Overlooked or dismissed by critics in the nineteenth and early twentieth centuries, Jane Eyre first began to attract serious critical attention in the 1970s as New Critical, formalist and feminist critics began to re-evaluate Charlotte Bronte's achievement.
Erzählungen – Aus dem Englischen übersetzt von Andrea Ott – Nachwort von Alice Reinhard-Stocker
376 Seiten
14 Lesestunden
Elizabeth Gaskell, eine Meisterin psychologisch stimmiger und spannender Geschichten, porträtiert das Leben und Lieben in der englischen Provinz mit ebenso viel Klugheit und Unterhaltung wie Jane Austen. Ihr scharfer Blick bleibt keine Seelenregung verborgen, und die Schwächen ihrer Helden entfaltet sie mit Nachsicht und Humor. In diesem Band werden Gaskells schönste Erzählungen in einer exklusiven Auswahl präsentiert. Dr. Harrison, der frischgebackene Landarzt, sieht sich in Duncombe mit Missverständnissen konfrontiert, die ihn dreifach verloben. Erst nach zahlreichen Geständnissen findet er den Weg zur großen Liebe. In der Erzählung «Cousine Phillis» ist der jugendliche Erzähler von der ländlichen Anmut seiner Verwandten betört, doch sein wohlmeinender Rat führt zu einem tragischen Ende ihres Lebensglücks. Die Geschichte vom «Schafscherer in Cumberland» entführt uns auf einen heiteren Spaziergang durch das sommerliche Nordengland, wo Gaskell mit sinnenfrohen Landschaftsbeschreibungen begeistert. Elizabeth Gaskell (1810–1865), Frau eines Geistlichen und fünffache Mutter, verfasste vierzig Erzählungen, sieben Romane und eine Biographie über Charlotte Brontë. Mit ihrem psychologischen Scharfsinn und ihrem Wissen um die Lebensbedingungen ihrer Zeitgenossen gilt sie als eine der bedeutendsten Chronistinnen Nordenglands.