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Joseph Heller

    1. Mai 1923 – 12. Dezember 1999

    Yosef Heller ist ein Autor, dessen Werke tiefgründige menschliche Fragen mit scharfer Intelligenz und einer einzigartigen Perspektive erforschen. Sein Schreiben zeichnet sich durch stilistische Eleganz und die Fähigkeit aus, die Komplexität der menschlichen Erfahrung einzufangen. Heller befasst sich häufig mit Themen wie Identität, Erinnerung und der Suche nach Sinn in der modernen Welt. Sein literarischer Beitrag liegt in seiner Fähigkeit, durch seine nachdenklichen und eindringlichen Erzählungen beim Leser zu Introspektion und Empathie anzuregen.

    Joseph Heller
    Einst und jetzt
    Weiß Gott. Roman
    Der IKS-Haken
    Rembrandt war 47 und sah dem Ruin ins Gesicht
    Catch 22 [zweiundzwanzig]
    Überhaupt nicht komisch
    • Die Diagnose überfällt Joseph Heller aus heiterem Himmel: Guillain-Barre-Syndrom, eine Krankheit, die zur Lähmung aller Muskeln führen kann. Für Heller heißt das sechs Monate Aufenthalt in der Intensivstation. In Co-Autorenschaft mit seinem langjährigen Freund Speed Vogel beschreibt er diese Schreckensmonate.

      Überhaupt nicht komisch
      4,2
    • Catch 22 [zweiundzwanzig]

      • 442 Seiten
      • 16 Lesestunden

      "Catch 22, also Falle 22 oder Trick 22- das ist die ebenso irrsinnige wie ausweglose Dienstanweisung für das amerikanische Bombengeschwader, der zufolge Bomberpilot Yossarian nur dann von weiteren Einsätzen verschont bleibt, wenn er als verrückt anerkannt wird. Verrückt aber kann niemand sein, der sich weigern will, immer weitere großenteils sinnlose Einsätze zu fliegen. Also muß Yossarian ebenso wie seine Kameraden weiterfliegen, obwohl er sich die größte Mühe gibt, als verrückt zu erscheinen. Durch scheinbar absurdes Verhalten der militärischen Maschinerie ihre eigene Absurdität zu demonstrieren. Aber die Kriegsmaschinerie, gespeist aus persönlichem Ehrgeiz, Dummheit, Brutalität und Duckmäuserei, erkennt ihren eigenen Irrsinn nicht in dem Spiegel, den Yossarian - im Grunde der einzig Normale unter lauter Verrückten - vorhält." (fischer)

      Catch 22 [zweiundzwanzig]
      4,0
    • Der Roman ist eine eklektische Reise durch drei historische Epochen, die alle mit Rembrandt van Rijns Gemälde „Aristoteles, der über eine Büste von Homer nachdenkt“ verbunden sind. Mit ständiger Reflexion zwischen den verschiedenen Zeiten springen wir zwischen der Zeit des Aristoteles, Rembrandts und Hellers: dem Goldenen Zeitalter Athens, dem Goldenen Zeitalter Hollands im 17. Jahrhundert und dem Goldenen Zeitalter der USA. Ähnlich wie in Hellers Version der Geschichte von König David ändert der Autor wenig an der Handlung des Originals – er brilliert in narrativen und historischen Gegenüberstellungen, einige explizit, andere implizit. Heller kommt zu dem Schluss, dass wir nicht aus der Geschichte lernen. Ein großer Teil der Geschichte könnte nicht faktisch sein, sodass Lernen unmöglich sein könnte. Als pessimistischer Chronist des amerikanischen Jahrhunderts ist sein Hauptthema der Parallelismus zwischen dem einst hellenistischen Herrscher und seinem Heimatland. Dies wird besonders deutlich in seiner Darstellung des Untergangs Athens, als es nach dem Sieg über Persien den Delischen Bund bildete und sich in den Peloponnesischen Krieg verwickelte. Er beschreibt ein Leuchtfeuer der Demokratie, das seine Fortschritte zerstört, sie in Werkzeuge des Missbrauchs verwandelt und gegen eigene Verbündete wendet, nur um seine Macht zu demonstrieren, und gegen schwächere Feinde aufgrund von Selbsttäuschung verliert.

      Rembrandt war 47 und sah dem Ruin ins Gesicht
      4,0
    • Weiß Gott. Roman

      • 445 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Auf dem Totenbett liegend lässt der alte Krieger David sein Leben Revue passieren- traurig , miesepetrig, arrogant, lüstern und sentimental zugleich. Es ist ein Leben voller militärischer Triumphe und sinnlicher Siege, aber auch tragischer Erlebnisse. Und jetzt, während die schöne, schwarzäugige Sunemitin Abisag ihn selbstlos umsorgt, kommt mit einem Mal Bath-Seba, die große Leidenschaft seines Lebens, tagtäglich zu ihm. Hartnäckig bedrängt sie ihn, er sollte ihren langweiligen Sohn Salomon zum Nachfolger einsetzen, und weigert sich gleichzeitig, Davids Gelüsten noch ein letztes mal nachzugeben...

