Carolina am Tag eines Mordes wieder. In Wells ist der Rassismus extrem: Eine "schwarze" Blutspur schließt eine Person von grundlegenden Rechten aus. Tibbs' Auswahl als Ermittler ist paradox und provokant, da sie der Vorstellung von rassischer Unterlegenheit widerspricht. Die Erzählung entfaltet sich auf zwei Ebenen: der innovativen Untersuchung, die damals wenig bekannte wissenschaftliche Methoden einführt, und dem psychologischen Drama der Beziehung zwischen Tibbs und den anderen Ermittlern, die sich von Rassenhass zur Akzeptanz entwickelt. Diese Geschichte, die einen berühmten Film inspirierte, verkörpert einen progressiven Optimismus. Heute, während dieser Optimismus der sechziger Jahre nur noch eine Erinnerung ist, dient der Kriminalroman als Geschichtslektion und erinnert uns daran, dass die größte Demokratie bis vor kurzem ein gewöhnlich rassistisches Land war.

      In der Hitze der Nacht2004
      4,0