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Ursula Pforr

    Phänomen geistige Behinderung
    Psychoanalytische Pädagogik: Frühe Beziehungserfahrungen
    • Psychoanalytische Pädagogik: Frühe Beziehungserfahrungen

      Die Bedeutung primärer Bezugspersonen für die kindliche Entwicklung

      • 311 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Die Säuglings- und Kleinkindforschung der letzten Jahre hat das Bild vom »kompetenten Säugling« entworfen, der vergleichsweise unabhängig von den Bedingungen seiner Umwelt über erstaunliche Fähigkeiten verfügt und sich gewissermaßen selbst bildet. Dem gegenüber stehen Ergebnisse der Bindungsforschung, der Psychoanalytischen Pädagogik und der Erziehungswissenschaften, die das Augenmerk auf die außerordentliche Bedeutung der Interaktion zwischen Säugling oder Kleinkind und seinen frühen Bindungspersonen für die psychophysische Entwicklung lenken. Auch neueste neurobiologische Forschungen belegen eindrucksvoll den Zusammenhang zwischen frühkindlichen Beziehungserfahrungen und der Entwicklung des Kindes. Dieser Zusammenhang wird in diesem Buch im Hinblick auf die Risiken und Förderungsmöglichkeiten beleuchtet.

      Psychoanalytische Pädagogik: Frühe Beziehungserfahrungen
    • Phänomen geistige Behinderung

      • 221 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Der Begriff der geistigen Behinderung gilt zu Recht als der problematischste Begriff der Heil- und Sonderpädagogik. Psychodynamische und gesellschaftliche Faktoren, die an der Entstehung einer geistigen Behinderung immer mit beteiligt sind, werden ignoriert und Entwicklungspotenziale dadurch nicht erkannt. Geistige Behinderung muss wieder verstärkt als soziale Kategorie wahrgenommen werden. Dazu wird in besonderer Weise der psychodynamische Verstehensansatz mit dem Ansatz der Offenen Hilfen verknüpft. Es wird deutlich, dass nicht die geistige Behinderung das Problem ist, sondern die gesellschaftliche Situation. Das Buch spannt einen weiten Bogen von theoretischen Beiträgen über Praxisbezüge bis hin zu einem Interview mit Betroffenen. Mit Beiträgen von C. Gaedt, M. Gerspach, E. Hitzel, A. Ising, D. Katzenbach, D. Mattner, T. Mesdag, U. Pforr, A. Rohrmann, G. Uphoff und W. Urban

      Phänomen geistige Behinderung