      Weiß Gott. Roman
      3,8
    • Einst und jetzt

      Von Coney Island nach New York

      • 315 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Joseph Heller präsentiert seine Autobiographie in einem unaufgeregten, manchmal lässigen Ton und erzählt von seiner Kindheit und Jugend auf Coney Island, seiner Studienzeit nach dem Krieg und seinem Werdegang als Autor. Die Erzählung folgt eher einem assoziativen als einem strengen chronologischen Verlauf. Besonders eindrücklich zeigt Heller, wie selektiv und parteiisch Erinnerungen sein können. So erwähnt er beispielsweise seine Zeit als Pilot im Zweiten Weltkrieg nur am Rande, obwohl dieses Erlebnis ihn stark geprägt haben muss. Auch die schwere Nervenerkrankung, die ihn 1981 fast vollständig lähmte, wird nur beiläufig angesprochen. Es scheint, als wolle Heller sich nicht auf die großen Ereignisse seines Lebens konzentrieren, sondern eher auf die farbenfrohen, detailreichen Aspekte. Seine Erinnerungen enden, wo sie begonnen haben – auf Coney Island, dem einstigen Vergnügungsviertel New Yorks. Doch die glitzernde Welt seiner Kindheit ist verschwunden, die Freunde haben sich zerstreut, und die nostalgischen Traditionen sind neuen Moden gewichen. Heller selbst ist zu einem literarischen Denkmal geworden. Umso sympathischer ist sein gelassener und heiterer Umgang mit der Erinnerung, der ohne Selbstinszenierung oder Eigenlob auskommt.

      Einst und jetzt
      3,6
    • »In Deutschland hat Slocum einen armen Verwandten namens Anselm Kristlein. Genau wie dereinst Martin Walser führt Heller uns eine Folge von erbarmungslosen Zimmerschlachten vor; dort wie hier ist der Held ein Experte des Familienkrachs und ein Artist der Bürointrige...« Hans Magnus Enzensberger, Der Spiegel »Angesichts dieses Buches...erübrigt sich jede Diskussion über "Realismus in der Literatur". Sein Wirklichkeitsgehalt ist überwältigend.« Robert von Berg, Süddeutsche Zeitung

      Was Geschah mit Slocum?
      3,4
    • Joseph Hellers Welt ist New York, seine Lebensbahn verläuft von Brooklyn nach Manhattan. Aus dieser geliebt-gehaßten Stadt, diesem Babylon, in dem man nicht mehr und ohne das man schon gar nicht leben kann, versucht sich der Titelheld Dr. Gold nach Washington zu verdrücken - in den politischen Erfolg. Gut wie Gold nimmt die Amtsträger und Scharwenzler am Hof der amerikanischen Präsidenten aufs Korn, den routinierten Umgang und die eitlen Bosheitsakte in den Vorzimmern der Macht. Der Roman läuft zu auf die Frage: Sind Integrität und Moral im Dunstgreis der Macht möglich, müssen Intellektuelle, zumal jüdische, sich anbiedern und korrumpieren lassen, oder müssen sie resignieren?

      Gut wie Gold
      3,4
    • Das New York der 90er Jahre liefert das Szenarium für diesen Roman, der eine Endzeit in mehrfacher Hinsicht schildert: das Ende eines Jahrhunderts, des schrecklichen, kriegerischen 20. Jahrhunderts, das zugleich das Ende eines Jahrtausends ist. Und mit seinen Protagonisten, die jetzt in ihren späten 60ern sind, blickt der amerikanische Autor Joseph Heller, Jahrgang 1923, zurück im Zorn auf die Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg. In einer raschen Abfolge von schrillen Momentaufnahmen, dramatischen Szenen, bühnenreifen Dialogen und Passagen der Erinnerung und Reflexion, in einer beispiellosen Mischung aus Satire, Melancholie und Phantasie entwirft der Roman das Panorama einer in Auflösung begriffenen Gesellschaft.

      Endzeit
      2,8
    • Catch as Catch Can

      • 352 Seiten
      • 13 Lesestunden

      The previously uncollected writings of Joseph Heller, including hitherto unpublished stories, lost chapters from CATCH-22 and further tales from that novel's unforgettable 'hero', Yossarian.

      Catch as Catch Can
      3,6
    • Flamingo Moderne Klassieke: Catch-22

      • 475 Seiten
      • 17 Lesestunden

      De zwarte humor, de absurde logica en onvergetelijke personages als Yossarian, de bommenrichter die denkt dat de vijand erop uit is hem te vermoorden, en de gewiekste messofficier Milo Minderbinder, maken Joseph Hellers Catch-22 tot een indrukwekkend boek. Catch-22 is de oorlogsroman die alle andere oorlogsromans overbodig maakt: origineel, bitter, vulgair, geestig, spitsvondig en ontroerend.

      Flamingo Moderne Klassieke: Catch-22
      4,3
    • Portrait of an Artist As an Old Man

      • 288 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Imagine an author who has become a legend in his own lifetime - all because of the novel he wrote in the first flush of youth. Novelist Eugene Pota is a cultural icon of the twentieth century, struggling to write what will be the last novel of his career. But what to write about when, like so many noted authors before him, all of Pota's output since that first, landmark novel has been scrutinized and dissected - and found wanting? PORTRAIT OF THE ARTIST, AS AN OLD MAN follows Pota's efforts to settle on a subject for his final work. In his search, Heller - through Pota - pays homage to his favourite authors and discusses the problems that have plagued so many writers whose later works failed to live up to the successes of their first: F. Scott Fitzgerald, Henry James, Jack London, Joseph Conrad, to name but a few. It is a rare and enthralling look into the artist's search for creativity, a search that comes at a point in life when impotence - both sexual and spiritual - has become a frustrating fact. Joseph Heller must have known that this would be his final novel; it stands as a fitting testament to the life and works of a leading light in modern literature.

      Portrait of an Artist As an Old Man
      3,4