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Jan Assmann

    7. Juli 1938 – 19. Februar 2024

    Jan Assmann ist eine herausragende Persönlichkeit der Ägyptologie und Kulturwissenschaft, bekannt für seine einflussreiche Theorie des kulturellen und kommunikativen Gedächtnisses. Seine Arbeit erforscht die tiefgreifenden Verbindungen zwischen Gedächtnis, Identität und Kulturerbe und bietet einzigartige Einblicke, wie Gesellschaften ihre Vergangenheit erinnern und gestalten. Assmann ist auch für seine interpretativen Analysen zum Ursprung des Monotheismus bekannt, den er als entscheidenden Bruch mit früheren kosmotheistischen Weltanschauungen betrachtet. Seine Forschung verbindet archäologische Erkenntnisse mit philosophischer Reflexion und beleuchtet so die Entwicklung menschlicher Glaubenssysteme und des kulturellen Bewusstseins.

    Joseph und seine Brüder II. Text und Kommentar in einer Kassette
    Das kulturelle Gedächtnis
    Ägypten
    Altägyptische Totenliturgien / Totenliturgien in den Sargtexten des Mittleren Reiches
    Die Zauberflöte
    Ma'at
    • Ma'at

      • 319 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Welche Kultur hat die Menschen im Alten Ägypten geprägt? Welche Werte und welches Menschenbild bestimmten das Zusammenleben? Welche der zentralen Ideen des Alten Ägypten haben nachgewirkt? Diesen Fragen geht Jan Assmann am Leitfaden des Begriffes „Ma'at" („Wahrheit, Gerechtigkeit, Weltordnung") nach, der den Angelpunkt des altägyptischen Denkens bildete. - Das Standardwerk zum altägyptischen Denken wurde für diese Neuauflage um ein Nachwort erweitert.

      Ma'at
      4,7
    • Die Zauberflöte - Mozarts populärste Oper gibt auch die größten Rätsel auf. Wer ist gut, und wer ist böse? Mozarts Zeitgenossen fanden sich in dieser Welt zurecht, denn sie entdeckten in der Geschichte Hinweise auf die Freimaurerei, auf ihre Vorstellungen vom alten Ägypten und auf die damit verbundene Mysterienkultur. Alles Hintergründe, die in den letzten beiden Jahrhunderten in Vergessenheit geraten sind. Jan Assmann bringt sie uns wieder nahe und öffnet Augen und Ohren für eine Oper, die wir längst zu kennen glaubten.

      Die Zauberflöte
      4,6
    • Die Totenliturgien der alten Ägypter, die einen zentralen Bestandteil ihres Totenkults und ihrer Jenseitsvorstellungen bilden, werden hier erstmals umfassend gesammelt und kommentiert präsentiert. Diese Rituale, die sowohl während der Balsamierung als auch im Grab durchgeführt wurden, zielen darauf ab, den Verstorbenen in einen "Verklärten Geist" zu überführen. Der erste Band dieser dreibändigen Edition konzentriert sich auf die liturgischen Texte des Mittleren Reichs (2000-1750 v. Chr.) und bietet einen tiefen Einblick in die religiösen Praktiken und Überzeugungen der Ägypter.

      Altägyptische Totenliturgien / Totenliturgien in den Sargtexten des Mittleren Reiches
      5,0
    • Viel mehr als nur ein monumentales Rätsel, muss die 3000 Jahre andauernde ägyptische Hochkultur als Lebenswelt verstanden werden, in der alle heute noch erhaltenen Zeugnisse in einem vitalen Zusammenhang standen. Jan Assmann, Ägyptologe von Weltruf, verleiht diesen Zeugnissen einen symphonischen Klang und zeigt den enormen Einfluss auf, den die ägyptische Kultur durch alle Schleier hindurch auf Europa genommen hat.

      Ägypten
      4,8
    • Welche Rolle spielt die Erinnerung bei der Herausbildung kultureller Identitäten? Welche Formen kultureller Erinnerung gibt es, wie werden sie organisiert, welchen Wandlungen sind sie unterworfen? Diesen Fragen geht Jan Assmann in einem Vergleich von drei Mittelmeerkulturen des Altertums - Ägypten, Israel und Griechenland - nach.

      Das kulturelle Gedächtnis
      4,4
    • Thomas Manns vierbändiger Josephroman, erschienen zwischen 1933 und 1943, ist ein bedeutendes Exilwerk und steht im Widerspruch zur Nazi-Ideologie. In der ›Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe‹ wird es textkritisch ediert, inklusive umfangreichem Archivmaterial und einem Fokus auf die Rezeption über zwanzig Jahre. Der Textband enthält die Romane ›Joseph in Ägypten‹ und ›Joseph der Ernährer‹.

      Joseph und seine Brüder II. Text und Kommentar in einer Kassette
      5,0
    • Maʾat - Konfuzius - Goethe

      • 166 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Das gemeinsame Fundament dieser Welterklärungsmodelle lautet „Gemeinschaftskunst“, die Kunst, miteinander menschenwürdig zu leben; sie hat - basierend auf Gerechtigkeit, Respekt, Weltfrömmigkeit und Religiosität - die Zivilisation seit den frühen Hochkulturen bestimmt. Ekkehart Krippendorffs geistesgeschichtliche Ausgrabung entdeckt Goethe als wichtigsten Zeugen für eine moderne und zugleich mit den alten Kulturen korrespondierende Gemeinschaftskunst, und zwar nicht nur in seiner Weimarer Praxis, sondern auch und vor allem in den poetisch formulierten weltanschaulichen Bekenntnissen.

      Maʾat - Konfuzius - Goethe
      5,0
    • Exodus

      Die Revolution der Alten Welt

      • 493 Seiten
      • 18 Lesestunden

      'Assmanns grossartige Sätze - man möchte sie immerfort zitieren - schlagen gewaltige Schneisen ins Dunkel der altorientalistischen Geschichte.'§Kathrin Meier-Rust, Neue Zürcher Zeitung, 28. Juni 2015§§'Ein wahrlich gelehrtes Buch.' Friedrich Wilhelm Graf, Frankfurter Rundschau, 05. Juni 2015 'Eines der wichtigsten Sachbücher des Frühjahrs.' Stefan Nölke, MDR Figaro, 16. April 2015§

      Exodus
      4,3
    • Moses der Ägypter

      Entzifferung einer Gedächtnisspur

      • 349 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Gott sei ihm im brennenden Dornbusch erschienen und habe ihm befohlen, das Volk Israel aus Ägypten zu führen; auf dem Berg Sinai erhielt er die Zehn Gebote und wurde so zum Begründer der ersten monotheistischen Religion - So erzählt die Bibel von Moses. In Sigmund Freuds Der Mann Moses lesen wir es anders - Moses, der hohe ägyptische Würdenträger und Anhänger der Sonnenreligion Echnatons habe sich mit den Jahwe-Anhängern verbündet und sei mit ihnen aus Ägypten geflohen. Doch dann hätten sich die Israeliten gegen sein Regiment erhoben und ihn ermordet. Dieser 'Vatermord' sei es gewesen, der die Wunschphantasie vom dereinst wiederkehrenden Messias hervorgebracht hätte. Zwei Geschichten an den entgegengesetzten Enden einer langen Tradition der Auseinandersetzungen mit der Moses-Figur.

      Moses der Ägypter
      4,3